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Neuer Job für Guttenberg: Zensor, Kopierer und jetzt Freiheitskämpfer

Karl-Theodor zu Guttenberg muss ein gespaltenes Verhältnis zum Internet haben. Es war mitverantwortlich für seinen Sturz, und als Minister hat er diverse Gesetze zur Einschränkung der Netzfreiheit mitgetragen. Ausgerechnet er soll jetzt digitalen Freiheitskämpfern helfen. Das ist absurd.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...803190,00.html
  1. #20

    Der Scheinheilige

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Karl-Theodor zu Guttenberg muss ein gespaltenes Verhältnis zum Internet haben. Es war mitverantwortlich für seinen Sturz, und als Minister hat er diverse Gesetze zur Einschränkung der Netzfreiheit mitgetragen. Ausgerechnet er soll jetzt digitalen Freiheitskämpfern helfen. Das ist absurd.
    Was qualifiziert ihn für diesen Job? Technische Kenntnisse über das Internet sicher nicht. Auch nicht seine Copy & Paste Kenntnisse oder seine Fertigkeiten beim Aufstöbern von Texten mit Hilfe von Suchmaschinen.
    Kennt er sich in sozialen Netzwerken aus? Weiß er wie sie funktionieren? Kennt er die grundsätzlichen Anforderungen/Regeln von diesen Netzen? Kann er Wirkungsweisen der sozialen Netze erklären? KTzG hat sicher Erfahrungen mit dem Internet, aber dass er Aufgrund dessen für einen solchen Job prädestiniert wäre, nämlich als Berater für soziale Netzwerke (in Diktaturen), halte ich für Scheinheilig.

    Mit seinem Backround als Regierungsmitglied in 2 unterschiedlichen Positionen und seinem Netzwerk zu nordamerikanischen Unternhemensberatern/Politikberatern sehe ich den Grund für seine Berufung eher in dem Lenken von solchen Bewegungen in eine "bestimmte " Richtung. Die Richtung nämlich, die gewissen globalen Unternehmen und politischen Kreisen des Westens sehr angenehm erscheint und die Kassen klingeln lassen.
    Die Berufung sagt auch einiges über diese EU-Kommissarin und die EU aus.
  2. #21

    das Thema Europa

    Zitat von panzerknacker51 Beitrag anzeigen
    Wie soll man eigentlich als Pädagoge und Polkitik-Lehrer unseren Heranwachsenden das Thema Europa nahebringen, wenn solche Typen die Brüsseler Bühne bevölkern?
    Vielleicht mit Humor ?
  3. #22

    Bock als Gärtner

    Ein Comeback in der Politik noch dieses Jahr? Unfassbar, dem Mann fehlt doch wirklich jegliche Bodenhaftung. Brüssel ist ja inzwischen eigentlich eher berüchtigt als Endlagerstätte für abgehalfterte Politiker, aber als Sprungbrett zum Wiedereinstieg?

    Und vom Netz hat er unübersehbar schon gar keine Ahnung, das dürfte sich auf die Bedienung von Google beschränken. Frau Kroes liest wohl keine deutschen Presse.
  4. #23

    Es ist lächerlich...

    Muss mann Einbrecher oder Gewalttäter sein um Strafrechtsexpert zu werden? Was für eine Qualifizierung ist das?
    Liebe Frau Kroes: Deutschland hat der EU schon einen Energiekomissar gegeben der fast kein Englisch spricht, und Atomenergiefan ist (oder war). Ist es notwendig noch mehr Schande über das Wort "Experte", die Ehrlichkeit der EU-Organization, und über der deutschen akademischen Welt, mit einer solchen Nominierung zu bringen? Hat Mr. Gordon Recht die EU zu torpedieren? Ich hoffe nicht.
    Frau Kroes, vergessen sie nicht, dass der Freiherr von Guttenberg kein Doktor ist.
  5. #24

    Internetberater

    Da richtige Arbeit wohl nicht in Frage kommt, wäre unser Von und Zu als Internetberater doch nicht zu übertreffen: Zum Beispiel könnte er angehende Doktoren bezüglich ihrer Promotion über die Nutzung des Internet beraten...
  6. #25

    .

