Forum


 

Neues Hilfspaket: Griechenland warnt vor Euro-Austritt

Die finanzielle Lage Griechenlands könnte sich in den kommenden Wochen dramatisch zuspitzen. Das Land braucht bis Mitte März dringend Geld aus dem zweiten Hilfspaket von EU und IWF. Doch die Verhandlungen haken. Ein Regierungssprecher sieht bereits die Euro-Mitgliedschaft des Landes bedroht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...806927,00.html
  1. #10

    Griechenland ist bereits bankrott

    Zitat von Spiegel
    Doch zuletzt mehrten sich die Berichte, der vereinbarte Schuldenschnitt könnte nicht reichen, die griechische Regierung verlange nun 70 bis 80 Prozent. Das Finanzministerium in Athen wollte dies jedoch bislang nicht bestätigen. Ziel seien "die 50 Prozent", heißt es.
    Ohne Hilfe von außen kann Griechenland zur Zeit gar keine Schulden (also 100%) bedienen. Die Frage ist dann nur, wieviele Schulden sinnvollerweise erlassen und wieviele gestundet werden.

    Zitat von Spiegel
    Andernfalls droht Griechenland der Bankrott. In seiner Neujahrsansprache hatte Regierungschef Loukas Papademos bereits vor einer "unkontrollierbaren katastrophalen Zahlungsunfähigkeit" gewarnt.
    Griechenland ist bereits bankrott und nicht mehr zahlungsfähig gegenüber seinen Gläubigern.

    Zitat von Spiegel
    Auch ein Euro-Austritt könnte fatale Folgen für das Land haben. Der Gouverneur der griechischen Notenbank, Giorgos Provopoulos, hatte in einem Interview vor dramatischen Auswirkungen gewarnt, falls Griechenland zur Drachme zurückkehre. Das Land würde in einem solchen Fall wirtschaftlich ins Jahr 1950 zurückfallen.
    Ob Griechenland zur Drachme zurückkehrt, muß das Land selbst wissen. Die Drachme böte der Regierung die Möglichkeit, sich durch das Drucken von Geld liquide zu halten und außerdem die eigene Währung abzuwerten. Sollte sich allerdings der griechische Staat über Steuern (die auch eingetrieben werden) finanzieren können und eine Abwertung über Gehaltskürzungen vorgenommen werden können, dann ist der Verbleib im Euro eine Alternative.
  2. #11

    Schwarzgelder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die finanzielle Lage Griechenlands könnte sich in den kommenden Wochen dramatisch zuspitzen. Das Land braucht bis Mitte März dringend Geld aus dem zweiten Hilfspaket von EU und IWF. Doch die Verhandlungen haken. Ein Regierungssprecher sieht bereits die Euro-Mitgliedschaft des Landes bedroht.

    Neues Hilfspaket: Griechenland warnt vor Euro-Austritt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie wäre es denn mal wenn die Europäischen Länder beginnen würden die griechischen Schwarzgeldkonten im Ausland zu Beschlagnahmen?
    Sofort wären alle Geldsorgen der Griechen Geschichte!

    Komischerweise hört man davon wenig, immer nur werden Renten gekürzt und Allgemeingentum verhökert.
  3. #12

    Es reicht!

    Pleite ist nun mal pleite. Und das was jetzt abläuft ist kollektive Insolvenzverschleppung.
    Staatsbankrott und Wiedereinführung der Drachme sind die einzigen Lösungen, die wirken. Erstens verschonen sie die Griechen nicht vor der Erkenntnis, dass sie und nur sie die Karre in den Sand gesetzt haben und zweitens kommt GR nur so wirtschaftlich aus eigener Kraft wieder auf die Beine.
    Die Banken müssen ihre Kredite wohl abschreiben und werden hoffentlich vorsichtiger, Staaten ein Leben auf Pump zu finanzieren. Und Euro lernt hoffentlich, dass ein Schritt zurück oft ein Fortschritt ist.
  4. #13

    Wo sind

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die finanzielle Lage Griechenlands könnte sich in den kommenden Wochen dramatisch zuspitzen. Das Land braucht bis Mitte März dringend Geld aus dem zweiten Hilfspaket von EU und IWF. Doch die Verhandlungen haken. Ein Regierungssprecher sieht bereits die Euro-Mitgliedschaft des Landes bedroht.

    Neues Hilfspaket: Griechenland warnt vor Euro-Austritt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wo sind die Finanzbeamten, welche den Griechen helfen die Steuerhinterzieher und Steuerflüchtlinge einzufangen? Ach so das sind diejenigen, welche immer wieder Geld vom IWF und EZB geschenkt bekommen. Tolles System, Renten kürzen aber die Finanzmafia weiter päppeln.
  5. #14

    Da ist es wieder, unser Sorgenkind

    Griechenland hat sich selbst in eine so prekäre Lage gebracht, dass es da von allein wohl nicht mehr heraus kommt.
    Das ist nichts neues und wer mit besseren Meldungen im neuen Jahr gerechnet hat, sah auch den Weihnachtsmann gerade noch soeben hinter dem geschmückten Baum verschwinden. ;o)
    Das wird noch dauern!
    Die Verwaltung eine Kloake, kein Vertrauen von keiner Seite, woher auch,
    griechische Versprechungen haben sich bisher als wertlos erwiesen.

