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Neues aus der Geoforschung: Ölproduktion übersteigt Höhepunkt, Nasa-Sensation widerle
REUTERSDer Wendepunkt ist erreicht: Die Erdöl-Förderung beginnt nach Ansicht von Experten zu sinken. Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Die größte Explosion des 20. Jahrhunderts, eine sensationelle Nasa-Meldung scheint widerlegt, und Zypern fordert Mondgestein zurück.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...837620,00.html
- #110 11.06.2012 13:40 von
Im Augenblick
Bei den Raffinerien gibt es im Augenblick mehrere Probleme. Eins der größten ist das sich der Bau von neuen Anlagen in den USA und in Europa sehr verzögern bzw immer noch in der Planungsphase sind. Auch weil die Auflagen immer höher werden. Fast alle arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenzen. Zudem kann niucht jede Raffinerie jede Ölsorte verarbeiten. Jetzt im Augenblick kann kaum noch mehr Rohöl verarbeitet werden. Zudem haben in Europa (USA?) viele Raffinerien ihre Stillstände soweit wie möglich nach hinten verschoben. Aber die müssen (gesetzlich) in naher Zukunft geschehen müssen. es wird zwar zu keiner Knappheit kommen, aber mehr Öl kann dann aber auch nicht verarbeitet werden. Und nur so nebenbei je höher der Rohölpreis um so größer sind die ÖLreserven.
- #111 11.06.2012 13:41 von
Da fossile Energieträger nicht schlagartig ausgehen, werden alternativen automatisch konkurrenzfähiger und die steigenden Erlöse finassieren die Substitution.
Ihre Energiefalle entsteht höchstens dann wenn Ersatztechnologien durch staatliche Eingriffe vorzeitig in den Markt gedrückt werden. - #112 11.06.2012 13:41 von
Lol. Und was genau steht da nun interessantes? Die exponentielle Zunahme des Energieverbrauchs ist in Erstweltländern schon seit Jahrzehnten zuende, in Deutschland stagniert der Wert schon seit längerem fast vollständig. Das hat nicht dazu geführt, dass der technische Fortschritt aufgehört hat und wir heute wieder so leben wie im Jahr 1900 oder auch nur wie im Jahr 1990.
Sie dreschen auf einen gigantischen Strohmann ein. - #113 11.06.2012 13:41 von
Das ist so nicht korrekt. Es ist nicht eine Frage des Preises sondern eine Frage der maximal möglichen Fördermenge. Die Fördermenge eines einzelnen Ölfeldes sieht aus wie eine Glockenkurve. Legt man alle Glockenkurven für alle produktiven Ölfelder zusammen, erhält man ebenfalls eine glockenähnliche Kurve.
Der Preis spielt dabei nur eine bedingte Rolle. Die Existenz von Öl oder Ölfeldern eine viel wichtigere.
Das stimmt. Ändert aber nichts daran, dass seit Jahrzehnten die Produktion die neuen Funde übersteigt. Einzig logischer Schluss daraus: Wir werden ein globales Ölfördermaximum erreichen.Zudem ist heute die Fördertechnik wesentlich besser als vor 20 Jahren. Und auch in zukunft werden die Fördertrechniken besser. Das hat zur Folge das Felder die sich heute noch nicht lohnen in Zukunft durchaus als förderwürdig gelten.
Doch, ist es. Wenn Sie sich einmal bewusst machen, dass wir quasi "Öl essen", weil die meisten Produktivitätszuwächse in der Nahrungsmittelherstellung auf besseren Maschinen und effizienterer Flächenbewirtschaftung basieren, welche mit Öl-betriebenen Maschinen erreicht wird... Das Ergebnis können Sie sich ausrechnen. Es geht nicht um "Auto fahren oder nicht", sondern um "Essen auf dem Tisch oder nicht" (vor allem für ärmere Menschen).Zudem ist der P.Ö keine Katastrophe. Sehen Sie es doch einfach positiv. Das heißt es ist immer noch die Häfte des förderbaren Öls in der Erde. Alles in allem kein Grund zur Panik. Es nich besonders clever vor lauter Angst vor Tot Selbstmord zu begehen. - #114 11.06.2012 13:43 von
Öl ist nicht gleich Energie
Den Unterschied zwischen wirtschaftlich und energietisch sollten Sie verinnerlichen. Wenn Sie aus 10km Tiefe Öl fördern wollen, mag das technisch funktionieren, aber Sie benötigen für alle Anlagen mehr Energie, als im geförderten Öl steckt.
