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Neuer Weltmeister Duhamel: Triumph der Pokerjugend

Er ist jung - und braucht nun kein Geld mehr. Jonathan Duhamel hat sich in Las Vegas zum Poker-Weltmeister und Millionär gemacht. Der Sieg des Kanadiers bestätigt einen Trend: Über-30-Jährige haben am Spieltisch kaum eine Chance.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,728125,00.html
  1. #10

    Der übliche Quatsch...

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Das ist doch eh ein hinkender Vergleich. Im Gegensatzt zum Fussball ist Pokern ein reines Glücksspiel. Mit Können hat das nichts zu tun. Das sieht man auch daran, dass noch nie ein Poker"meister" seinen Titel verteidigen konnte.
    Btw: gibt es eigentlich auch einen Roulette-Weltmeister?
    Pokern ist zu etwa einem Drittel Glück. Um das zu verstehen, muss man das Spiel allerdings kennen. Die zwei Drittel Können werden schon dadurch belegt, dass es Spieler gab, die mehrfach das WSOP Main-Event gewonnen haben, zum Beispiel Johnny Chan. Phil Helmuth hat sogar schon elf Siege bei großen Turnieren.

    Und natürlich spielt auch im Fußball Glück eine große Rolle. Oder wie könnte Bayern sonst in der Tabelle hinter Mainz und Freiburg liegen? Hertha in einem Jahr in den Top 5 landen und im nächsten absteigen? Oder im Pokal ein Drittligaclub jemals einen Erstligisten schlagen?
  2. #11

    .

    Zitat von Chekov Beitrag anzeigen
    ...

    Ein reines Glücksspiel ist es trotzdem nicht!
    Was denn sonst?
    Zitat Wikipedia: "Poker ist der Name einer Familie von Glücksspielen"
    Kein Unterschied zu Roulette.
  3. #12

    lold.

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Das ist doch eh ein hinkender Vergleich. Im Gegensatzt zum Fussball ist Pokern ein reines Glücksspiel. Mit Können hat das nichts zu tun. Das sieht man auch daran, dass noch nie ein Poker"meister" seinen Titel verteidigen konnte.
    Btw: gibt es eigentlich auch einen Roulette-Weltmeister?
    Um Ihre zynisch, rhetorische Frage zu beantworten, nein - Roulette ist tatsächlich ein Glücksspiel, wenn man mal vom Gedanken des unendlichen Geldes absieht.
    Ihre dämliche Aussage gegenüber Poker rührt wohl daher, dass Sie sich nicht sonderlich mit dem Begriff beschäftigt haben oder aber, Sie haben Ihr Geld unglücklich am Tisch verloren.
  4. #13

    _._

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Was denn sonst?
    Zitat Wikipedia: "Poker ist der Name einer Familie von Glücksspielen"
    Kein Unterschied zu Roulette.
    Poker ist ein Strategiespiel mit Glückskomponente.

    Ein entscheidender Unterschied zu Roulette ist beispielsweise die Tatsache, dass man beim Poker meist (Ausnahme: Man befindet sich in den Blinds) seine Karten kennt, bevor man darauf setzt.
    Beim Roulette setzt man ohne Informationen zu haben.

    Und Wikipedia kann ich auch zitieren: "Einen Aufschwung in der Beliebtheit erlebte Poker bei Beginn der World Series of Poker Anfang der 1970er Jahre. Davor galt es als reines Glücksspiel, ohne strategische Elemente."
  5. #14

    65

    Also bei der momentanen Verfassung von Dortmund und Bayern, würden die das Spiel noch 6:5 gewinnen..
  6. #15

    jung vs. alt

    es wird sich zeigen, wie stabil sich die jungen pokerpros an der spitze halten. es scheint aber so, dass aggressives remmidemmi-poker derzeit eine ganz gute erfolgsquote erzielt. ich finde das ein wenig schade, weil mit dieser art poker zu spielen der glücksfaktor einfach zu sehr ausgereizt wird, jedenfalls bei manchen spielern. mit den assen vom final table zu fliegen ist schon sehr, sehr bitter und ich kann die tränen echt verstehen. vielleicht hätte ich herrn duhamel sogar für seinen krassen call eine..., na sagen wir, mitgegeben.