    Nun hat Bayern Beamte angeboten. Sind die Bayern verrückt geworden?
    Deutsche Beamte, die den Laden da umkrempeln, würde die Michel in Griechenland nur noch verhasster machen!

    Natürlich liegt die Idee der Bayern nahe, aber das müssten andere machen, honorige Verwaltungsfachleute von außerhalb, bloß eben nicht aus Deutschland.
    Ich denke es muß und wird auch so kommen, dass die gesamte griechische Verwaltung neu geschaffen wird, ohne Fakelaki und was sich dort noch an Unanständigem eingebürgert hat.
    Das ist aber im Verhältnis noch die leichtere Aufgabe.
    Ein Mentalitätswechsel gegenüber dem Staat müßte ebenfalls eingeleitet werden, dass wird das Hauptproblem.
    Und woher die Griechen nehmen, denen das Gros der Bevölkerung auch zutraut, dass sie Macht nicht als Einladung zur Selbstbereicherung sehen?

    Da muss wohl wieder ein Herakles ran, hoffentlich findet der sich.

    Und die Alternative, ein Euroausstieg der Griechen?

    Nun, das bekäme dem Euro nicht sonderlich gut, wäre aber kein Weltuntergang, langsam aber sicher rechnen die meisten damit.
    Ich hoffe, es wurden Szenarien erstellt, wie man damit fertig wird, ohne gleich die Weltwirtschaft wieder zum Kippen zu bringen.

    Was mich an dieser ganzen Sache so ärgert ist, dass wenn der Euroaustritt Griechenlands analog zum "No Bail out" der Verträge und wie auf Anraten der Fachleute bereits Anfang 2010 stattgefunden hätte, wäre vorraussichtlich bedeutend weniger Schaden entstanden.

    Na ja..hätte hätte Curryboulette.

    Schauen wir mal, wie es da unten weiter geht. Es fehlt in Griechenland wohl noch an vielen Stellen an der nötigen Einsicht.
  6. #15

    Pure Erpressung

    Die EU wird durch kriminelle Kreise unter Druck gesetzt.
    Zunaechst wird das eigene Land gepluendert, Schlüssel-Veraltungsorgane entmannt, der Petro-Schwarzhandel/Zigarettenschmuggel seit dem Balkankreig mit Hilfe von EU Nachbarn weitergefuehrt und nun zeigt die "ehrenwerte Balkan-Gesellschaft" langsam ihr wahres Gesicht.

    Griechenland faellt on the long run in die 60er Jahre zurueck.

    Dies analysierten hiesige Foristen schon zu Beginn der griechischen Krise. . Da eierten Schäuble/Merkel und EU-Barroso noch mit paar Hilfsmilliarden rum.
  7. #16

    Naja...

    " Das Land würde in einem solchen Fall wirtschaftlich ins Jahr 1950 zurückfallen."

    So schlecht waren die 50ger Jahre doch garnicht.;)
  8. #17

    EU-Basher sind wieder los!

    Zitat von kimba2010 Beitrag anzeigen
    Der einzige Weg zur Gesundung für Griechenland ist ein Schuldenschnitt und Rückkehr zur Drachme, auch wenn die EU Bonzokraten das nicht wahr haben wollen.
    Zitat von kuddel37 Beitrag anzeigen
    Deutschland raus aus dem Zwangseuro und der EU-Diktatur.
    Das ihr infantilen EU-Basher nicht einmal kapiert das der IWF eine internationale Organisation ist, in der selbst die USA vertreten sind und diese mit der EU nichts zu tun hat, überrascht mich mal wieder überhaupt nicht.

    Immer schön weiter draufhauen!
  9. #18

    Weg mit Schaden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die finanzielle Lage Griechenlands könnte sich in den kommenden Wochen dramatisch zuspitzen. Das Land braucht bis Mitte März dringend Geld aus dem zweiten Hilfspaket von EU und IWF. Doch die Verhandlungen haken. Ein Regierungssprecher sieht bereits die Euro-Mitgliedschaft des Landes bedroht.

    Neues Hilfspaket: Griechenland warnt vor Euro-Austritt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dem Euro-Geleitzug könnte nichts besseres passieren, wenn die fußkranken Helen den Euro-Konvoi verlassen. Sollen sie künftig mit ihrer Drachme 100 jährige verstorbene Staatsbedienstete durchfüttern.
  10. #19

    Ein Volk, ein Kontinent, ein Euro

    Zitat von belohorizonte Beitrag anzeigen
    Die EU wird durch kriminelle Kreise unter Druck gesetzt.
    Yep. Griechenland ist wie die Profiausgabe der Nigeria-Connection.
    Nicht weiter füttern, nicht über einen Austritt nachdenken lassen, sondern hochkant aus EU und Euro rausschmeissen.


TOP



TOP