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Neuer GBA-Chef Josef Hecken: "Ich ziehe mein Ego nicht daraus, dass möglichst viele M

GBAKenner halten Josef Hecken für den mächtigsten Mann im Gesundheitssystem. Der neue Chef des Gemeinsamen Bundesausschusses erklärt im Interview, wie sein Gremium Entscheidungen für mehr als 70 Millionen Krankenversicherte trifft. Und warum er besonders beim Kampf gegen Krankenhauskeime Druck macht.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...845948,00.html
  1. #1

    Erstaunlich, aber nichtssagend.

    Sie haben Recht, es ist erstaunlich, was es alles für Gremien gibt, die tief in unser Leben eingreifen, und von denen wir noch nie gehört haben.
    Was der Herr Hecken gegen Krankenhauskeime zu tun gedenkt, das hätte mich allerdings im Detail interessiert. "Druck machen" ist etwas vage. Er wird sich ja nicht auf jede einzelne Bazille draufstellen und Druck ausüben. (Meine Meinung: Wir haben kein Hygienebewusstsein hierzulande. Fängt an bei der Bäckerei-Verkäuferin, die quer über die Kuchentheke niest; geht weiter mit der Artzhelferin, die mir zum Blutabnehmen erst die Armbeuge desinfiziert und dann doch wieder mit bloßen Fingern drauf tupst, ob die Vene fühlbar ist; bis hin zur Intensivstation, wo Besucher Kittel überziehen müssen, aber die Putzfrau mit demselben Lappen und Eimer wie auf dem Gang durch wischt. Hinzu kommt ganz krasser Personalmangel. Wenn man mal nicht allein aufstehen kann und aufs Klo muss, merkt man es.)
    Interessiert hätten mich auch die Pläne für die chronisch Kranken, da ich chronisch krank bin. Die letzte Neuerung war, dass ich nicht mehr den Quartalsbedarf an Medikamenten verordnet bekommen darf, sondern immer nur eine Packung auf einmal. Macht schon Sinn: Sollte ich zu Quartalsbeginn sterben, spart die Krankenkasse einige Dutzend Inflarillos. Und ich habe ja sonst nichts zu tun als alle 10 Tage zum Arzt zu laufen für ein blödes Rezept, damit wir hierzulande auch ja die Zahl der Arztbesuche schön hoch halten im internationalen Vergleich.
  2. #2

    Na nu?

    Passen der Spiegel-Redaktion die von mir im Leserbrief vom 25. Juli 2012 getätigten Angaben nicht?
    Interessieren sich die Spiegel-RedakteurInnen nicht, dass Behinderte, die in CDU und FDP ParteigenossInnen sind, per Parteimitgliedschaft sozial und materiell (betrifft das zur Verfügung-stehen von qualitativ erheblich über dem Krankenkassenstandard liegenden Heil- und orthopädischen Hilfsmittel zur eigenen Nutzung und zu guten, finanziellen Konditionen) erheblich besser gestellt werden und erheblich besser gestellt sind, als Behinderte, die ohne Parteibuch durch die Welt laufen, mit dem Rollstuhl fahren?
  3. #3

    Zitat von Aase Beitrag anzeigen
    Passen der Spiegel-Redaktion die von mir im Leserbrief vom 25. Juli 2012 getätigten Angaben nicht?
    Interessieren sich die Spiegel-RedakteurInnen nicht, dass Behinderte, die in CDU und FDP ParteigenossInnen sind, per Parteimitgliedschaft sozial und materiell (betrifft das zur Verfügung-stehen von qualitativ erheblich über dem Krankenkassenstandard liegenden Heil- und orthopädischen Hilfsmittel zur eigenen Nutzung und zu guten, finanziellen Konditionen) erheblich besser gestellt werden und erheblich besser gestellt sind, als Behinderte, die ohne Parteibuch durch die Welt laufen, mit dem Rollstuhl fahren?
    Erhält man mit dem Parteibeitritt eine Zusatzversicherung für die Krankenkasse?
    Können Sie Ihren Beitrag bitte noch präzisieren?








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