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Neues aus der Geoforschung: Ölproduktion übersteigt Höhepunkt, Nasa-Sensation widerle

REUTERSDer Wendepunkt ist erreicht: Die Erdöl-Förderung beginnt nach Ansicht von Experten zu sinken. Außerdem im Überblick zur Geoforschung: Die größte Explosion des 20. Jahrhunderts, eine sensationelle Nasa-Meldung scheint widerlegt, und Zypern fordert Mondgestein zurück.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...837620,00.html
  1. #100

    Peak Oil ist ein Fakt

    Jeder, der sich etwas länger als 10 Minuten mit der Möglichkeit von Peak Oil auseinandersetzt, kommt zu einem einfachen Schluß:
    Peak Oil ist genau jetzt.

    Dazu braucht man nur einen Blick auf Primärquellen werfen. Ich empfehle hierzu den (des Gutmenschentums und Öko-Lobbyismus völlig unverdächtigen) BP Statistical Review of World Energy.
    Da kann man schön sehen, wie bis 2004 die Fördermengen rapide gestiegen sind und seitdem unter geringen Schwankungen stagnieren (bzw. um 2% seit 2004 gestiegen sind). Und das bei Höchstpreisen an den Ölmärkten.

    Es ist also allerhöchste Zeit, sich nach Alternativen umzusehen und diese zu fördern. Ob das nun Photovoltaik/Solarthermie, neue Treibstoffe aus Algen, Geothermie oder andere Lösungen sind. Das Ölzeitalter neigt sich dem Ende zu und Öl wird bald zu wertvoll sein, um es einfach zu verbrennen.
  2. #101

    Zitat von M. Michaelis Beitrag anzeigen
    Wir haben objektiv weder Peakoil, noch eine drohende Mangelkrise noch existiert eine Energiefalle.

    Sie verwechseln Ängste und Tatsachen.
    Und Sie verwechseln Ideologie mit Fakten. Die Fakten belegen eine stagnierende Ölproduktion seit 2004. Das sind inzwischen 7,5 Jahre ohne nennenswerte Steigerung der globalen Ölproduktion. Wie kann das sein, wenn es kein Peak Oil gibt?

    Am Ihrem geliebten Markt kann es nicht liegen, denn bei den aktuellen Preisen ist es im Interesse der Anbieter, möglichst viel zu fördern.

    Nur können sie es wohl nicht.
  3. #102

    aber aber Herr/Frau Flinsenberger....

    kommen Sie uns doch nicht mit Fakten..

    Es muß Ihnen doch klar sein, dass die Internationale Ölmultiverschwörung zwischen Saudiaramco, BP, usw. ganz absichtlich auf alle möglichen Gewinne seit 2004 verzichtet um den Ölpreis nach oben zu drücken.. In Wahrheit sind die Ölvorräte wahrscheinlich seit dem Nachgwachsen.. Denn Siehe, die Kontinente schwimmen auf Erdöl.. Ironie aus...

    Sie haben recht. Das alleine müsste die Debatte bereits erledigen wie eine Schrotflinte das Kaninchen.
  4. #103

    Nein es

    Zitat von Flinsenberger Beitrag anzeigen
    Jeder, der sich etwas länger als 10 Minuten mit der Möglichkeit von Peak Oil auseinandersetzt, kommt zu einem einfachen Schluß:
    Peak Oil ist genau jetzt.

    Dazu braucht man nur einen Blick auf Primärquellen werfen. Ich empfehle hierzu den (des Gutmenschentums und Öko-Lobbyismus völlig unverdächtigen) BP Statistical Review of World Energy.
    Da kann man schön sehen, wie bis 2004 die Fördermengen rapide gestiegen sind und seitdem unter geringen Schwankungen stagnieren (bzw. um 2% seit 2004 gestiegen sind). Und das bei Höchstpreisen an den Ölmärkten.

    Es ist also allerhöchste Zeit, sich nach Alternativen umzusehen und diese zu fördern. Ob das nun Photovoltaik/Solarthermie, neue Treibstoffe aus Algen, Geothermie oder andere Lösungen sind. Das Ölzeitalter neigt sich dem Ende zu und Öl wird bald zu wertvoll sein, um es einfach zu verbrennen.
    Nein im Augenblick haben wir noch keinen Peak of Oil. Zur zeit würde es überhaupt nichts bringen noch mehr Öl zu förden. Was wollen Sie den mit dem zusätzlichen Öl machen? Sie können mit Rohöl überhaupt nichts anfangen. Wir haben weltweit Engpässe bei Raffenarien. Zudem werden Lagerkapazitäten knapp. Was denken Sie warum soviele Öltanker aud den Weltmeeren rumdümpeln?
  5. #104

    an Ingmar E.: Nicht nur die Ölindustrie profitiert von den Szenarien,

    auch Politik (Ökosteuer, Mehrwertsteuer), Dämmstoffindustrie und sonstige am forcierten Wandel interessierte Gruppen haben Interessen. Nicht zuletzt Forschungseinrichtungen, die Forschungsmittel benötigen. Bestes Beispiel ist das PIK in Potsdam, das uns regelmäßig mit unseriösen, unwissenschaftlichen Modellen befeuert. Dort arbeitewn über 200 gut bezahlte Klkimaforscher, die ganz persönlich unter (Rechtfertigungs-) Druck stehen. Also es ist nicht so schlicht und einfach, daher bitte kritisch bleiben! Der von mir genannte Mensch / Freund arbeitet an der Entwicklung neuer Ölfördergebiete und verfolgt keine Unternehmensinteressen.
  6. #105

