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Neuer DFB-Sportdirektor Dutt: Löws Seelenverwandter

Getty ImagesIn Leverkusen scheiterte er an Ballack, Messi und Milchreis, nun soll er der neue Matthias Sammer werden: Robin Dutt übernimmt beim DFB den Posten des Sportdirektors. Er gilt als unbequem und subversiv. Mit Bundestrainer Joachim Löw hingegen versteht er sich ausgezeichnet.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...846222,00.html
  1. #1

    Doch nicht beim DFB

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Leverkusen scheiterte er an Ballack, Messi und Milchreis, nun soll er der neue Matthias Sammer werden: Robin Dutt übernimmt beim DFB den Posten des Sportdirektors. Er gilt als unbequem und subversiv. Mit Bundestrainer Joachim Löw hingegen versteht er sich ausgezeichnet.

    Neuer DFB-Sportdirektor Dutt: Einer wie Löw - SPIEGEL ONLINE
    Ist SpOn sich wirklich sicher, dass der DFB jemanden braucht, der subversiv ist (subversiv = anarchistisch, aufrührerisch, umstürzlerisch, zerstörend)? Oder hat man sich schlicht beim Adjektiv vertan. Blass und erfolglos sind eher passende Attribute!
  2. #2

    unerheblich

    Es ist unerheblich, wer beim DFB Sammer ersetzt, solange auf der Trainerbank solch haarsträubende Fehler begangen werden wie bei der Vorbereitung des EM-Halbfinales gegen Italien.
    Es ehrt Dutt, ähnlich wie Löw das "schöne Spiel" zu bevorzugen, doch wenn Löw nicht einsieht, dass z.B. Podolski ein brillianter Konterstürmer ist, wenn er die Räume hat, aber als Flügelspieler, der tief stehende Verteidigungen von außen aufknacken soll, völlig unbrauchbar ist (und schon immer war), oder dass der gelernte Innenverteidiger Boateng gegen Ronaldo oder Robben defensiv ganz passabel wirkt, aber gegen Chiellini offensiv keinen Stich macht, dann hilft Dutt auch nicht weiter. Davon, dass man das Leistungsprinzip und damit das Teamgefüge aushebelt, wenn man Leute aufstellt, die aufgrund mangelnder Fitness öffentlich um einen Platz auf der Bank betteln (Schweinteiger) ganz zu schweigen.
    Die Spielerqualität ist da. Da ist Dutts Feld schon bestellt. Das Problem sitzt mittlerweile auf der Trainerbank.
  3. #3

    Kehrtwende

    Der Gegenentwurf zum Rotschopf ist der "Schwarze", nicht nur äußerlich. Titelgeil der eine und Sehnsucht nach dem schönen Spiel beim Nachfolger, das sieht nach einem Salto aus. Was nicht immer Salto rückwärts bedeuten muss. Titel kann man nicht erzwingen, man braucht zuallererst Kreativität - und da hat Sammer ein brutales Defizit. Nur marschieren endet - genau wie nur schönspielen- im Einerlei der fast-Erfolge. Ich bin eigentlich froh um die Entscheidung für Dutt und denke nicht, dass da ein Freiburger Kaffekränzel entsteht. Dafür sind Dutt und Löw zu eitel. Könnte gut sein, dass Dutt ganz erfolgreich loslegt und den Sammer-Hype gehörig runterfährt. Es sind nämlich immer noch die Trainer, die den Erfolg ausmachen.
  4. #4

    Titelgeilheit?

    Ja, denn gewinnen gehört dazu. Was hat es Barcelona oder Bayern gegen Chelsea gebracht, das "schöne" Spiel?

    Wenn die jungen Spieler bereits in Finals fighteten, haben sie eine erstklassige Lebenserfahrung für das Profitum.

    Hätte - der von mir sehr geschätzte Löw - es über sich gebracht, den formschwachen Schweinsteiger (in durchschnittlicher Form ein Weltklassemann) auf die Bank zu setzen und die Kampfsau Ballack rauszulassen, wie wäre das Halbfinale wohl geendet?

    Leider stellt sich das Ego von Jogi in den Weg zum (absoluten) Erfolg. Berti, Franz und Schön waren da pragmatischer. Was haben die mit Typen zu tun gehabt, da war Ballack ein Chorknabe *lol*
  5. #5

    Toll !!!

    Damit haben wir:

    1. Eine eitle Schwatzblase als Trainer.
    2. Eine eitle Schwatzblase als Teammanager.
    3. Eine eitle Schwatzblase als Sportdirektor.