    Guttenberg könnte ja seinen "Einstand" als Freiheitskämpfer geben und dafür sorgen, dass in der gesamten EU die Vorratsdatenspeicherung verboten wird. Nicht nur der Export von Schnüffelsoftware in Diktaturen sollten verboten werden, sondern auch die Herstellung und der Gebrauch in der EU.

    Freiheit im Internet finde ich gut, fangen wir in der EU damit an
  7. #26

    KTG nicht alleine

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Karl-Theodor zu Guttenberg muss ein gespaltenes Verhältnis zum Internet haben. Es war mitverantwortlich für seinen Sturz, und als Minister hat er diverse Gesetze zur Einschränkung der Netzfreiheit mitgetragen. Ausgerechnet er soll jetzt digitalen Freiheitskämpfern helfen. Das ist absurd.

    Neuer Job für Guttenberg: Zensor, Kopierer und jetzt Freiheitskämpfer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
    Ein früherer Aussenminister war in seinen Jugendjahren auch ein Rabauke und Schläger.Später wurde er noch auf den Posten eines Beraters gehievt.
    Insofern gebührt KTG auch eine 2.Chance.Eloquent und schlau ist er und damit gefährlich.Beruflich könnte er sich als Dipl.-Jurist kaum überwasser halten ausser er verwaltet seine Latifundien.o.k.
    Aber das Ungesunde für das deutsche Volk ist,dass für abgehalfterte Politiker aller Couleur hochdotierte Pöstchen geschaffen werden, auf denen sie bis zur Pensionierung überwintern können,anstatt dass sie mal mit den Niederungen von Hartz4 und Arbeitsamt Bekanntschaft machen.Stattdessen macht man sie zu Leitern von Arbeitsagenturen o.ä.
    Bezahlen muss das der Steuerzahler/Verbraucher.Sowas wären alles Fälle für den Bundesrechnungshof.Viele Volksvertreter sind garnicht in der Lage mehr ihren Lebensunterhalt in der realen Welt zu verdienen!
  8. #27

    Neuer Job für KT

    Ich bin mal gespannt, wie oft er jetzt von den USA nach Brüssel reisen wird. Er hat ja gesagt, dass er keine Bezahlung erhält - ausser den Reisespesen. Wird er in der Holzklasse nach Brüssel fliegen und in einem Formule 1 Hotel übernachten? Oder 1. Klasse und 5 Sterne Hotel? Wie hoch sind wohl seine Tagesspesen? Von Brüssel aus ist es dann ja auch nur einen Sprung ins heimatliche Schloss.
  9. #28

    Verschleierung?

    Da dort nun offensichtlich jemand hingesetzt wurde, der von der Materie rein gar keine Ahnung hat, stellt sich doch ganz automatisch die Frage: Was soll das verschleiert werden? Was verhindert?

    Denn wenn dieser Posten wirklich so wichtig sein sollte wie uns jene Dame es glauben machen will, dann hat offensichtlich irgendjemand Angst, dass ihn eine kompetente Person bekleidet. Jemand, der Ahnung von der Materie hat, weiß worauf es ankommt und auch weiß, welche Gesetze es zu verhindern gilt.

    Also nichts, wozu ein Herr Guttenberg fähig ist.

    Insofern ist die einzig interessante Frage: Wer hat G. für diesen Posten vorgeschlagen? Jene die es haben, haben jedenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor, die Freiheiten des Internets noch weiter einzuschränken, da sie wissen dass er derjenige ist, der es nicht verhindern wird.

    Nun gut. G. ist nun endgültig eine Marionette der wirklich Mächtigen.
    Er selbst indes hat es nicht einmal gemerkt.
  10. #29

    absurd

    noch bis vor kurzem hat Guttenberg mit seiner Frau für Internetsperren und Datenvorratsspeicherung gekämpft und jetzt soll er für die Freiheit im Internet sorgen, ich habe schallend gelacht.








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