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Neues aus der Geoforschung: Todesstrudel am Strand, Weltwetter-Umschwung, Zukunft der

NOAAAn Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...840053,00.html
  1. #1

    Konferenztourismus

    Es sollte einmal hochgerechnet werden wie gross die Umweltbelastung durch diesen enormen Konferenztourismus ist. Es fliegen ja nicht nur die Regierungschefs ständig hin und her, jeder hat ja auch noch einen unglaublich Tross, dazu kommen Journalisten etc. Also umweltfreundlich kann man das ja nicht nennen.
  2. #2

    Schlagzeilen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung".
    Nun ja, auch als Forscher kommt man nicht in die Schlagzeilen, wenn man nicht dramatisiert, und dem Kind einen griffigen Namen gibt.

    Im Meer gibt es auch mal gefährliche Strömungen.
  3. #3

    Zukunft der Menschheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit.

    Rio+20 Zukunft der Menschheit - El Niño und Rippströme - SPIEGEL ONLINE
    "Es gibt Anlass, vorsichtig optimistisch zu sein"..
    ... Nun sei der Umstieg auf eine umweltfreundlichere Weltwirtschaft im Gange. Es gebe zudem Anzeichen für einen deutlich gebremstes Bevölkerungswachstum."

    Da soll sich nochmal einer beschweren Kinderlose trügen nichts zur Zukunft der Menschheit bei.Alles eine Frage der Perspektive.
  4. #4

    Buhnen

    Das ist aber nichts Neues!

    Ihr Foto zeigt eine Buhne. Am Sylter Strand sind schon viele unwissende Badegäste, meist im Bereich der Buhnen bei parallel zum Strand laufenden Strömung, durch den sogenannten Trecker, auf die offene See rausgezogen worden und ertrunken. Die meisten haben den Fehler gemacht zum Strand zu schwimmen, also gegen die Strömung zu schwimmen und sind dann nach völliger Erschöpfung ertrunken. In diesem Fall muss der Schwimmer cool bleiben und Kräfte sparen und sich einfach treiben lassen. Die meisten Strudel bringen Ihn dann wieder gen Strand. An der Nordseeküste werden diese Strömungen übrigens durch die Tide verursacht, Flut,-und Ebbstrom setzen mitunter hart, gerade nach Stürmen und bei Springtide, parallel zur Küste. Auch gibt es Gebiete, z.B. Landzungen, Nordspitze und Südspitze wo das Baden generell Verboten ist, da dort die Strömung mitunter 6-8km/h erreichen kann.

    Wehe dem Unwissenden!
    Trotzdem viel Spaß am Strand!
  5. #5

    Reisserisch und alles andere als wissenschaftlich

    Muss das so reißerisch aufgemacht sein? Die "Todesstrudel" (huuuuuuuh) sind kein neues Phänomen. Sie treten nicht nur an Sandbänken, sondern, wie man am Bild sehr schön sehen kann, bevorzugt auch an Buhnen / Wellenbrechern auf. Genau deshalb ist eben dort ja Schwimmen eigentlich auch immer verboten.

    Das ist also keine wissenschaftliche, neue Erkenntnis und schon gar keine, die in den Zusammenhang mit Weltklima gebracht werden sollte, was die Form des Artikels samt Überschrift suggeriert!

    Das ist nicht nur reißerisch, sondern sogar verzerrend.

    So etwas muss einfach nicht sein.
  6. #6

    Szenarien

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit.

    Rio+20 Zukunft der Menschheit - El Niño und Rippströme - SPIEGEL ONLINE
    Das "pessimistische Szenario" scheint mir um einiges zu optimistisch.
    Bevölkerungsexplosion gepaart mit der "Religion Wirtschaftswachstum & Konsum", das geht nicht gut.

    Wenn schon die - global gesehen - Minimalstfolgen eines Eurozerplatzens als Horror für Wirtschaft und Irgendwen hingestellt werden, dann muss der Versuch umweltschonender Globalentwicklung völlig zum Scheitern verurteilt sein.

