Forum


 

Neues Netzwerk Plus: Googles macht sein eigenes Facebook*

Der Online-Riese schlägt zurück: Mit einem eigenen sozialen Netzwerk will Google dem Emporkömmling Facebook Online-Anteile abspenstig machen. Freundeslisten, Gruppen, Nachrichtenstrom - Googles Netzwerk bietet alles, was Facebook hat. Es sieht*aber*eleganter aus.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...771207,00.html
  1. #50

    ---

    Zitat von daniel79 Beitrag anzeigen
    Facebook wird irgendwann implodieren. Der Börsenwert ist vollkommen überschätzt, viele Accounts liegen brach und ich kann mir nicht vorstellen, dass die mit den Werbeanzeigen genug Geld verdienen.
    Werbeanzeigen werden inzwischen kategorisch von vielen Usern übersehen, auch wenn sie noch so zielgruppengerecht gesetzt werden.
    Es ist einfach so das immer mal was neues erfunden wird und etwas altes verschwindet. Irgendwo in diesem Thread fiel das Wort Betamax das sich, obwohl besser nicht durchgesetzt hat. Aber wo bitte ist heute VHS? Es wurde ebenfalls ersetzt, von einer neueren Technologie.
    Daher ist nicht die Frage ob das Konzept von Facebook irgendwann veraltet, sondern wann. Es wird bald irgendetwas neues geben einen neuen Hype, jeder wird glauben das er genau das braucht und niemand wird mehr über Facebook sprechen.
  2. #51

    Lebenszyklus

    Zitat von MarioGraul Beitrag anzeigen
    Es ist einfach so das immer mal was neues erfunden wird und etwas altes verschwindet. Irgendwo in diesem Thread fiel das Wort Betamax das sich, obwohl besser nicht durchgesetzt hat. Aber wo bitte ist heute......
    Facebook, wie jedes "Produkt" hat also einen begrenzten Lebenszyklus. Na jetzt haben Sie aber das Rad erfunden. Das ist nichts Neues, dass Produkte durch andere Produkte ersetzt werden! Das gilt für so ziemlich jedes Produkt. Was ist denn ihre Aussage? Dass man FB auch "überspringen" könnte? Interessiert keinen. Das Gleiche könnte ich nämlich genau so über Ihr Auto und Ihre Kaffeemaschine sagen und trotzdem benutzen sie diese.
  3. #52

    jein ....

    Zitat von Eiermann Beitrag anzeigen
    Ha, das ist ja ganz was neues, dass man für die Teilnahme an einem Netzwerk einen registrierten Zugang braucht. Wie sollte ein Netzwerk auch funktionieren, ohne dass sich Mitglieder irgendwie in ihm einrichten. Wie es um die bloße Nutzung, also ums bloße Surfen in Netzwerken (z.B. bei Facebook) bestellt ist - ob man dafür bereits auch einen Account braucht, weiß ich garnicht mehr genau.
    Bei facebook/ studivz reicht halt eine emailadresse, ich denke das ist fast überall so. Bei youtube ist ein google-Account mittlerweile nötig .... also, ich bin mir zu 99% sicher. Könnte daran liegen dass youtube zu google gehört. ^^
    Ich weiß, ich könnte mir mit der gewünschten email-Adresse einen NEUEN google-Account zulegen und mich über diesen bei googlePlus registrieren, aber für diesen Aufwan lohnt es sich schon wieder nicht, finde ich.
    Vorerst ...
  4. #53

    ...

    Zitat von psycho_moni Beitrag anzeigen
    Bei facebook/ studivz reicht halt eine emailadresse, ich denke das ist fast überall so. Bei youtube ist ein google-Account mittlerweile nötig .... also, ich bin mir zu 99% sicher. Könnte daran liegen dass youtube zu google gehört. ^^
    Ich weiß, ich könnte mir mit der gewünschten email-Adresse einen NEUEN google-Account zulegen und mich über diesen bei googlePlus registrieren, aber für diesen Aufwan lohnt es sich schon wieder nicht, finde ich.
    Vorerst ...
    Bei Facebook haben Sie einen Facebook-Account, bei StudiVZ einen StudiVZ-Account. Beim SPON-Forum einen SPON-Account. Und bei Google+ einen Google-Account... Wie soll das nur mit einer Emailadresse funktionieren?
  5. #54

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Verschwendung von Resourcen? Wovon reden Sie denn hier? Konkurrenz belebt das Geschäft, schafft Arbeitsplätze und verhindert Monopolstellungen, um mal nur einige positive Aspekte zu nennen.
    Ich bin (weitgehend) bei Ihnen, wenn wir von 'richtigen' Produkten reden. Wenn es um virtuelle Freizeitbeschäftigung geht, muss das nicht so sein (vergleiche den "Wettbewerb" unter gesetzlichen Krankenkassen, um mal ein entferntes und doch verwandtes Beispiel zu bemühen).
  6. #55

    !