    Es gibt keinen PÖ

    Im Augenblick gibt es noch keinen Peak of Öel. Wann der kommen wird ist in erster Linie eine Frage des Ölpreises. Je höher der Preis um so mehr Ölreseven können wirtschaftlich ausgebeutet werden. Zudem ist heute die Fördertechnik wesentlich besser als vor 20 Jahren. Und auch in zukunft werden die Fördertrechniken besser. Das hat zur Folge das Felder die sich heute noch nicht lohnen in Zukunft durchaus als förderwürdig gelten. Zudem ist der P.Ö keine Katastrophe. Sehen Sie es doch einfach positiv. Das heißt es ist immer noch die Häfte des förderbaren Öls in der Erde. Alles in allem kein Grund zur Panik. Es nich besonders clever vor lauter Angst vor Tot Selbstmord zu begehen.
  7. #106

    Zitat von katzenfreund10 Beitrag anzeigen
    Wir haben weltweit Engpässe bei Raffenarien.
    Im Gegensatz zur Ölproduktion sind die Raffineriekapazitäten seit 2004 um 7,5% gestiegen. Sie lagen 2010 bei 91,8 Mio Barrel / Tag, im Gegensatz zur Produktion, die bei 82,1 Mio Barrel / Tag lag. Die behaupteten Engpässe kann ich nicht nachvollziehen. Die Effizienz der Raffinerien und ihre Auslastung haben sich in den letzten 10 Jahren weltweit angenähert und liegen großteils unter ihren langjährigen Mittelwerten (siehe BP Statistical Review of World Energy Full Report 2011, Seite 17).

    Ihre Behauptungen werden aus meiner Sicht von den Fakten nicht gestützt.
  8. #107

    Es wird nicht einfach

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Bitte wo können die abgepuffert werden? Die Preise steigen weiter, und der Autoverkehr geht zurück, der Radverkehr wächst. Es ist doch offensichtlich dass diese 10% EE den Sprit eben nicht preiswerter, sondern teurer machen.
    Der Verkehr ist doch unser geringstes Problem. ...
    Was schreiben Sie für zusammenhanglose Sätze? Ganz ohne EE würde es ohne Öl keine Mobilität mehr außer Fahrrad und Pferd geben. Wir werden unsere Mobilität über Biomasse decken müssen.

    Wenn wir heute schon 10% Biomasse Anteil haben, dann ist der mit geeigneten Massnahmen auf 20% zu steigern und mit zusätzlichem Strom aus Windkraftwerken werden E-Fahrzeuge und Gasfahrzeuge betrieben.

    Damit werden wir zumindest unseren Warentransport aufrechterhalten können. Aber wie Sie richtig erkennen, die Mobilität ist nur ein Problem von vielen und die Nahrungsmittelproduktion wird Priorität haben.
    Deutschland kann sich mit relativ viel fruchtbarem Boden sehr gut selber versorgen. Der Dünger muss aus Strom erzeugt werden. Auch das funktioniert.

    Der Übergang wird noch Jahrzehnte dauern, aber natürlich hätten wir bedingt durch den zeit- und energieaufwendigen Weg mit dem Aufbau der EE schon viel eher beginnen müssen. Aber wie soll man in Quartalszahlen Denkenden etwas von langfristigen Entwicklungen näherbringen?
  9. #108

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Wo ist denn ihr geliebter Markt im Moment? Es sterben Menschen am Mangel an fossiler Energie. Nicht nur auf der gesamten Welt am wiederkehrenden Hunger (einfach mal Nahrungsmittelpreis-Kurven über die Ölpreiskurve legen), sondern auch ganz konkret hier in Deutschland Rentner in ungeheizten Häusern.
    Das ist kein Problem des Marktes sondern des Mangels an Geld.

    In Deutschland muss niemand infolge Geldmangels sterben.
  10. #109

    @106 Flinsenberger

    Ich nehme an, dass Ihre Statistik nicht berücksichtigt, dass ein Teil der Rafinerien, nicht mit den Qualitativ sinkenden Ölvorkommen klar kommt. höhere Schwefelanteile, Schweröl usw. müssen anderes Raffiniert werden als das gute Brent Oil. Ich kann mir vorstellen dass Hier ein Engpass existiert.


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