DPAViele Menschen haben das Vertrauen in das Organspendesystem verloren: Im Oktober kam es erneut zu einem deutlichen Rückgang der Spenderzahlen. Jetzt versuchen Ärzte und Politiker, die Bereitschaft wieder zu erhöhen - und werben kräftig für die neue Regelung, die am Donnerstag in Kraft tritt.
http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-864564.html
Nun wir haben 40000 Tote im Jahr wegen mangelder Hygiene in Krankenhäusern, und damit sind schon solch banale Sachen wie Händewaschen gemeint. Als Laie und ich von 40000 Fällen von fährlässiger bzw vorsätzlicher Körperverletzung mit Todesfolge sprechen. Konsequenzen für Ärzte ... Null
Dann haben wir mehrere 10000 Opfer vn Behandlungsfehlern viel zu häufig grob fahrlässig bis vorsätzlich. Die Angehörigen und Opfer müssen schon für zivilgerichtliche Verfahren (die sind leichter) jahrelang massiv kämpfen, strafrechtlich passiert auch hier den allermeisten Ärzten nichts.
Glauben Sie da ernsthaft unsere korrupten, faulen oder inkompeteten
SAler und Polizisten würden sich da für Schicksale von irgendwelchen Schwerveletzten oder Schwerkranken interessieren, die vielleicht noch ein bißchen hätten länger leben können? Nicht solange sich nicht aus den richtigen (Berufs-)Kreisen kommen.
Und vielleicht verkennen SIe widerum die Tatsache das ihm die Gesellschaft zuvor und auch danach wesentlich mehr Geld weggenommen als er in dieser Zeit erhalten hat? Man sollte doch da mal den Bürgern genau auflisten welche echten ärztlichen Behandlungskosten er verursacht hat und wie viel Geld er im Gegenzug den Krankenkassen samt AG-Anteil überwiesen hat, wäre best für viele sehr überraschend.
Wird leider viel zu oft vergessen zu erwähnen.
Sofern sich dt. Ärzte genau ans Gesetz halten sind selbst die Organe von spendenwilligen Hirntoten häufig nicht mehr zu gebrauchen, weil die Ärzte zuvor 5 Minuten lang die lebenserhaltenden Maschinen abschalten müssen (wobei ich das nicht zu 100% sagen kann, den Artikel darüber hab ich vor einem jahr gelesen) um sicher zu gehen das der Mensch wirklich von sich aus sterben würde. 5 min sind ne lange Zeit wenn der körperlicher Zerfall sofort beginnt. In Spanien z.B. ist sind es nur 2 min und selbst das ist vielen Medizinern noch zu lang. Außerdem werden in Spanien auch die Organe von Leuten entnommen die sich nicht schriftlich für eine Entnahme entschieden haben (z.B. Urlauber oder Gastarbeiter). Speziell geschulte Pschychologen bearbeiten in diesem Fall sofort die Angehörigen mit Apellen und möglichst tränenreichen Geschichten so dass diese nachträglich zustimmen ohne zu wissen das es ohnehin schon geschehen ist (keine Ahnung ob die im Falle einer Ablehnung das Zeug wieder reinstopfen). In den USA kann sofort mit der Entnahme begonnen werden, allerdings sind dort auch mit ziemlicher Sicherheit auch schon Leute ausgeschlachtet worden die durchaus noch eine Chance hatten. Was hier hoffentlich nur befürchtet wird ist dort gängige Praxis.
Solange Medizintourismus eine profitable Einnahmequelle für Patientenvermittler (ein Beruf, den es wohl früher nicht gab) und Kliniken darstellt, wird sich an Skandalen um Organspenden und dem daraus relsultierenden Rückgang des Spendenbereitschaft nichts ändern.
DER SPIEGEL*39/2003 - Petrodollar in der Klinikkasse
Das Geschäft mit dem Medizintourismus - Nachrichten Welt Print - DIE WELT