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Neuer Wirtschaftspakt: USA wollen China Handelspartner abjagen

Es ist eine Kampfansage an China: Die USA schmieden in Asien einen neuen Handelspakt, um den wirtschaftlichen Einfluss der Volksrepublik zu bändigen. Deren Präsident Hu Jintao gab sich staatsmännisch gelassen, Barack Obama dagegen zeigte sich angriffslustig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797470,00.html
  1. #1

    Alles hat irgendwann mal ein Ende

    Hat es die amerikanische Administration endlich gecheckt. Der Kurs der jahrzehntelangen Billigimportiererei unter Zuverfügungstellung des US-Marktes für alle asiatischen Staaten, teilweise auch unter geringsten Preisen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteilen beim Handel bringt logischerweise mehrere schwerwiegende Probleme mit sich:

    Die Industrie schrumpft, Produktionswissen geht verloren, Arbeitsplätze werden vernichtet, etc., wenn die Handelsbilanz nicht stimmt.

    Wird Zeit, dass die US-Administration umsteuert.

    Die Euroäer täten klug daran, dem Beispiel teilweise zu folgen.
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Kampfansage an China: Die USA schmieden in Asien einen neuen Handelspakt, um den wirtschaftlichen Einfluss der Volksrepublik zu bändigen. Deren Präsident Hu Jintao gab sich staatsmännisch gelassen, Barack Obama dagegen zeigte sich angriffslustig.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797470,00.html
    Ob Japan dem TPP beitritt bleibt abzuwarten. Die Meinungen ueber den Nutzen dieses Wirtschaftspaktes sind in Japan geteilt. Realisten sehen nur den Nutzen, den die USA aus dem Abkommen ziehen. Die jap. Landwirtschaft wuerde nicht mehr ueberlebensfaehig sein und auf Gedeih und Verderb von den USA abhaengig werden. Das ist jedoch nicht der einzige Punkt wovor das Land Angst hat. Ein ungezuegelter Raubtierkapitalismus wuerde es den USA ermoeglichen Banken und Versicherungen in Japan zu erwerben und dem jap. Staat vorzuschreiben wie z.B. Krankenhaeuser zu operieren haben. Das soziale Netz, welches in Japan stark ausgepraegt ist, wuerde durchloechert werden wie ein schweizer Kaese.

    Ich wage mal zu prognostizieren, das Japan dem TPP nicht beitreten wird. Eine jap. Regierung welche die Interessen der USA ueber die ihres eigenen Volkes stellt, wird bei den naechsten Wahlen ein Debakel erleben. Ohne Japan jedoch waere das TPP Abkommen ein 'zahnloses' Wirtschaftsbuendnis, da >90% des Handels zwischen Japan und den USA stattfinden wuerde.

    Motto der Noda Regierung: Wir stimmen Verhandlungen zu (damit hat sich Japan viel Zeit gekauft ohne ein klares Nein zu sagen).
  3. #3

    Die Amis wollen nicht wahrhaben

    das ihr Niedergang nur durch Änderung ihres Verhaltens zu stoppen ist und nicht durch fiskalische Massnahmen = wie Pillen gegen ihr Übergewicht.
    Höhere Stundenlöhne können nur durch höhere Produktivität verdient werden und zwar im high tech / hochqualitativen Bereich wie in BRD. Im Bereich von billigen Waren des täglichen Gebrauches ist nichts zu gewinnen, weil das Zeug dann anstatt aus China aus Vietnam, Thailand, Indonesien und später vielleicht aus Afrika käme.
    Die dummen fiskalischen Maßnahmen sollte BRD nicht übernehmen; denn wir verkaufen an China Qualitätsprodukte mit höheren Gewinnspannen als die Chinesen für ihre Billigware von uns bekommen.
    Im übrigen ist Chinas Situation nur ein Durchgangsstadium zu Verhältnissen Richtung Taiwan und Singapur.
  4. #4

    die chinesen brauchen nur mal ...............

    fuer ein paar monate den kauf von us-staatsanleihen aussetzen. dann sehen die ami's schon wo sie bleiben.

    und wenn die usa jetzt versuchen den einfluss china's zu begrenzen, dann kann man ob solcher dummheit eigendlich nur noch lachen. der einfluss chinas ist nicht mehr zu begrenzen. ich sehe das taeglich auf den philippinen.

