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Neues Arzneimittelgesetz: Pharmakonzerne wollen Mondpreise durchsetzen
CorbisDas Arzneimittelgesetz soll die Kosten für neue Medikamente senken. Doch die Pharmaindustrie ignoriert die Ergebnisse der aufwendigen Prüfung und beharrt hartnäckig auf hohen Preisen. Krankenkassen und Politik sind empört. Zahlen müssen für das Gerangel letztendlich wohl die Patienten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-876928.html
- #120 14.01.2013 19:35 von
Placebos brauchen (fast) nichts zu kosten.
"Wer heilt hat recht" ?
Wüßte man, dass die Zuckerkügelchen heilten, dann hätte der Spruch ja noch Anspruch ernst genommen zu werden. Nun ist aber längst nachgewiesen (qua Naturwissenschaft), dass es die behauptete Heilwirkung der Homöopathika, den behaupteten Wirkmechanismus nicht gibt.
Im Übrigen hat die Homöopathie-Lobby erreicht, dass das Zeugs von ernsthafter Prüfung nicht unterliegen. Dagegen protestiert kaum jemand.
Auf dem esoterischen Auge ist man in DE blind. - #121 15.01.2013 00:29 von
Hier zeigt sich, wie gefährlich es ist,
Politiker als Pausenclowns zu belächeln. Bei aller Lächerlichkeit bleibt ihnen immer das Potenzial, Schaden anzurichten, sei es durch Inkompetenz oder vorsätzliche Klientelpolitik.
Das Schlimme ist: Was den Pharmakonzernen jetzt in den Rachen geschmissen wird, lässt sich auch nach einem Regierungswechsel kaum noch wieder einfangen. - #122 15.01.2013 08:37 von
Einwiteres Geschenk
eines FDP Ministers an die Lieblinge dieser Partei. Der augenblickliche Gesundheitsminister wird das nicht ändern, wir bezahlen und schweigen und genug Dumme werden am Sonntag dafür sorgen das wir von der FDP weiterhin an der Nase herum geführt werden.
- #123 15.01.2013 11:19 von
IQWiG unabhängig?
Dass ich nicht lache! Seit Jahren versucht das Institut die Versorgung von Diabetikern in die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts zurückzudrängen. Neue Insuline und selbst Präparate, die seit einigen Jahren auf dem Markt sind, sollen angeblich gegenüber den Insulinen der späten 90er Jahre keinen Vorteil haben. Daher sollen die Kostenträger / Kassen die modernen Insuline nicht mehr bezahlen. Ich bin im Gesundheitswesen beschäftigt und selbst Diabetiker. Die neuen Insuline sind sehr viel individueller einzusetzen und haben bei mir und bei vielen Diabetikern eine viel bessere Wirkung. Wie unabhängig IQWiG ist erkennt man allein daran, dass der erste Leiter, PETER SAWICKI, ein Diabetologe, auf Betreiben des GB-A (also der Kassen) aus seinem Amt gedrängt wurde, weil er eben diese Kostenübernahme für die modernen Diabetes-Medikamenten erhalten wollte. Das EQWiG kann also deshalb keine weiteren Nutzen bei neuen Medikamenten feststellen, weil die Kassen - trotz Milliardenüberschuss - diese Medikamenten micht bezahlen wollen. Und alles, wie üblich auf dem Rücken bzw. auf KOsten der Gesundheit der Versicherten, insbesondere der chronisch kranken.
- #124 15.01.2013 15:28 von
- #125 16.01.2013 00:30 von
Ist doch super!
Aber ich fürchte, mein guter karhu1, Sie haben da etwas nicht verstanden. Vielleicht lesen Sie den Artikel noch mal.
Immerhin vielen Dank, dass Sie mich an Ihrem profunden Wissen um den Zusammenhang dieses Themas mit Super-Sozi Wowi und Super Airstrip Berlin-Uganda teilhaben ließen... - #126 16.01.2013 00:55 von
Soziale Marktwirtschaft?
Vor langer, langer Zeit galt: Systemrelevante Unternehmen müssen unter staatliche Führung. Das war noch zu Ehrhardts Zeiten. In einer Zeit, als Angela Merkel noch in der DDR lebte. Daher ist es nachvollziehbar, dass diese Dame jede Fehlinformation der INSM schluckt.
Ich schlage daher vor - "Ehrhardts" - Orginal Soziale Wirtschaft wieder zu übernehmen und gleich die Pharmaindustrie als systemrelevant einzustufen. Die Forschung subventionieren wir eh bereits mit horrenden Steuermitteln.
Das ist kein Aufruf zum Kommunismus. Gegen den musste sich Ehrhardt auch erwehren, sondern es handelt sich um einen Aufruf zur SOZIALEN MARKTWIRTSCHAFT.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat es allerdings geschafft, das Wort "SOZIAL" auf die Wirtschaft umzulegen. - #127 16.01.2013 19:06 von
- #128 25.01.2013 16:19 von
Krankhaft
ist es, in einer freien Marktwirtschaft Preise vorschreiben zu wollen. Die Hersteller sollen den Preis festsetzen können, und die Kassen können dann entscheiden, ob sie das Medikament für ihre Patienten zu dem Preis kaufen lassen. Volkswirtschaftliche Kosten-Nutzen Rechnungen sollten dann bestimmend sein. Verlangen die Hersteller zu hohe Preise d.h. der volkswirtschaftliche Nutzen der potentiell erhöhten Gesundung ist niedriger als der Schaden durch die Krankheit, dann werden sie auf ihrem Medikament sitzen bleiben. Solange bis sie einen vernünftigen Preis verlangen.
Das ist zwar gegenüber dem Leiden des Individuums herzlos, aber auch schon jetzt kann nicht jede helfende Behandlung finanziert werden.
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