    Je näher die Betonwand rückt, auf die wir zusteuern, desto mehr wird aufs Gas gedrückt. Und selbst beim Aufprall wird die Betonwand geleugnet werden - aus Dummheit, Ignoranz, Egoismus und 'alternativlosen Sachzwängen'.
  7. #7

    kleiner Hausputz in einer Welt untüchtiger Begriffe

    Eine Erinnerung an vergessene Zusammenhänge

    Es ist eigentlich unfaßbar, wie die Welt, auch die wissenschaftliche, besonders aber die politische, an dem Hauptproblem der Menschheit vorbeiredet. Wir haben weder einen Supervulkan noch einen Riesenmeteoriten, wir haben nur eine wachsende Menschheit und zugleich damit eine exponentiell zunehmende Kontaminierung und einen beschleunigten Abbau der Biosphäre. Nun müßte von Politik und Wissenschaft der Zusammenhang hergestellt (na, wenigstens gesehen) und aus allen Propaganda-Rohren für Geburtenkontrolle geworben werden. Stattdessen tönt unisono das Wachstums-Mantra.

    Dürfte man der Politik die bösen Erfahrungen mit vergangenen Enthaltungs-Empfehlungen, insbesondere an Entwicklungsländer, gutschreiben, so kann man sich über die romantischen Verzierungen der Soziologie nur noch wundern. Statt sich Ausgangslage und Ergebnis, also vor allem Verdichtung und Verbrauch anzusehen, werden Systeme diskutiert, wird Moral gegen die Gier gepredigt, wird der Kapitalismus mit Psychologie überwunden, werden Armut und Hunger hier und Reichtum dort beklagt wo sie gerade in den Focus geraten.

    Nötiger wäre es, die Kräfte und ihre Implikationen zu untersuchen, die von der Bevölkerungsverdichtung ausgehen, allgemeiner noch: die die Menschheit bewegen. Und, da uns offenbar nur zwei Systeme bekannt sind, sollten wir die Antriebe der Gesellschaft finden, die beiden gemeinsam sind. Tun wir dies ehrlich und lassen alle Romantik beiseite, dann sehen wir die Bewegung der Menschheit, ja des Lebens von drei Erscheinungen (Zuständen, Vorgängen) bestimmt. Es sind dies - vorweggenommen - Dichte, Organisationsgrad und Ressourcenstrom.

    Zwar ist die Verdichtung der zentrale Treiber von Fortschritt und Destruktion, aber am Ressourcenbegriff läßt sich besser explizieren, wie seine Verengung im allgemeinen Bewußtsein den Blick auf die Zusammenhänge verbirgt. Am naivsten hat noch Malthus den individuellen Nahrungsbedarf der Anbaufläche gegenübergestellt. Abgesehen von allem, was an Sicherung, Erzeugung, Speicherung und Verteilung, also Infrastruktur zu leisten ist, gibt es da noch die total unterschätzte Verwaltung. Schon an ihrem ersten Schritt, der Bedarfsermittlung, ist ja der Sozialismus gescheitert. Nicht besser der Kapitalismus, der sie (die Bed.-erm.) hochwirtschaftlich dem Geld überläßt, aber dort aus Kostengründen einspart, wo letzteres fehlt. Und bitte: Ressourcen sind nicht nur Platz und Futter, Ressourcen sind auch Sicherheit, Freiheit, Alternativen und Zukunft. Leicht daran zu erkennen, daß ihr Fehlen dieselben gesellschaflichen Explosionen zur Folge hat, wie das Fehlen der Materiellen. Zwanglos und natürlich erhebt sich der Krieg aus dem Mißverhältnis von Dichte und Ressourcen.




    Schon das Verhältnis von produzierender zu verwaltender, steuernder, kanalisierender manpower sollte uns die Macht des Organisationsgrades zeigen. Trotzdem werden Flüchtlingsströme, Völkermord, Seuchen und Hungertote irgendwelchen Glaubensfragen, Mentalitäten und Ideologien zugeordnet. Blicken wir auf uns - wovor haben wir im Moment am meisten Angst? Vor einem leichten Abfall des Organisationsgrades. Es braucht nur der Glaube an eine Zahl auf Papier zu schwinden, damit der Ressourcenstrom zum Stillstand kommt, mit allen Folgen von 1928.

