Ob diese lange Nase aerodynamisch Sinn macht? Man vergleiche mal Flugzeugnasen von Unterschallverkehrsmaschinen, die sehen ja auch nicht so aus.
Vermute mal ganz stark hier kommt der japanische Sinn für Phallussymbolik durch... ;-)
Ein neues Shinkansen-Modell hat in Japan seinen Dienst aufgenommen: Der "Hayabusa" wird künftig Tokio mit Aomori im Norden der Insel Honshu verbinden. Der Highspeed-Zug mit der langen platten Schnauze wird zunächst bis zu 300 km/h, bald auch 320 km/h schnell sein.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...749410,00.html
Ob diese lange Nase aerodynamisch Sinn macht? Man vergleiche mal Flugzeugnasen von Unterschallverkehrsmaschinen, die sehen ja auch nicht so aus.
Vermute mal ganz stark hier kommt der japanische Sinn für Phallussymbolik durch... ;-)
der auf die Gleise gestolperte Passagier sofort Anlass gewesen, um die (mühsame) Entwicklung wegen mangelnder Machbarkeit einzustellen.
Der neue Shinkansen hat schon eine eigenwillige Optik. Ansonsten sind die ehemals wegweisenden japanischen Schnellzüge nun im Mittelfeld im Hochgeschwindigkeitsvergleich. In China und Frankreich fahren die regulären Züge schon länger 320 km/h. Die ICE-3 fahren in Frankreich auch 320 km/h nur in Deutschland kommen sie über 300 km/h nicht hinaus. In Spanien wird regulär sogar 350 km/h gefahren.
Bei der Deutschen Bahn dagegen wird heftig auf die Bremse getreten. Mehdorn hat massenweise alte Waggons, die auf Tempo 200 zugelassen waren, verschrotten hat lassen (er wollte unbedingt ausschliessen, dass andere Bahnbetreiber diese erwerben). Gleichzeitig hat Mehdorn die Achsproblematik beim ICE-3 verschleppt, so dass der Bahn nun massenhaft Waggons fehlen. Als Notmassnahme werden nun Waggons mit Höchstgeschwindigkeit 160 km/h bestellt. Doch auch die regulären neuen ICE-X sollen nur noch 230-250 km/h schnell sein. Damit bildet Deutschland nun das Schlusslicht beim Hochgeschwindigkeitsverkehr auf Schienen.
nun der vergleich mit frankreich hinkt ein wenig. solang in deutschland die ice's an jeder milchkanne einen zwischenstopp einlegen ist die theoretisch erreichbare distanz bei einem tempo von 320 km/h doch eher unwichtig. zumal der unterschied zu einem tempo von 250 km/h nur bei einer etwa 17 minuten längeren fahrtzeit liegt. um wieviel höher aber der energieaufwand für diese 70 km/h wäre und welche auswirkungen diese steigerung auf die anlieger einer solchen strecke hätte, wage ich nicht zu beurteilen. soll die bahn erst mal ihr gesamtes streckennetz in ordnung bringen und so die vielen langsamfahrstrecken reduzieren, in züge investieren die in anbetracht der häufigen zwischenhalte, komfortabel sind und schnell ihre reisegeschwindigkeit (von mir aus auch 160 km/h) erreichen und dafür auf solche aberwitzigen pläne, wie zum beispiel stuttgart 21 verzichten, welche die fahrzeiten nur unerheblich verkürzen, das wäre ein guter anfang.
laut wikipedia hat ein ice 1 mit 12 wagen eine leermasse von 849 tonnen. da hebt nix ab. zum vergleich: airbus 380, max. startmasse 560 tonnen. startgeschwindigkeit wohl so um 200 km/h. na gut, wenn man einen a380-flügel dranbappt, könnte das ding sich bei tempo 250 (theoretisch) tatsächlich in die lüfte erheben.
Diese Nase hat schon ihren Sinn und Zweck. Die Hauptsache ist erstmal der Tunnelknall, und die Spurstabilität ist auch nicht unwichtig ("auf die Schienen pressen" ist vielleicht ein irreführender Satz, wenn man auch an die Formel 1 denkt.)
Nichstdestotrotz ist das Design IMMER auch stark Geschmacks-beeinflußt.
Spekaltionen über bevorzugte Symboliken erspare ich mir lieber. ;-)