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Neuer Höchstpreis für Benzin: Schon wieder Rekord
dpa/dpawebDrei Wochen nach dem jüngsten Spritpreisrekord gibt es schon wieder einen neuen Höchstwert. Laut ADAC kostete ein Liter Super E10 am Freitag im Schnitt 1,697 Euro.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...854590,00.html
- #1 07.09.2012 17:01 von
Wann denn? Die Tankstellen hüpfen täglich mindestens einmal hoch und einmal runter, neuerdings um 7 bis 9 cent. Da bewegt sich der Preis tagsüber stärker, als er das im Schnitt über Monate tut. Und das hat rein gar nichts mit marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zu tun, sondern zeigt sehr deutlich, wie sehr man als Autofahrer diesem Kartell ausgeliefert ist.
- #2 07.09.2012 17:08 von
Zitat:
Entscheidend sind allerdings nicht die Rohölpreise, sondern die Preise für Ölprodukte am europäischen Großmarkt in Rotterdam. Sie hatten am Donnerstag in Euro einen Höchststand erreicht. Benzin kostete dort umgerechnet etwa 70 Cent je Liter.
Warum sind denn eigentlich die Preise dort so hoch, wenn der Ölpreis stabil bleibt ?
Nachfragehoch ?
Gruß - #3 07.09.2012 17:30 von
Ich habe Montag Abend in Livorno 2,05 Euro / Liter Super gezahlt, zuvor die 2-Euro-Marke bereits in Neapel ueberschritten worden. In Norditalien sind wir so zwischen 1,75 und 1,92 im Schnitt. Zum Glueck nutze ich Benzin nur als Reserve, denn ich fahre Erdgas (zurzeit +/- 1 Euro/Kilo). Selbst bei sehr unwirtschaftlicher Fahrweise kosten mich mit Erdgas 100 km maximal 7 Euro.
Geändert von ( um Uhr)
The human dream
doesn't mean
a shit to a tree - #4 07.09.2012 17:38 von
Langsamer Protest
Der Protest der Kunden formiert sich leider zu langsam und leider ist auch ein Boykott oder auch sonst was nicht hilfreich, da die Abhängigkeit zu groß ist. In Faceboook schießen Tankboykott-Gruppen wie Pilze aus dem Boden.
Es gibt sogar schon Mobile-Apps, die das nicht-tanken des jeweiligen Kunden aufzählen und in einer Statistik und auf einer Karte anzeigen.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.applicationcraft.app83deb7a766c7434 5b4aa16372013dd79&feature=search_result#?t=W251bGw sMSwyLDEsImNvbS5hcHBsaWNhdGlvbmNyYWZ0LmFwcDgzZGViN 2E3NjZjNzQzNDViNGFhMTYzNzIwMTNkZDc5Il0. - #5 07.09.2012 18:36 von
- #6 07.09.2012 18:39 von
Kein gottgegebenes Problem....
Es ist immer wieder nett, dass gewisse Dinge als Naturgesetz verkauft werden. Warum ist es denn so, dass der Preis steigt, wenn der Bedarf größer wird? Doch nur, weil derjenige, der die Ware verkauft, mehr Profit machen will. Der Preis muss nicht steigen - er könnte auch konstant bleiben. Aber damit einige wenige sich eine goldene Nase verdienen, muss der kleine Mann eben blechen. Ob er sich das leisten kann, ist doch denen egal, die sich jede Woche einen neuen Privatjet von den Gewinnen ihres Ölkonzerns leisten können. Ebenso, wie mit Nahrungsmitteln keine Spekulation betrieben werden sollten, ist dies auch beim Öl abzulehnen. Das Wohl der Gesamtheit darf nicht dem Gewinn von wenigen geopfert werden.
- #7 07.09.2012 19:07 von
- #8 07.09.2012 19:09 von
kein Titel
Da Benzin bekannterweise nicht auf Bäumen wächst, zweifele ich daran dann doch stark.
Das ist wieder so ein Stammtischargument. Niemand, aber wirklich NIEMAND den ich auch nur ansatzweise kenne hat im letzten Jahr ernsthaft überlegt, seine fette Karre gegen einen Kleinwagen einzutauschen. Da fahren weiter fröhlich die Tourans, die X5 oder sogar die Porsches mit 40 Kilometern morgens durch den Pendlerstau. Das hier der "kleine Mann" blechen muss ist total lächerlich, da genau dieser "kleine Mann" doch Samstags mit Schwamm und warmem Seifenwasser in der Einfahrt die Felgen seines dicken Benz poliert.Aber damit einige wenige sich eine goldene Nase verdienen, muss der kleine Mann eben blechen.
Es ist genau wie bei Apple-Produkten: Der Anbieter sieht, dass bei den Leuten das Hirn ausschaltet, also verdienen sie daran. Was soll da falsch sein? Wenn im morgendlichen Pendlerverkehr nur dieselverfeuernde Smarts fahren würden, hätten wir ja das Problem nicht. Die wenigen Menschen die z.B. ihre Kinder herumfahren müssen und mehr als zwei Sitze brauchen, würden dann überhaupt nicht ins Gewicht fallen.Ob er sich das leisten kann, ist doch denen egal, die sich jede Woche einen neuen Privatjet von den Gewinnen ihres Ölkonzerns leisten können.
Benzinpreisspekulationen sind genau wie Lebensmittelspekulationen sicher die hässlichen Seiten der freien Marktwirtschaft, aber wenn ich auf deutsche Straßen schaue, sehe ich das "Wohl der Gesamtheit" nun wirklich nicht gefährdet. So lange Menschen lieber länger Arbeiten um das Geld für Benzin zu verdienen (und dann über die Spritpreise jammern), statt sich mit einem Kleinwagen zu begnügen oder sogar gezielt nach einsitzigen Pendlerfahrzeugen zu fragen (ist ja kein Wunder, dass der Smart immer größer geworden ist, der 3L Lupo verschwunden und der Twizy verlacht werden),kann Benzin ja eigentlich nicht zu teuer sein. Bei 1.72 für E-10 waren heute zumindest die Tankstellen an denen ich vorbeigekommen bin genau so voll wie zu Zeiten, als es noch 1,44 gekostet hat...Ebenso, wie mit Nahrungsmitteln keine Spekulation betrieben werden sollten, ist dies auch beim Öl abzulehnen. Das Wohl der Gesamtheit darf nicht dem Gewinn von wenigen geopfert werden. - #9 07.09.2012 19:54 von
Ich werfe mal das bei vielen Foristen so verhasste Elektroauto und das vernachlässigte Erdgasauto in die Diskussion ein.
Der Benzinpreis wird weiter steigen. 2,- €, 2,5 €, 3,- €, etc.
Irgendwann lohnt sich Elektro oder (schon jetzt) Erdgas.
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