    Nicht besser ist es um das Wissen von den Strukturen der Gesellschaft bestellt. Strukturen, die in einer arbeitsteiligen Gesellschaft unverzichtbar sind, werden für entbehrlich gehalten - vor allem von Leuten, die untereinander die härtesten Rangkämpfe veranstalten. Allein die Hierarchie, deren Opfer wir in allen Schichten sind, setzt sich gegen jeden Widerstand durch, ja, sie ist offenbar da, bevor die Menschen sie besetzen. Wie die Form der Pflanze in einem Samenkorn. Jedenfalls gibt es keine Gruppe oder Vereinigung, die sich ohne die Steuerungsstruktur bewegen könnte und sei es nur durch die Gabe des Startzeichens. Vom Slum-Pistolero bis zur Globalfinanz ist sie, die Struktur der Macht, unbesiegbare Realität. Wird sie trotzdem aufgesprengt, wechseln nur die Personen. Das Ergebnis ist und bleibt wachsende Ungleichheit. M.a.W. Armutsbekämpfung ohne eine Entspannung in der Dichtefrage ist reines Wortgeklingel. Wir sehen den arabischen Frühling in einer Menschenwalze untergehen. Wir sehen, die Reichen wollen das Palmöl, die Armen brauchen das Holz, die Wälder werden zu Asche.

    Sinkender Organisationsgrad und / oder wachsende Bevölkerung haben dieselben Folgen: schwindenden Ressourcenstrom, Mangel, Bedrängnis, Aggressivität. Unter Druck wächst in den Menschen das Bedürfnis ihre Situation zu verändern; es muß gehandelt werden. Die Losung heißt, alles, nur nicht das was ist! Handelt aber jeder nach seinem Willen und seiner Art, also jeder anders als der andere, dann gibt es gesellschaftlich gesehen nur Reibungswärme. Den Menschen wird klar, daß sie in die gleiche Richtung wirken müssen, um eine Wirkung hervorzubringen. Sie sehen, ohne Norm geht die Hierarchie ins Leere, gibt es keine Steuerung, keinen Effekt. Das ist die Geburtsstunde des Fundamentalismus, es ist das Ende von Wenn und Aber. Jeglicher Inhalt fällt der Gleichrichtung zum Opfer. Bei starker Norm ist der Steuerungsaufwand gering. “Zum Palais!” oder “...schlagt ihn tot!” kann spontan und unmittelbar befolgt werden. “Baut ein Haus,” ist schon schwieriger, setzt aber dieselbe hierarchische Struktur voraus. Ist es nicht pervers, um Frieden zu beten, ohne die Vermehrung zu stoppen? Es ist.

    Kurz, was da in Rio beschlossen wurde ist nicht nur zu wenig, es ist nichts, solange nicht das Thema der Verdichtung angepackt wird. Schafft man keine Geburtenkontrolle, dann übernimmt die Natur das Geschäft mit Hunger, Krieg und Seuchen. Nicht nur in Zukunft, sondern bereits wie gehabt.
  8. #8

    wird

    da nicht Wasser ins Meer geleitet???
  9. #9

    Der Kilmawandel präsentiert heute: "DER TODESSTRUDEL"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An Stränden in den USA sind mehrere Badegäste in gefährlichen Strömungen ertrunken - Forscher warnen vor einer "globalen Bedrohung". Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Ein weltweiter Wetterumschwung steht bevor und neue Prognosen für das Schicksal der Menschheit.

    Rio+20 Zukunft der Menschheit - El Niño und Rippströme - SPIEGEL ONLINE
    Hilfe... ein Todesstrudel, er verfolgt mich und ich sehe ertrinkende Menschen... wir werden alle Sterben.

    Man war das wieder ein panikmachender Artikel mit 0 Aussagen. Heute ist also kein Thementag zur Eurorettung, heute müssen wir wieder dem Klimawandel huldigen.
    Vielleicht macht so ein todestrudeliger Rippstrom einen Umweg über Brüssel-Berlin und zieht nebenbei diesen ganzen eurokratisch-diktatorischen Kleptokratenrat mit sich... den Euro und den Propgandaaparatschik kann er gleich mitnehmen.








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