Rendite.
Das Unwort aller Zeiten.
DPADas neue Führungsduo der Deutschen Bank, Anshu Jain und Jürgen Fitschen, krempelt die Deutsche Bank um. Das Renditeziel ihres Vorgängers Josef Ackermann wird von 25 auf 12 Prozent gestutzt, mehr als vier Milliarden Euro sollen eingespart und die Boni gekürzt werden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...855161,00.html
Rendite.
Das Unwort aller Zeiten.
Aller Anfang ist schwer aber wenigstens vernünftig gerade eben auch um den internattionalen Spekulationsmäkten ein wenig die Fahrt zu nehmen und mehr auf solides Wachstum mit Nachhaltigkeit zu bauen. De facto ändert sich aber wenig weil die 25 Prozent zumindenst in den letzten Jahren nicht erreicht werden konnten und eher die Ausnahme für Banken sein dürften. Das Renditeziel ist im Vergleich zu dem guten alten Sparbuch von früher mit 3 Prozent jährlich dennoch sehr anspruchsvoll und die Frage bleibt ob die Märkte fundamental 12 Prozent jährliches Wachstum hergeben werden?
Das ist keine Reduzierung, sondern ein Schritt nur Normalisierung.
Wer den Liter Milch für 8,50€ verkauft und den Preis dann auf 1,20€ senkt ist kein großer "Preissenker", schon gar kein Wohltäter.
Das hat nichts mit "Markt" zu tun. Die 25% waren ein freches, aus meiner Sicht nahezu kriminelles Ziel. Dass nur durch unseriöse Zustände erzielt werden konnten.
"Das perfekte Verbrechen" (Prof. Harald Lesch)
ich zeige mich sehr stark beeindruckt. Sollte ergo Fitschen der egtl Kopf sein und Jain nur "mit"? Hat sihc Fitschen durchgesetzt?
Als langjähriger und wohlgesonnener Kunde der DeuBa ( ich habe denne soagr einiges zu verdanken) bin ich regelrecht begeistert, ob des Kurswechsels. 25% wurde ja, soweit ich weiß, nur einmal dank Sondereffekten erreicht, daher ist das nun kein "Umschwung" um großen Stil, sondern eher eine Anpassung an dei Realitäten, aber trotz allem sind das positive Nachrichten. Warum jedoch wieder Ommobilien abgegeben werden erschließt sich mir nicht, die Zentraliseirung des einkaufes wir dnicht wirklich viel bringen, da hier schon Effekte erzielt wurden und nochmehr "rabatte" nicht eingräumt werden dürften.
Auch 12% sind nur mit Zockermethoden erreichbar. Da die globalen Spieler einander misstrauen, bleibt nur die Möglichkeit Omas fürs Alter angelegten Sparstrumpf zur Gewinnmaximierung heranzuziehen. Man muss Oma dann nur irgendwelche zwielichtigen Papiere aufschwatzen, um die Ersparnisse in die Taschen einiger share-holder und Manager zu transferieren.
sollte es den Banken besser gehen, ich musste mein "Renditeziel auch schon reduzieren!
Das Ingenieursbüro meines Nachbarn erwirtschaftet über 200% Eigenkapitalrendite.
130.000 Gewinn
60.000 Eigenkapital
Das meiste läuft einfach über Fremdkapital und ist gemietet.
Ich glaube kaum, dass er unseriöser ist als die Deutsche Bank.
Die Eigenkapitatalrendite lässt sich firmenpolitisch doch relativ einfach über die Höhe des Eigenkapitals bzw. des Fremdkapitals steuern ohne den Gewinn anzutasten.
25% waren ein optimistisches Ziel.
12% sind unter den neuen Eigenkapitalvorgaben meiner Meinung nach ein realistisches Ziel.
Und das soll Leistung aus Leidenschaft sein? Bei der irre niedrigen Eigenkapitalquote von 2,5% werden auch noch die Erwartungen an die Eigenkapitalrendite halbiert?
Und dann wird gegenüber dem Eigenkapital von 54 Mrd Euro auch noch eine (interne) Bad Bank mit 135 Mrd Euro eingerichtet. Hoffentlich greift der Steuerzahler bald ein und kauft die Schrottpapiere für mindestens 81 Mrd Euro. Dann bleibt wenigstens positives Eigenkapital übrig.