    aber trotzdem spannend. schauen wir mal, wie die nächste wsop läuft und wie sich die alten hasen dann schlagen. vielleicht schlagen sie ja zurück.
  7. #16

    ne, is klar

    Wer behauptet Poker ist ein reines Glücksspiel, ist mit Sicherheit auch zu dumm, um Roulette zu verstehen.

    Und zum Thema Komplexität gegenüber Schach: Es gibt noch kein Computerprogramm, was einen guten No Limit Holdem Spieler schlagen kann. Und das liegt nur an der immensen mathematischen Komplexität des Spiels.
  8. #17

    ....

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Zitat Wikipedia: "Poker ist der Name einer Familie von Glücksspielen"
    Kein Unterschied zu Roulette.
    Auch ein Art der Argumentation: Sich auf Wikipeda berufen, weil man selbst Poker nur oberflächlich kennt. Inwieweit Wikipeda Aussagen zutreffend sind, hängt immer vom Autor ab. Und wenn die Profis kein Interesse an der richtigen Darstellung in Wikipeda haben, kann da schon Halbwahres oder Falsches stehen.
  9. #18

    Kommt drauf an...

    Zitat von obacht! Beitrag anzeigen
    Im Gegensatzt zum Fussball ist Pokern ein reines Glücksspiel. Mit Können hat das nichts zu tun.
    Ein einfaches Beispiel: Wenn ich zu Beginn einer Spielrunde mit zwei Assen (der bestmöglichen Hand) mein gesamtes Geld setze und mein Gegner mit der zweibesten Hand, zwei Königen, bezahlt, habe ich eine ca. 80% Chance die Runde zu gewinnen. Kurzfristig, sagen wir in fünf Fällen, kann es nun durchaus passieren, dass jedesmal mein Gegner gewinnt. "Glück", würden Sie jetzt sagen, Profis sprechen (beschönend) von "Varianz". Spielen wir die Situation nun aber 100 Mal, 1.000 Mal oder 100.000 Mal durch, wird sich die tatsächliche Gewinnverteilung immer näher an die theoretische angleichen.

    Nach diesem Muster funktioniert das gesamte Spiel - Pokerprofis profitieren dabei davon, dass sie durch die Auswahl starker Starthände, das richtige "Lesen" des Gegners und gut platzierte Spielzüge eine positive Gewinnerwartung gegenüber ihren Gegnern haben und so auf lange Sicht Profit machen.

    Für jemanden ohne Vorbildung, der mal für Spaß ins Kasino geht und ohne Ahnung spielt, bleibt Poker ein Glücksspiel.

    Übrigens: Es gibt sehr viele Berufsspieler, die ihren Lebensunterhalt mit Poker verdienen. Roulette- oder Münzautomatenprofis hingegen gibt es nicht.
  10. #19

    Glück

    Nicht zu vergessen, die Psychologie. Eine rollende und bewachte Kugel ist schwer zu beeinflussen, ein menschlicher Gegner sehr wohl. In einer Partie von Doyle Brunson gegen einen der sogenannten Poker-Kids, hat Brunson mit dem schlechteren Blatt seinen jungen und nervösen Kontrahenten durch brutales Offensivspiel um den Sieg gebracht. Andersherum würde nur ein unerfahrener Spieler seinen ganzen Einsatz mit einem Doppel-Ass Pocketpaar riskieren, denn kein vernünftiger Mensch würde sein Gesamtvermögen zu einer Chance von 4:5 riskieren, nur um es zu verdoppeln. Dieses Risiko wäre absurd. Das schöne am Poker ist: es ist vieles, Klugheit, Disziplin, Menschenkenntnis, aber vie alles andere, eben auch Glück.








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