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Neuer US-Finanzminister Lew: Der Herr über Billionen
US-Präsident Obama will seinen Stabschef Jack Lew zum neuen Finanzminister machen. Der altgediente Haushaltsexperte gilt als knallharter Unterhändler, der den Sozialstaat auch in Krisenzeiten verteidigt. Für die Republikaner eine Provokation.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-876688.html
- #1 10.01.2013 07:58 von
Obama says FU
Nach dem Theater um den Fiscal Cliff revanchiert sich Obama bei den Republikanern und schickt ihnen einen F... You-Neujahrsgruss.
- #2 10.01.2013 08:02 von
- #3 10.01.2013 08:42 von
Welchen Sozialstaat verteidigt der denn?
Den wo 47Millionen Menschen von Lebensmittelmarken leben und die anderen 3 Jobs gleichzeitig machen müssen um sich ne Hose zu kaufen?
Das verstehe ich das die Republikaner da empört sind bei dem ganzen Sozialismus. Was könnte man Leuten auf Lebensmittelmarken denn mal kürzen? Kann ja nicht sein das der Sozialstaat so aufgeblasen bleibt.
Man könnte die Lebensmittelpakete vielleicht auf das Niveau von Ausschwitz bringen, 150gr Brot und eine Tasse Tee am Tag.
Das spart steuern dann kann man die Leistungsträger entlasten und die Wirtschaft brummt wieder. - #4 10.01.2013 08:47 von
Unvermeidlicher Abbau des Sozialstaats?
Von wegen... die USA bräuchten ledeglich ihre Militärausgaben (so groß wie die der nächsten 8 Nationen zusammen) herunterfahren, die ganzen Steuerschlupflöcher stopfen, und der (keineswegs überdimensionierte) Sozialstaat könnte so bleiben, wie er ist. Dass das im gegenwärtigen politischen Klima dort unrealistisch ist, ist leider so. Dass aber der Spiegel sich hier immer noch neoliberaler Argumentationsmuster von unausweichlichen Reformen (die immer Sozialabbau bedeuten) bedient, ist aber auch ganz schön traurig.
- #5 10.01.2013 09:03 von
Unvermeidlicher abbau ...
... Des Sozialstaates, um den Haushalt zu konsolidieren?
Wie wäre es, liebe Redaktion, diese realitätsferne bewertung per indirekter rede als ideologische Verirrung der tea Party zu kennzeichnen?
Wenn ein für die Sanierung des Haushalts zwingend zu kürzender etatposten existiert, dann das Militär.
MfG, Carsten - #6 10.01.2013 09:21 von
...
Ja, das ist mir auch sauer aufgestoßen. Ich dachte ja, dass dieser Ungeist sich so langsam verabschiedet aus dem deutschen Journalismus, als offensichtlicher Irrweg.
Und dann auch noch geringe Wallstreet-Erfahrung als Manko herauszustellen, das schlägt dem Fass die Krone aus - ist doch die Verquickung von WS-Jobs und Regierungs-Jobs eine der größten Ursachen, warum die Finanzkrise nicht im Sinne der Bevölkerung gelöst wird. - #7 10.01.2013 09:32 von
Die neoliberale Seuche ist unausrottbar.
Richtig, die neoliberale Seuchenpolitik der letzten 25 Jahre hat sich ganz tief in viele Köpfe eingenistet, habe vor kurzem den Kommentar in den Tagestehmen gesehen und gehört, da hat der hochbezahlte ARD-Journalistendarsteller auch die weitere Senkung von Löhnen, Renten und Sozialausgaben zur Euro-Rettung als weiterhin erforderlich erklärt, ganz wie es Mutti seit Jahren fordert und durchsetzt.
Ekelhaft, diese scheinheilige und verlogene Gierhalsmentalität, dem größten Teil des Volkes nehmen und steheln, damit sich die paar Reiche und Superreiche weiterhin in ihrem zusammengerafften Vermögen suhlen können. - #8 10.01.2013 09:39 von
- #9 10.01.2013 09:58 von
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