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Neuer Milliarden-Sparplan: Griechen wollen Geldgeber besänftigen

AFPDie griechische Regierung kämpft um das Vertrauen der Euro-Partner. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben sich die Koalitionsparteien auf neue Sparmaßnahmen geeinigt - in Höhe von 11,5 Milliarden Euro. Athen reagiert damit auf die wachsende Ungeduld der Geldgeber.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...847027,00.html
  1. #1

    Kostbare Lebenszeit

    Seit Mittwoch gibt’s für die Pleite-Griechen kein Geld mehr von der Europäischen Zentralbank (EZB). Um die Bankomaten im Land dennoch weiter auffüllen zu können, greift die Notenbank in Athen zu einer "kreativen" Lösung: Sie druckt sich ihr Geld einfach selbst!
    "Selbsthilfe" wegen Pleite: Griechen drucken sich Euros jetzt selbst | Heute.at

    Da frage ich mich immer mehr: Warum soll ich eigentlich noch arbeiten gehen? Warum opfere ich meine kostbare Lebenszeit für buntes, bedrucktes Papier (Geld) - wenn es doch anders auch geht?
  2. #2

    Zeitgewinn

    Erst mal wieder Zeit gewinnen um ans Geld zu kommen.

    Richtig gespart wird eh nicht, nur als Signal um das Volk zu beruhigen.

    Die Sparziele wurden nicht eingehalten und sie werden auch nicht eingehalten.
  3. #3

    Köstlich, man kämpft um das "Vertrauen der Euro-Partner", indem man sich auf Sparmaßnahmen "einigt".
    Wenn das man keine vertrauensbildende Maßnahme ist, dann weiß ich auch nicht weiter :-)...
  4. #4

    Papier ist geduldig

    Wie bisher auch wird das nur auf dem Papier stehen - geh auch nicht anders, es ist kein Spielraum mehr da!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung kämpft um das Vertrauen der Euro-Partner. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben sich die Koalitionsparteien auf neue Sparmaßnahmen geeinigt - in Höhe von 11,5 Milliarden Euro. Athen reagiert damit auf die wachsende Ungeduld der Geldgeber.

    Griechenland: Regierung will 11,5 Milliarden Euro einsparen - SPIEGEL ONLINE
    Wie wäre es wenn die griechische Regierung nicht nur Sparmaßnahmen ankündigt, sondern diese dann auch tatsächlich umsetzt?
    Ankündigungen gabe es aus Athen genug, nach zwei Jahren möchte man vielleicht auch mal Ergebnisse sehen...
  6. #6

    Genau so ist es,

    Zitat von Christiane Schneider Beitrag anzeigen
    Erst mal wieder Zeit gewinnen um ans Geld zu kommen.

    Richtig gespart wird eh nicht, nur als Signal um das Volk zu beruhigen.

    Die Sparziele wurden nicht eingehalten und sie werden auch nicht eingehalten.
    Hauptsache,sie haben wieder einen Grund an mehr Geld von der EU zu kommen. Die Politiker, die vor Jahren die EU ins Leben gerufen haben, werden wohl davon geträumt haben wie die USA, alle Staaten unter eine Decke zu haben. Leider ist daraus nichts geworden, weil die südeuropäischen Länder ja denken, der Norden hat`s, was sollen wir sparen. Bekommen wir halt dann finanzielle Unterstützung!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung kämpft um das Vertrauen der Euro-Partner. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben sich die Koalitionsparteien auf neue Sparmaßnahmen geeinigt - in Höhe von 11,5 Milliarden Euro. Athen reagiert damit auf die wachsende Ungeduld der Geldgeber.

    Griechenland: Regierung will 11,5 Milliarden Euro einsparen - SPIEGEL ONLINE
    Endspiel. Nächste Woche trifft sich Schäuble mit Geithner auf Sylt unter Ausschluss der Presse. Danach darf sich Draghi die Marschrichung diktieren lassen.

    Lange hält das globale Finanzgebilde das nicht mehr aus, man darf gespannt sein.
  8. #8

    Wer glaubt, wird selig

    Man muss nur feste dran glauben, dann wird es schon klappen.

    Die tumben Nordeuropäer, vor allem die braven Deutschen, wurden schon immer von den pfiffigen Südeuropäer reingelegt.

    Man braucht nur einmal in Südeuropa tanken. Da weiß man, was südländische Raffinesse heißt - allerdings meistens erst, wenn man wieder zuhause ist.

    Und wirtschaftlich gesehen, ist "Sparen", wenn es denn passierte, das untauglichste Mittel, eine Wirtschaft wieder flott zu bekommen. Man erreicht genau das Gegenteil.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die griechische Regierung kämpft um das Vertrauen der Euro-Partner. Laut der Nachrichtenagentur Reuters haben sich die Koalitionsparteien auf neue Sparmaßnahmen geeinigt - in Höhe von 11,5 Milliarden Euro. Athen reagiert damit auf die wachsende Ungeduld der Geldgeber.

    Griechenland: Regierung will 11,5 Milliarden Euro einsparen - SPIEGEL ONLINE
    Schlimm ist einfach, dass behauptet wird, die griechische Regierung kämpfe um das Vertrauen der Euro-Partner. Tut sie nicht. Denn erstens gibt es in der Politik kein Vertrauen, zweitens, wollte sie es denn erringen, dann müssten schon ganz andere Massnahmen her. Unter anderem die Rückführung finanzieller Mittel, die aus Steuerhinterziehung entstanden sind. Steuererleichterungen kürzen zu wollen, ist zu wachsweich, um "Vertrauen" zu schaffen. Aber warum sollten sich die Griechen auch anders verhalten als ihre "Euro-Partner". Geht es doch eh nur um Umverteilung...


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