    Zitat von cor Beitrag anzeigen
    Facebook, wie jedes "Produkt" hat also einen begrenzten Lebenszyklus. Na jetzt haben Sie aber das Rad erfunden. Das ist nichts Neues, dass Produkte durch andere Produkte ersetzt werden! Das gilt für so ziemlich jedes Produkt. Was ist denn ihre Aussage? Dass man FB auch "überspringen" könnte? Interessiert keinen.
    Angesichts der Erfahrungen mit MySpace und Second World finde ich den Einwurf des Users durchaus berechtigt. Mir scheint jedenfalls, dass sich die Hypes, Trends und Abstürze in den letzten 10 Jahren extrem verstärkt haben. Das kann natürlich auch (m)ein Wahrnehmungsproblem sein.
  7. #56

    Tor und die Anonymität

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Schlimm nur, dass man selbst so umsichtig sein kann, wie man will, Wenn es ein paar Bekannte gibt, die auch wirklich jede Kleinigkeit kommentieren müssen, nutzt das herzlich wenig. Leider gibt es diesen vom Umfeld und den Medien suggerierten Zwang, sozial vernetzt zu sein. Aber selbst wer passiv bleibt, wird durch die sorglosen User aktiv virtuell nachgebildet.
    Naja, am besten legt man sich gleich einen falschen Namen zu und verzichtet damit direkt auf Kontakt zu Firmen, etc. über facebook. Selbst wenn man sich nicht verlinken lässt, etc. können ja mittlerweile Freunde in ihren Statusnachrichten den Namen von anderen Freunden (also von einem selbst) verwenden, so dass dieser Name gleich als Link sichtbar wird. So erfahren dann andere, mit wem ich mich gerade treffe, was ich tue, und am besten auch gleich, wo.

    Zitat von BlakesWort Beitrag anzeigen
    Zitat aus dem Artikel: "Zugespitzt formuliert: Facebook weiß, wie Menschen im Web gerne wirken, Google weiß, was sie wirklich tun. Nun versucht Google beide Sichtweisen zu kombinieren." Schlimmer geht es kaum. Zusammen mit dem google mail-Konto bin ich absolut gläsern. Nicht einmal mehr Anonymisierungsdienste wie TOR etc. könnten mich dann noch tarnen.
    Das will ich nicht.
    Also, da möchte ich mal dazwischenquatschen. Tor ist wirklich nicht dafür gedacht, sich irgendwo anzumelden, vielmehr wird darauf hingewiesen, dass man gerade durch unüberlegtes Eingeben persönlicher Daten (Benutzername und Passwort) seine durch Tor erreichte Anonymität verliert! Sprich: Tor kann einen bei facebook nicht anonym machen ...... außerdem ist einloggen über Tor problematisch, weil viele andere Benutzer von Tor dieselbe IP haben und sich auf der selben Seite probieren einzuloggen.
  8. #57

    Benutzerführung von Diaspora abgeschaut?

    Was über die Googelsche Verbesserung der facebook-freundeslisten geschrieben wird, ist auch bei Diaspora schon längst verwirklicht. Google hat gut abgeguckt, aber man sollte vor lauter facebook nicht den rest der welt vergessen ;-)

    Diaspora ist übrigens das dezentrale Open Source Netzwerk, bei dem das Ziel der mündige Nutzer ist, und nicht nur eine mündige Marketingfirma.
  9. #58

    Google +

    So jetzt bin ich seit einigen Tagen in Google+ aktiv und habe es bisher geschafft einige Dutzend Leute, die ich persönlich kenne und die auch einen Google+ Account haben, in verschiedene circles einzubinden. Und diese Leute sind alles Informatiker oder Socialmedia-Fachleute (auch die privaten Freunde).

    Die Kernfrage im Moment bei Google+ ist: Kann ein System erfolgreich sein, welches durch und für extrem technikaffine Menschen entwickelt wurde und für den Otto-Normaluser keine Attraktivität besitzt?

    Ein weiteres Problem ist, dass Googe mit Google+ 3 Jahre zu spät dran ist. Während Twitter, Xing und Facebook schon etabliert sind und Content-Anbieter (z.B. SPON) die Möglichkeit anbieten Inhalte direkt hochzuladen ist es bei Google+ noch Handarbeit. Wird es Google gelingen Google+ schnell als Konkurrenz zu etablieren oder wird es ein Rohrkrepierer wie Wave oder Buzz?

    Irgendwie kommt bei Google+ noch kein Spass auf. Alle stehen ratlos herum wie bei einer Stehparty ohne Musik. Ich hoffe, dass sich diese "awkward silence" bald zu einer Konversation entwickelt, sonst werden auch die motiviertesten Gäste die Stehparty verlassen. Es wird sich zeigen, ob Google+ auch die Massen begeistern kann, wenn schon die Begeisterung bei den Testern manchmal forciert wirkt.


TOP



TOP