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Neuer Fonds in Brasilien: Otto wird zum globalen Internet-Investor

REUTERSDie Otto-Group wird zum weltweiten Kapitalgeber für Start-ups. Der Versandhändler ist bereits in Europa, Asien und Russland aktiv - nun beteiligt er sich nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen an einem 130 Millionen Dollar schweren Fonds in Brasilien.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...845483,00.html
  1. #1

    ...............

    was sind 20 Mio in diesem Bereich, das passiert hunderte von Malen am Tag auf der Welt, ist aber eine nette Werbung für Otto.
    ....die Start-ups nisten sich in den Büroräumen des Inkubators ein....
    Einen merkwürdigen Sprachgebrauch und Schreibstil haben die Redakteure von Spon.
  2. #2

    Wenn die Einkaufszentren nicht mehr boomen, ...

    ... muss man das Geld halt anderswo auf der Welt ausgeben. Otto sammelt doch seit JAhren Millionen von Reichen aus aller Welt ein und legt die in Einkaufszentren der ECE an. Dann gibt es noch ´die Stiftung "Lebendige Stadt" in deren Beirat viele Bürgermeister sitzen und diese haben dnan über die Einkaufszentren zu entscheiden. Da kommt es dann schon mal vor, dass dreimal soviele Parkplätze genehmigt werden, wie der Bebauungsplan eigentlich hergibt oder es wird mehr Fläche genehmigt, wie eigentlich zulässig.
  3. #3

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Otto-Group wird zum weltweiten Kapitalgeber für Start-ups. Der Versandhändler ist bereits in Europa, Asien und Russland aktiv - nun beteiligt er sich nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen an einem 130 Millionen Dollar schweren Fonds in Brasilien.

    Otto startet Fonds für Start-ups in Brasilien - SPIEGEL ONLINE
    Kluge Leute.
    Haben erkannt, dass in Europa kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.
    Die Erfahrungen aus dem Geschäftsmodell werden nun weitergegeben, gegen lukrative Beteiligung in USD.
  4. #4

    Otto zeigt wie Deutschland tickt .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Otto-Group wird zum weltweiten Kapitalgeber für Start-ups.
    Otto startet Fonds für Start-ups in Brasilien - SPIEGEL ONLINE
    Otto ist das Paradebeispiel wie in Deutschland die Konsumer-Welt tickt.
    Otto find ich gut - in seiner 2-Gleisigkeit - Internethändler und Wall-Macher.
    Aber wer genau hinsieht erkennt was sich hinter diesem Geflecht verbirgt.
    Da ist der Begriff "Verschwörungstheorie" nur ein hilfloser Versuch die Krake Otto
    zu beschreiben. Als Stiftung ist die "Lebendige Stadt" (Otto als Background) ähnlich aktiv wie die Bertelsmann-Stiftung. Einen großen Unterschied zwischen Bertelsmann und Otto gibt es deutlich erkennbar: Bertelsmann möchte aus Dienstleistungen wie Verwaltung und Schulen Kohle generieren; Otto aus tatsächlich vorhandenen Waren Umsatz machen. Ich selbst habe noch nicht recherchiert ob die Metro-Gruppe schon eine eigene Stiftung besitzt ;-) Ach ja Stiftungen sind "gemeinnützig" - ein echter Schenkelklopfer !

    Otto find ich nicht gut - weil:
    Mit der Stiftung „Lebendige Stadt“ engagiert sich das Unternehmen ECE gemeinnützig für die europäischen Städte

    Die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG ist ein deutsches Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg, das gewerbliche Großimmobilien entwickelt, umsetzt, vermietet und betreibt. Das Unternehmen ist im Besitz der CURA Vermögensverwaltung, der Holding-Gesellschaft der Otto-Familie.

    Mit der Stiftung „Lebendige Stadt“ engagiert sich das Unternehmen gemeinnützig für die europäischen Städte. Stiftungsrat und Kuratorium gehören namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft an. Vorsitzender des Kuratoriums ist Alexander Otto (Geschäftsführungsvorsitzender ECE Projektmanagement). Dem geschäftsführenden Vorstand gehören Andreas Mattner (Geschäftsführer ECE und Präsident der deutschen Immobilienvertretung ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss in Berlin), Michael Batz (Lichtkünstler), Friederike Beyer (Beyer und Partner GbR), Robert Heinemann (Kommunikation ECE), der Stadtplanungs-Professor Dittmar Machule, der ehemalige Stadtentwicklungs-Staatsrat Gerhard Fuchs sowie der ehemaliger Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma an. Mattner, Heinemann sowie Klaus-Peter Hesse (Pressesprecher der ZIA) und Dorothee Martin (ECE Projektmanagement) sind oder waren als Abgeordnete Mitglieder des Hamburger Landesparlaments, der Bürgerschaft.

    Links: Stiftung Lebendige Stadt
    Stiftung Lebendige Stadt
    Jenapolis » Über die Stiftung “Lebendige Stadt”
  5. #5

    Otto sieht alt aus

    Gegenüber Amazon und Start-Ups wie Zalando ist Otto viel zu behäbig. Immer wieder werden CIOs ausgetauscht, aber das Chaos wird nicht besser.
    Verständlich das sie ihr Geld lieber in brasilianische Start-Ups als ins eigene Geschäftsmodel investieren.


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