Für Medikamente und Kunststoffe wird das Öl weiterhin genutzt werden, aber nicht, um damit billige Energie zu haben. Und ohne billige Energie haben wir ein Problem. - #115 11.06.2012 13:45 von
Was nicht an den Vorräten liegt.
Am Ihrem geliebten Markt kann es nicht liegen, denn bei den aktuellen Preisen ist es im Interesse der Anbieter, möglichst viel zu fördern.[/QUOTE]Unsinn. je mehr gefördert wird, desto niedriger der Preis. Künstliche Verknappung heisst das Zauberwort. - #116 11.06.2012 13:46 von
Die meisten Ölförderer können besser rechnen als die Ignoranten hierzulande. Die Araber wissen sehr genau, dass ihre Ölvorräte nicht unbegrenzt sind und daher sind sie selber mehr auf Nachhaltigkeit bedacht als auf den schnellen Reibach. Sie könnten technisch wohl etwas mehr fördern, aber sichere und stabile Einnahmen über längere Zeit sind für den Staatshaushalt wichtiger. Nicht umsonst planen sie schon jetzt für die Zeit nach dem Ölrausch, im Gegensatz zu manchem Ölverbraucher.
- #117 11.06.2012 13:50 von
komisch
Und außerhalb von Deutschland? Kommen bei Treibstoffen aus Biomasse nicht sofort die Mahnenden um die Ecke, die von Hungernden reden? Warum hungern Menschen auf der Welt? Weil Energie zu teuer ist, Düngemittel unbezahlbar werden, Strom für Wasserpumpen nicht fianzierbar ist etc.
Ich bin gespannt, wie Sie Geld essen wollen. Zwar mögen Geistenwissenschaftler glauben, dass mit den drei Faktoren Land, Geld und Arbeitskraft problemlos jede Menge produzierbar ist, aber Sie werden bei begrenztem Land sehr schnell bemerken, dass es nicht am Geld oder der Arbeitskraft liegt.
China mit 20% der Weltbevölkerunng und 7% der fruchtbaren Böden ist kurz vorm Kollabieren. Aber der Markt wird es richten, weil dem freien Markt Tote egal sind. - #118 11.06.2012 13:54 von
Die Menge
Qualität und Quantität sind grundsätzlich unterschiedliche Dinge. Der Schwerölanteil steigt in den Raffinerien stetig. Schiffe fahren heute mit sonderbaren "Flüssigkeiten", besser als Asphalt ähnlich zu bezeichnen, die unglaubliche Mengen Russ und anderer unerwünschte Stoffe in die Atmosphäre eintragen. Aber die Menge steigt.
- #119 11.06.2012 13:54 von
Falsch, er ist das größte Problem. 60 oder 70% des Ölverbrauchs gehen auf den Verkehr zurück. Heizöl, Kunststoffe, Dünger etc. sind alles Dreckeffekte dagegen. Wenn wir den technischen Fortschritt soweit vorantreiben, dass wir den Individualverkehr auf praktikable Weise vom Öl wegbekommen, haben wir gute Chancen, den Ölbedarf, der dann noch bleibt, synthetisch zu decken. Und natürlich wird schon allein eine stark sinkende Ölnachfrage helfen, die Preise zu stabilisieren. "Peak Oil" bedeutet nicht, dass es plötzlich kein Öl mehr gibt, sondern nur, dass es allmählich weniger wird und die Preise überproportional steigen.
Lol. Ich würde Ihnen raten, die Luft beim Warten darauf nicht anzuhalten.
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