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Neuer Wirtschaftspakt: USA wollen China Handelspartner abjagen

Es ist eine Kampfansage an China: Die USA schmieden in Asien einen neuen Handelspakt, um den wirtschaftlichen Einfluss der Volksrepublik zu bändigen. Deren Präsident Hu Jintao gab sich staatsmännisch gelassen, Barack Obama dagegen zeigte sich angriffslustig.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797470,00.html
  1. #10

    Sind wir abgekoppelt?

    Zitat von chico 76 Beitrag anzeigen
    Das ist verständlich von den USA, um das enorme Handelsdefizit abzubauen und die Wirtschaftsmacht China nicht übermächtig werden zu lassen.
    Europa und Japan sollten an der Seite Amerikas stehen, möglichst mit Akzeptanz Chinas, da sonst die Verteilungskämpfe frühzeitig eine neue Eskalationsstufe erreichen.
    Die Details werden bei uns offensichtlich missverstanden. Diese transpazifische Gruppe war ursprünglich keine US-Idee, sondern die Amerikaner traten erst später bei, obwohl Obama jetzt in seiner Heimatstadt Honolulu als Gastgeber agiert. China und Japan sind selbstverständlich ebenfalls Mitglieder der Gruppe, die sich zuletzt in Tokio traf. Sie sind nur nicht im Freihandelspakt. Paktmitglieder sind derzeit Australien, Brunei, Chile, Malaysia, Neuseeland, Peru, Singapur, USA und Vietnam. Mit Korea haben die US sowieso schon eine eigene Freihandelszone. Japan hat pro forma einen Antrag auf Migliedschaft gestellt, auch Taiwan, Philippinen und Kanada könnten evtl. hinzu kommen.

    Für Europa bedeutet das Ganze nur eine abermalige Bestätigung, dass sich das Schwergewicht des Welthandels längst unwiderruflich vom Atlantik zum Pazifik verlagert hat.
  2. #11

    Hallo Sabi, können wir uns darauf verständigen, anderen

    Zitat von Sabi Beitrag anzeigen
    Auch Europa wird zunehmend von den Importen aus China abhängig und verliert immer mehr Arbeitsplätze nach China !
    Wann wollen die Europäer aufwachen ?
    Die Bekleidungsindustrie, Schuhindustrie, Unterhaltungselektronik (HiFi / TV - Computer), alles wird
    in China fabriziert. Immer weniger Firmen produzieren in der
    EU, und haptäschlich im Teuer-Segment, weil man mit den
    Dumping-Preisen in China nicht mithalten kann.
    Und schon rüsten die China-Autohersteller zum Kampf auch in
    Europa. Gegen sie sind Japse u. Koreaner Waisenknaben !
    Nationalitäten ihre Würde zu lassen?
    Die japanische Bevölkerung hat in letzter Zeit wahrlich genug durchgemacht.

    Ubrigens: SO einfach ist es nicht. Die hiesigen Firmen haben die Arbeitsplätze verlagert. Wenn China zu teuer wird, kommt der nächste dran. Das nennt man Kapitalismus.
    Und: Solang WIR nicht bereit sind, unsere Lohnkosten zu zahlen, können die auch nicht mehr hier produzieren.
    Geiz ist geil ! Schon vergessen ??
  3. #12

    Journaille am Werk?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die USA wäre es ein Gesichtsverlust sondergleichen.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...797470,00.html
    Wow, ein Land mit der 4,3-fachen Bevölkerungszahl erreicht die gleiche Wirtschaftsstärke (aber auch nur PPP, nominal ist es pro Kopf derzeit nicht mal 10%) und schon haben die USA nicht nur einen Gesichtsverlust sondern auch noch sondergleichen. Spielt der Spiegel mal wieder Seifenoper auf unterstem Niveau?
  4. #13

    MAO und die Folgen

    Zitat von reply Beitrag anzeigen
    Ob Japan dem TPP beitritt bleibt abzuwarten. Die Meinungen ueber den Nutzen dieses Wirtschaftspaktes sind in Japan geteilt. Realisten sehen nur den Nutzen, den die USA aus dem Abkommen ziehen. Die jap. Landwirtschaft wuerde nicht mehr ueberlebensfaehig sein und auf Gedeih und Verderb von den......
    Die verständliche Unlust, sich nicht in einen asiatischen Landkrieg einzulassen, trägt immer noch seine für die Staaten verderblichen Früchte. MAO zwang die USA, ihren Vasallen den eigenen Markt zu öffnen und diese liessen nicht zweimal bitten entsprechende Arbeitsinhalte zu übernehmen. Genau der gleiche Ansatz heute, man verlagert die Arbeitskräfte von China in die neuen Partner, sichert ihnen den Zugang zum Oel des Nahen Ostens, natürlich unter Konditionen. Dem Durchschnittsamerikaner wird es nicht helfen, die Arbeitsplätze bleiben draussen. Konterkariert wird dies durch chinesische Firmen, die andererseits Arbeitsinhalte nach Mexiko verlagern.
    Entscheidend wird der Ausgang des IRAN Konfliktes sein, schon seit längerem ist zu beobachten, dass die Oelversorgung des Westens zunehmend aus den Atlantikstaaten gedeckt wird.
    Für alle Asiaten völlig unerreichbar, aber für die Staaten, als Seemacht eine Option, Asien als gesamtes den Stecker zu ziehen.
    Dann wird es eng, die Lunte an verschieden Fässern ist schon lange gelegt, und es heisst, nun siegt mal schön.
    Ein Spruch aus Asien: Nichts ist unmöglich!
    zum Grusse
  5. #14

    Lächerlich

    die ASEAN Staaten haben doch schon einen Freihandelspakt mit China deshalb stoesst man hier (Thailand, Myanmar) andauernd auf den Chinesenschrott: http://emarketthailand.com
  6. #15

    Asien will mit den USA nichts mehr am Hut haben.

    Gadafi hat vor 10 Jahren die Geisel-Befreiung
    erreicht. Seitdem ist er in Asien ein Held.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3...all_Abu_Sayyaf
    Ganz Asien war gegen den Libyenkrieg.


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