Er ist jung - und braucht nun kein Geld mehr. Jonathan Duhamel hat sich in Las Vegas zum Poker-Weltmeister und Millionär gemacht. Der Sieg des Kanadiers bestätigt einen Trend: Über-30-Jährige haben am Spieltisch kaum eine Chance.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,728125,00.html
"Gegenüber von Duhamel saß John Racener mit gerade mal 30 Millionen. Es war, als würde Borussia Dortmund gegen Bayern München spielen - und schon vor dem Anpfiff 0:5 zurückliegen"
Dortmund würde noch gewinnen
Stimmt es, dass gute Schachspieler auch ganz gute Pokerspieler sind und sich ihren Lebensunterhalt auf Pokerturnieren erspielen, weil durch Siege auf Schachturnieren nur sehr wenige ausreichend Geld zum Leben verdienen können ?
Das ist doch eh ein hinkender Vergleich. Im Gegensatzt zum Fussball ist Pokern ein reines Glücksspiel. Mit Können hat das nichts zu tun. Das sieht man auch daran, dass noch nie ein Poker"meister" seinen Titel verteidigen konnte.
Btw: gibt es eigentlich auch einen Roulette-Weltmeister?
Wer so Hände gewinnt hat wohl auch den Run um die WSOP zu gewinnen.
http://www.youtube.com/watch?v=QsY1bfT-ois
Schlechter Call am Turn ... aber das ist eben die Glückskomponente, die Pokern von Schach unterscheidet.
Ein reines Glücksspiel ist es trotzdem nicht!
In der Tat verdienen viele Schach(groß)meister ihr Geld beim Pokern, denn sich geduldig und konzentriert hinzusetzen ist man vom Schachspielen gewohnt und die Pokerregeln nebst ein wenig Theorie und Wahrscheinlichkeiten schnell gelernt. Allerdings spielt ein Großmeister nicht aus Genuß Poker, sondern ausschließlich wegen des Geldes, denn Poker an sich kann in Sachen Komplexität nicht annähernd mit Schach verglichen werden, es ist langweilig.
Ja.
Aber man muss auch neben den Turnieren ein paar Freier haben, von denen man schnappt. Also solche Pfeifen, die meinen, es sei ein Glücksspiel. Denn immerhin musst Du bedenken, dass Du auch Abfahrts- und Übernachtungskosten bei den Turnieren hast. Und am Anfang, wenn man noch nicht soviel Mathematik beherrscht, sind die Brötchen ja erst einmal klein.