    man wird sich mit china wohl abfinden muessen.
  5. #5

    auch Europa

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist eine Kampfansage an China: Die USA schmieden in Asien einen neuen Handelspakt, um den wirtschaftlichen Einfluss der Volksrepublik zu bändigen. Deren Präsident Hu Jintao gab sich staatsmännisch gelassen, Barack Obama dagegen zeigte sich angriffslustig.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797470,00.html
    Auch Europa wird zunehmend von den Importen aus China abhängig und verliert immer mehr Arbeitsplätze nach China !
    Wann wollen die Europäer aufwachen ?
    Die Bekleidungsindustrie, Schuhindustrie, Unterhaltungselektronik (HiFi / TV - Computer), alles wird
    in China fabriziert. Immer weniger Firmen produzieren in der
    EU, und haptäschlich im Teuer-Segment, weil man mit den
    Dumping-Preisen in China nicht mithalten kann.
    Und schon rüsten die China-Autohersteller zum Kampf auch in
    Europa. Gegen sie sind Japse u. Koreaner Waisenknaben !
  6. #6

    Hab ich da was nicht mitbekommen

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    Hat es die amerikanische Administration endlich gecheckt. Der Kurs der jahrzehntelangen Billigimportiererei unter Zuverfügungstellung des US-Marktes für alle asiatischen Staaten, teilweise auch unter geringsten Preisen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteilen beim Handel bringt logischerweise mehrere schwerwiegende Probleme mit sich:

    Die Industrie schrumpft, Produktionswissen geht verloren, Arbeitsplätze werden vernichtet, etc., wenn die Handelsbilanz nicht stimmt.

    Wird Zeit, dass die US-Administration umsteuert.

    Die Euroäer täten klug daran, dem Beispiel teilweise zu folgen.
    Die Europaeer umsteuern. D.als Exportnation ist seit ueber 30 Jahren im asiatischen Markt.
    Die Asiaten kann man sowohl vor China als auch Amerika warnen. Besonders AMILAND ist eine grosse Gefahr. Warum? Da sehen wir doch im Irak und Lybien. Gestern noch der grosse Freund morgen zerbombt. That's the american style! Wer AMILAND zum Freund hat braucht keine Feinde! Wie die Chinesen ihre Position "ausnutzen" werden bleibt abzuwarten.
  7. #7

    Erfolg zweifelhaft

    Wie wollen die USA denn z.B. Vietnam dieses Abkommen schmackhaft machen?

    das geht doch nur, indem man den Vietnamesen etwas bietet, das der Gegenspieler nicht bieten kann.

    Und was koennte das sein? Hoehere Exporte.

    Hoehere vietnamesische Exporte bedeuten aber tendenziell den Verlust von US-Arbeitsplaetzen.

    Oder will man chinesische Exporte verteuern? Dafuer braucht man aber den anderen asiatischen Staaten kein besonderes Abkommen anzubieten.

    Langfristig gewinnt man nur, indem man sich auf die eigenen Staerken konzentriert, man arbeitet fuer sich, nicht gegen jemanden.

    Wer meint, staendig gegen jemanden arbeiten zu muessen, um einen Vorteil zu haben, der hat langfristig eher Nachteile.
  8. #8

    .

    Zitat von Gerdtrader50 Beitrag anzeigen
    Hat es die amerikanische Administration endlich gecheckt. Der Kurs der jahrzehntelangen Billigimportiererei unter Zuverfügungstellung des US-Marktes für alle asiatischen Staaten, teilweise auch unter geringsten Preisen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteilen beim Handel bringt logischerweise mehrere schwerwiegende Probleme mit sich:

    Die Industrie schrumpft, Produktionswissen geht verloren, Arbeitsplätze werden vernichtet, etc., wenn die Handelsbilanz nicht stimmt.

    Wird Zeit, dass die US-Administration umsteuert.

    Die Euroäer täten klug daran, dem Beispiel teilweise zu folgen.
    Sie scheinen den Artikel nicht begriffen zu haben, es geht nicht um eine Zollbeschränkung, sondern um die Aufhebung derselben. In Vietnam wird um einiges billiger und ramschiger als in China produziert.
  9. #9

    Das

    ist verständlich von den USA, um das enorme Handelsdefizit abzubauen und die Wirtschaftsmacht China nicht übermächtig werden zu lassen.
    Europa und Japan sollten an der Seite Amerikas stehen, möglichst mit Akzeptanz Chinas, da sonst die Verteilungskämpfe frühzeitig eine neue Eskalationsstufe erreichen.


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