Neuer Klimareport: Uno-Prognose verblüfft mit Meeresspiegel-Sprung

APDer nächste Weltklimabericht ist schon vor der offiziellen Veröffentlichung bekannt geworden: Die Uno bekräftigt darin ihre Warnung vor einer deutlichen Erwärmung. Doch der Report enthält auch eine erstaunliche Vorhersage.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-873029.html
  1. #140

    Lassen Sie sich von solchen Meldungen nicht blenden.

    Zitat von gast100100 Beitrag anzeigen
    Die Geschichtswissenschaft widerlegt den Klimawandel

    Grönland war mal grün - Wolfgang Behringer "Kulturgeschichte des | Kritik | Deutschlandradio Kultur

    Zeiten mit höheren Temperaturen erweisen sich als besonders produktiv: die landwirtschaftlichen Erträge stiegen, die Gesundheit des Bevölkerung verbesserte sich, sie wuchs an. Ressourcen wurden frei für Handel, Kultur und Wissenschaft. Als Beispiel erwähnt Wolfgang Behringer die hochmittelalterliche Warmzeit Europas von rund 1000 bis 1300. Die Temperaturen lagen im Schnitt zwei Grad über den heutigen. Die Vegetationsperiode war länger. Bis in den Norden Norwegens konnte Korn angebaut werden. Die Wikinger besiedelten Grönland, Grünland geheißen, weil dort damals Weidewirtschaft und Ackerbau möglich waren.
    Weidewirtschaft und ein ganz kleines bisschen Ackerbau waren nur in einem schmalen Streifen im Süden und Westen Grönlands möglich, wo warme Meerseströmungen aus dem Süden im Sommer zu einem Abtauen der Schneedecke führten. Das bedeutet aber nicht, dass Grönland als Ganzes in historischer Zeit je eisfrei war - 95% Grönlands waren in den letzten 300.000 Jahren durchgehend von einem Eispanzer bedeckt.

    Weidewirtschaft wird bis heute im hohen Norden Norwegens betrieben - Elchherden, die von den Samen dort durch die Tundra getrieben werden. Das ist kein Unterschied zum Hochmittelalter.
  2. #141

    Allerdings ist das eine Frage.

    Zitat von Röntgen Beitrag anzeigen
    Machen wir uns doch nichts vor: Früher oder später landen alle abbaubaren fossilen Brennstoffe als Verbrennungsendprodukt CO2 in der Atmosphäre und tragen damit zum behaupteten Treibhauseffekt bei. Wir können also nur noch bestimmen, ob eine gewisse CO2-Konzentration ein Jahr früher oder vielleicht ein bis zwei Jahre später wirksam wird. Und das über einen Zeitraum bis zum Ende des Jahrhunderts. Da sollten wir uns lieber auf die Erwärmung einstellen, als verbissen um den zeitlichen Ablauf zu kämpfen, der hinsichtlich des Effekts ohnehin unabänderlich erscheint. Ergo: die Milliarden für ein mühseliges Bremsen des CO2-Anstiegs wären besser in die Abwehr der Folgen investiert. Röntgen.

    Ausserdem muss man bestimmen wo denn die entscheidenden Flaschenhaelse liegen. Zuwenig Oel und Gas? Andere Rohstoffe, die knapp werden, wie zB Phosphor, seltene Erden? Bevoelkerung?
    Nicht ausreichend angepasste Grundnahrungsmittel bzw Ernteausfaelle durch Duerren oder Fluten?
  3. #142

    tja - es gibt auch

    Zitat von olivar666 Beitrag anzeigen
    Interessant, wie die Lobbyisten und prinzipiellen Weigerer, ihren Lebensstil zu ändern, mittlerweile die Wissenschaftler als nicht vertrauenswürdig, als hysterisch hinstellen. Wenn die Wissenschaft nicht analytisch denken kann, wer denn dann?
    Wissenschaftler mit anderer Meinungund was jetzt??Können nur die analytisch denken die das Horrorszenario verbreiten? Mir hat man versprochen (in den 80igern) dass es in 20 Jahren keinen Wald mehr in D gibt ---damals wurden die Franzosen z.B. und andere Europäer die unsere Angst nicht nachvollziehen konnten als Deppen bezeichnet. Ignoranten die den Wissenschaftlern nicht glauben. Millionen wurden damals jedem Institut reingeschoben welches behauptete das Waldsterben zu erforschen. Die Professoren sagten damals (wie auch heute) selbst wenn sofort keine autos mehr fahren ist der Wald in 20 Jagre hinüber. Inzwischen war ich im Schwarzwald, Bayerischen Wald und im Taunus....irgendwie komme ich mir ziemlich verarscht vor. Und ich vermute ähnliches beim Klimawandel
  4. #143

    Ein bisschen Physiknachhilfe...

    Zitat von gustavsche Beitrag anzeigen
    3. Wenn die Eisberge und Eisschollen in den Arktis schmelzen, steigt der Meeresspiegel nicht, sondern er sinkt. Der signifikant größere Teil eines Eisberges ist unterhalb des Wassers. Der Eisberg verdrängt dort heute ein Volumen. Sollte der Eisberg schmelzen, dann verschwindet dieses Volumen und wird ersetzt durch durch das Volumen des geschmolzenen Wassers. Flüssiges Wasser hat aber eine viel höhere Dichte und daher hat es viel weniger Volumen.
    Nein, wenn schwimmendes Eis schmilzt, bleibt der Meeresspiegel exakt gleich. Denn der Eisberg verdrängt genau so viel Wasser wie er selbst wiegt - also nimmt er getaut genauso viel Platz ein wie das Wasser, das er im gefrorenen Zustand verdrängt hat. Das ist das archimedische Prinzip.

