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Neuer RIM-Chef: Blackberry-Hersteller will*zurück in die erste Reihe
Zuletzt hinkte der Blackberry-Hersteller RIM im Smartphone-Geschäft den Wettbewerbern*weit hinterher*- nun will Thorsten Heins den Niedergang aufhalten. Die Wende solle bereits ab Februar gelingen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812165,00.html
- #1 30.01.2012 12:07 von
siemens
er wäre nicht der erste manager, der große töne spuckt, die klappe weit aufreisst und dann hinterher ganz kleinlaut abdampft und abfindung einstreicht
- #2 30.01.2012 12:50 von
Das ist schon mehr als Peinlich:
- Apple hat den Personal-Computer erfunden
- Apple hat das Design der Laptops / Notebooks / Netbooks entscheidend mit dem PowerBook (Anfang der 90er) mitgeprägt
- Apple verkauft mehr Laptops / Notebooks als Desktop-Computer
- Apple ist erst seit relativ kurzer Zeit auch Handy-Hersteller - #3 30.01.2012 13:23 von
ohne Gates wäre Jobs ohne Job gewesen
...Dabei ist es Apple Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts genauso ergangen, wie der US-Administration Anfang August 2011: Beide wären fast in die Zahlungsunfähigkeit, vulgo: Pleite, abgerutscht. Das Unternehmen stand von 15 Jahren "kurz vor dem Ruin oder einer feindlichen Übernahme", heißt es dazu bei Wikipedia. Der Konkurs wurde unter anderem durch eine Beteiligung des Erzrivalen Microsoft in Form von stimmlosen Aktien abgewendet. ...
- #4 30.01.2012 13:51 von
Fehlentscheidungen
Ja, damals habe ich falsch entschieden. Ich habe statt Apple billig, teuer Microsoft-Aktien gekauft. Und das war eine sehr teure Fehlentscheidung.
Die Apple Aktie lag damals zwischen 16-25 Dollar. MS so um die 20$
Wenn man den Kurs von Microsoft von 1997 bis 1998 drüber legt, habe ich noch nichts falsch gemacht, aber dann.....:-))
Statt 2000 MS-Aktien heute, die gleiche Anzahl von Apple, mein Gott! - #5 30.01.2012 14:09 von
Auf dem Boden bleiben
Im Jahr 2002 machte Dell einen Umsatz mit PC's und Drumrum von ca. 30 Milliarden US$.
Apple machte im gleichen Jahr 5,3 Milliarden, bei gerade mal 1% Umsatzrendite.
Die Probleme von 1997 noch nicht mal betrachtet.
Den Beitrag anderer zur Entwicklung des Intel-Pc's blenden sie völlig aus.
2002 war Apple ohne wirklichen Einfluss auf die PC-Entwicklung. Sie hatten den Markt der Druck- und DTP-Firmen. Auf dem Privatsektor kamen Sie noch nicht mal auf 3% Marktanteil.
Erst als es für den Konsumenten hip wurde mit Apple-Produkten zu arbeiten, begann der Aufstieg. - #6 30.01.2012 15:41 von
oha
Unbestritten ist Apple der Vater aller modernen MP3-Spieler, Smartphones und Tablets und der Erfinder des PersonalComputers, AppStores, der ersten industriell hergestellten Computer-Maus etc. etc.
Es gibt schlicht keine Firma die den technische Fortschritt aller Menschen mehr beinflusst hat als Apple, Microsoft schon mal gleich gar nicht. Apple als Handyhersteller zu titulieren ist natürlich lächerlich aber faktisch falsch.
Aber hier geht es aber um RIM. Deren Problem im Vergleich zu Apple: minderwertige Hardware/Verarbeitung, minderwertiges Betriebsystem, zu wenige Apps, kein Content und im wichtigen Consumer-Bereich zumindest außerhalb der USA kaum vertreten bis völlig unbekannt.
Wie RIM das je aufholen soll ist fraglich, wie auch Microsoft/Palm/Nokia hat man sich viel zu lange auf seinen Loorbeeren, hier seine Mail-dienste, ausgeruht und somit wird auch RIM sehr bald den Weg alles irdischen gehen.... - #7 30.01.2012 16:20 von
In Indonesien habe sich die Leute fast totgetrampelt fuer neue BBs, und sie behaupten allen Ernstes "im wichtigen Consumer-Bereich zumindest außerhalb der USA kaum vertreten bis völlig unbekannt."? Im arabischen Raum, Indien, Afrika, Suedamerikam UK ist RIM sehr beliebt.
Das Playbook hat sich zum (reduzierten) Preis von $200 hier in Nordamerika wie geschnitten Brot verkauft und die meisten Besitzer sind gluecklich, was bei Nook oder Kindle Fire wohl nicht so ist.
Von Bekannten hoer ich immer wieder, dass deren iPhones kaum zwei Jahre ueberstehen, so dolle ist die Verarbeitung dieser Chinaware also wohl nicht.
Mein alter BB war eines der robustesten Phones die ich je hatte, und das haptische Gefuehl einer Tastatur kann ihnen kein Touchscreen simulieren. Einigen Leuten ist das wichtig.
Soweit ich weiss sind oder werden die RIM Geraete crosscompatibel zu Android, damit loest sich das Content-Problem. RIM ist jedenfalls in einer besseren Ausgangsposition mit den Wachstumsmargen, den Patenten und dem Cashflow und Ruecklagen. Guckt man sich mal den andern Player um Platz 3 an, Nokia/Windows, haben die wohl groessere Probleme. - #8 30.01.2012 18:12 von
...
Hab ich was verpasst, hat die Zeitrechnung erst 2001/7 angefangen oder ist heute Satiretag?
Nein, die Idee wurde in England 1979 erfunden (hat Apple in irgendeinem Patentstreit als Prior-Art vorgebracht), den ersten MP3-Player gab's 1997, vier Jahre vor Apple.
IBM Simon 1992, Nokia Communicator 1996, 15 bzw. 11 Jahre vor AppleSmartphones
Die modernen Varianten gehen auf Vannevar Bush 1945, Rand Corporation, Alan Kay und Star Trek (in den 60ern) zurück, die ersten Geräte gab's 1985, knapp 25 Jahre vor AppleTablets
Den gibt's seit den 50ern und nein, die GUIs und Mäuse sind auch nicht von Apple. Xerox Alto 1973 mit Maus, GUI (Desktop-Metapher), Douglas EngelbartErfinder des PersonalComputers
9 Jahre vor Apple: PocketGear, Mobile2Day und andereAppStores
Die Verarbeitungsqualität war, zumindest bei den Geräten die ich gesehen habe, sehr gut (div. Bolds), das neue OS (d.h. die auf QNX basierenden Varianten) ist technisch min. ebenbürtig, in Teilbereichen (Kernel) der Konkurrenz voraus.Aber hier geht es aber um RIM.
Deren Problem im Vergleich zu Apple: minderwertige Hardware/Verarbeitung, minderwertiges Betriebsystem, zu wenige Apps, kein Content und im wichtigen Consumer-Bereich zumindest außerhalb der USA kaum vertreten bis völlig unbekannt.
Ob die Entscheidung für einen Ex-Siemens-Manager die beste Idee war wird sich zeigen (Siemens Mobile anyone).
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