Das hatten wir gerade erst:
Mountainbike-Trend: Die 29-Zöller kommen
Es rollt und rollt - Forscher*haben ein fahrerloses Fahrrad konstruiert,*das nicht*umkippt. Es zeigt: Andere Effekte als bislang gedacht bestimmen die Stabilität von Zweirädern. Wichtig ist vor allem die Verteilung des Gewichts.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...756544,00.html
Das hatten wir gerade erst:
Mountainbike-Trend: Die 29-Zöller kommen
Ja, wo ist denn hier das Fahrrad? Und Freihandfahren ist wohl auch sehr aus der Luft gegriffen. Bicycle ist nicht einfach mit Fahrrad uebersetzt, sondern hier wohl besser mit Zeirad.
Hier haben die Wissenschaftler nur auf die Filmsequence verwiesen, um ihre Story besser durch diese Veranschaulichung verkaufen zu koennen, aber bis aus diesem Konzept ein fahrbares Fahrrad wird, ist noch ein langer Weg.
Der Artikel hat ja irgendwie komplett das Ziel verfehlt, vlt sollte der Autor doch den Lenker wieder richtig greifen, damit er nicht so unkontrolliert durch die Gegend rollert.
Da mißverstehen Sie die ganze Geschichte. Es geht gar nicht um neue Fahrräder, sondern um per Grundlagenforschung überhaupt erst mal zu klären, wie die schon existierenden eigentlich genau funktionieren.
Daß man dann z.B. bei Liegerädern noch Verbesserungen erreichen könnte wäre dann eine Möglichkeit, aber das ist nicht das primäre Ziel.
Es ging erst mal nur um das Erreichen eines tieferen Verständnisses der Zusammenhänge, die schon lange empirisch-pragmatisch funktionieren.
der Artikel ist für nen eher Laien unverständlich.
Der Lenkwikel wird nicht in 7-10° sondern in 93-80° angegeben, wobei dieses Gradmaß lange überholt ist! der flachste Lenkwinkel liegt derzeit bei ca. 62°! bei einem Fahrrad!
Grundlagenforsachung recht und gut, aber für den alltagsgebrauch die Masse vor dem Vorderrad? viel spass beim bremsen ;)
"Möglich wird dies, weil die virtuelle Verlängerung der Lenkerachse vor dem Kontaktpunkt des Vorderrades auf der Straße liegt - siehe Fotostrecke." bei dem beschriebenen Gefährt funzt das nur andersrum, weil der Lenkwinkel extrem steil gewählt wurde (=anfällig für Lenkbewegungen , kippelig) und zusätzlich das Rad sehr klein ist.
Eine Umsetzung im Fahrradmaßstab erscheint mir eher unmöglich.
Wie schon gesagt ging es dabei gar nicht um Umsetzbarkeit, sondern um die theoretische Frage, welche Faktoren überhaupt eine Rolle spielen.
Nur deshalb wurde diese wilde Konstruktion mit den gegenläufigen, winzigen Rädern und dem fehlenden Nachlauf überhaupt gewählt.
Für den Alltagsverkehr wäre das natürlich nichts – schon mangels Antriebsmechanismus.
Aber die Frage nach der Ursache der Stabilität eines Fahrrads ist in der Tat durch den Ausschluß mehrerer Faktoren klarer beantwortet als zuvor (siehe auch die oben verlinkte frühere Diskussion).
Mein Knicklenker hat ca. 40° und ca. 17cm Nachlauf.
(Flevoprinzip (erste Skizze) aber mit starrem, ungefedertem Vorderteil, ein FlevoRacer)
Der lässt sich selbst von vielen Anfängern auf dem Knicklenkerprinzip ziemlich schnell beherrschen (man lenkt mit den Beinen, bzw. dem gesamten Körper, aber gar nicht mehr mit den Armen).
Bei Liegerädern hab ich Räder erlebt die bei langsamer Fahrt ungefähr so nervös waren wie ein übliches Rennrad italienischer Bauweise (kürzer, weniger Nachlauf, steilerer Steuerwinkel), ich hab welche erlebt die so gutmütig waren wie ein Hollandrad und von jedem Anfänger sofort beherrschbar (Flevo Basic, kein Knicklenker, normales Kurzliegeradprinzip). Ich seh keinen Bedarf für Verbesserung.
Man findet gemächliche und sehr stabil laufende Geometrien, die bei schneller Fahrt sehr behäbig werden, und nervöse Geometrien, die erst bei schneller Fahrt richtig stabil, aber dann immer noch leichtbeherrschbar bleiben.
Die sollten sich lieber mal mit anderen Dingen beschäftigen, z.B. Verkleidungsbau für Liegeräder (also Velomobilherstellung) in Massenproduktion.