    (Sie können es ausprobieren: Füllen Sie ein Glas Wasser bis zum Rand und lassen Sie einige Eiswürfel darin schwimmen. Dann stellen Sie das Glas an einen warmen Platz. Es wird weder überlaufen, noch wird der Wasserstand geringer, wenn das Eis schmilzt, es bleibt exakt gleich.)

    Wenn der Meeresspiegel ansteigt, dann durch Eis, welches auf dem Land liegt, also vor allem der Eispanzer Grönlands und der Eispanzer der Antarktis, aber auch die Gletscher in den Hochgebirgen spielen eine (wenn auch geringe) Rolle.
  5. #144

    Zitat von Aquifex Beitrag anzeigen
    Sie habens chon recht; sobald es sowas gibt, wird es auch genauso kommen. Aber es gibt eben nichts, was auch nur annäherungsweise
    den fossilen Energieträgern gleichkommt...außer der Atomkraft.
    Komisch...


    German solar power plants produced a world record 22 gigawatts of electricity per hour - equal to 20 nuclear power stations Germany sets new solar power record, institute says | Reuters
  6. #145

    irgendwie versteh ich das nicht

    Zitat von Fidel Castro Beitrag anzeigen
    "............... - je nachdem, wieviel Treibhausgase mit Autos, Fabriken, Kraftwerken und Heizungen in die Luft gelangen. Derzeit enthalte die Luft so viel Kohlendioxid (CO2) wie zuletzt vor mindestens 800.000 Jahren."

    Zum Glück emissieren Flugzeuge keine Treibhausgase, oder doch? Und wenn ich mich recht erinnere, sind die dort, wo sie in die Atmosphäre gelangen, ganz besonders klimawirksam.
    Kohlendioxyd ist doch böse böse, vor 800.000 Jahre gab es m.E. keine Industrie und keine Autos...und die Erde hat das ganz ohne Hilfe der Menschheit überstanden??????Und dann muss es ja zwischendurch mit dem CO2 rapide abwärts gegangen sein wenn der Mensch mit seiner Industrie nötig war um den Stand von vor 800.000 Jahren zu erlangen.??!!??
  7. #146

    Zitat von d2e4 Beitrag anzeigen
    Na dann verlinken Sie doch mal auf eine Solche Quelle, welche Ihre Behauptung stützt, es gibt keinen Temp. anstieg in den letzten 15 Jahren.
    Wie gesagt, selbst die Seite auf die Sie verlinkt hatten hatte die Daten. Aber wenn Sie es genau wissen wollen, dann schauen Sie hier:
    Met Office Hadley Centre observations datasets

    oder hier:
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/ta...LB.Ts+dSST.txt
  8. #147

    richtig-die ganzen

    Zitat von GerhardFeder Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um analytisches Denken, sondern um Rechenmodelle, die notwendigerweise gar nicht alle Variablen einbeziehen können. Entweder, weil viele davon aus zu kurzen Beobachtungszeiten stammen oder noch gar nicht bekannt sind.
    Die Wissenschaft betreibt Kaffesatz-Leserei. Falls Sie das nicht glauben, dann sehen Sie sich einfach die Prognosen und Hochrechnungen der letzen 50-100 Jahre an.
    Rechenbeispiele fallen wie ein Kartenhaus in sich zusammen wenn sich nur eine Komponente um eine Kleinigkeit ändert. Neben dem Waldsterben haben uns die schlauen Wissenschaftler auch ein Ozonloch vorhergesagt und zwar fast je ein grosses für jeden Erdteil....die Sonnencreme Industrie hat desw2egen Überstunden gemacht um den Schotzfaktor 300 zu entwickeln--und jetzt--jetzt isses weg.....also nicht mehr da das Ozonloch. Das sollte seinerzeit schon für das rasante abtauen der Polkappen sorgen. Irgendwie schief gegangen was die Professoren da zusammenschustern
  9. #148

    Zitat von May Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, selbst die Seite auf die Sie verlinkt hatten hatte die Daten. Aber wenn Sie es genau wissen wollen, dann schauen Sie hier:
    Met Office Hadley Centre observations datasets

    oder hier:
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/ta...LB.Ts+dSST.txt
    Dann haben Sie wohl etwas falsch interpretiert / verstanden. Anhand dieser Daten zeigt sich auch eine global Erwärmung in den letzten 15 Jahren

    Data.GISS: GISS Surface Temperature Analysis: Analysis Graphs and Plots
  10. #149

    Zitat von Hermes75 Beitrag anzeigen
    Es sind bisher aber nur wenige Fälle in der Erdgeschichte bekannt, in denen eine Lebensform den Klimawandel selbst herbeigeführt hat und noch nie hat es eine
    ...
    Vernünftigerweise sollte die Vermeidung eines Risikos dieser Dimension Vorrag vor der Folgenbegrenzung haben.
    Anstatt andauernd *anderen* zu sagen wie böse der Mensch doch zum Klima/Planeten/sonstwas ist wäre es an der Zeit dass Sie uns hier konkret sagen was Sie persönlich zur "Rettung" des Klimas/der Welt/sonstwas unternehmen. Alles andere ist nämlich nur substanzloses Geschwafel.