    Alle drei habe nachhaltig bewiesen, das in ihrem Umfeld nur Unterwerfung und Schleimerei zum Erfolg, ergo zur Aufstellung, führt.
    Echte Erfolge hat nur Bierhoff als Spieler vorzuweisen.

    Damit steht endgültig fest, dass unsere goldene Generation nie einen Titel gewinnt, solange solche Leute am Ruder sind.

    Löw hatte ja bis zur EM zumindest den Nimbus, dass er taktisch was drauf hat. Den schönen Schein hat er Gott sei Dank mit der dauerhaften Austellung seiner leistungslose Lieblinge und seinem Angsthasenfussball gegen die Italiener entgültig zerstört.

    @starmoon
    "Erfolgshungrig" passt besser zu Sammer. Wäre er titelgeil, dann wäre er als Spieler direkt zu den Bayern gegangen. Die hätten ihn nach der Wende mit Kusshand genommen. Der entscheidende Unterschied zwischen Sammer und den drei Herren ist, dass Matze ein Gewinner ist, während die anderen drei es gern einmal wären. Bierhoff ist damals auch nur in Sammers Windschatten zum EM-Titel gesegelt, wobei er zu dieser Zeit zumindest ein richtig guter Stürmer war.
  6. #6

    Gegen Barcelona 7:1 zu verlieren ist jetzt kein Weltuntergang.

    Viel besser hätte sich Dortmund und Gladbach auch nicht dran gestellt...
  7. #7

    @Starmoon

    Unter Sammers Führung ist Deutschland zu einer der technisch besten Fußallnationen weltweit aufgestiegen. Er hat die Jugendarbeit, die all diese wunderbaren Fußballer hervorgebracht hat zu einem großen Teil aufgebaut. Wo fehlt denn da die Kreativität, bzw. inwiefern ist das als reines Maschieren zu verstehen?
    Er hat lediglich vertreten, dass man mit all diesen großen Talenten auch im Jugendfußball Titel als Ziel ausgeben muss, damit sich die Spieler von frühester Jugend an immer diese Ziele setzen. Nichtmehr einfach ein Bischen rumspielen mit dem Ziel in ein paar Jahren die Nationalmanschaft zu verstärken, sondern immer auf Sieg.
    Dies hat zum einen tatsächlich teilweise Erfolg gebracht, zum anderen halt viele gute Spieler, die regelmäßig in einem Alter in der Nationalmanschaft auftauchen, wie dies zuvor lediglich "Jahrhundertalenten" vorbehalten war.
    Sammer hat darüber hinaus aber erkannt, dass nur technische und taktische Fähigkeiten nicht ausreichen und das man dann evtl. doch noch einmal Spieler braucht, die in schwierigen Situationen vorweggehen. Deswegen rückte zuletzt vor allem auch die Charakterbildung in den Vordergrund und es wurden verstärkt auch starke Charaktere gefördert.
    Dutt ist dagegen ein Gegner des "Führungsspielers". Er ist nie mit solchen zurecht gekommen. Dutt mag stark formbare Spieler, die seinen Anweisungen ohne sie zu hinterfragen Folge leisten. Damit konnte er bei einem kleinen Verein Erfolge feiern. Ob dies aber die richtige Ausrichtung ist, um die zukünftige Nationalmanschaft zu entwickeln und weltklasse Spieler zu formen, wage ich zu bezweifeln.
  8. #8

    Zitat von pepe_ Beitrag anzeigen
    Hätte - der von mir sehr geschätzte Löw - es über sich gebracht, den formschwachen Schweinsteiger (in durchschnittlicher Form ein Weltklassemann) auf die Bank zu setzen und die Kampfsau Ballack rauszulassen, wie wäre das Halbfinale wohl geendet?
    Löw ist nur noch im Amt weil er ein passabler Werbeträger ist. Er ist sicher auch ein fähiger Trainer, aber sicherlich kein Trainer mit dem die deutsche Nationalmannschaft jemals einen internationalen Titel gewinnen wird. Zu offensichtlich ist es einfach, dass die Mannschaft unter Löw in den entscheidenen Momenten scheitert. Löw's Nervösität während des Italien-Spiels war bezeichnend, denn diese Nervösität überträgt er sicherlich auch auf die Mannschaft. Zudem hat Löw meiner Ansicht nach in den letzten Jahren gravierende Fehlentscheidungen getroffen, beispielsweise damit Frings und Ballack zu verbannen. Die beiden mögen vielleicht nicht mehr auf ihrem Zenit gewesen sein, aber denoch sind Ballack und Frings zwei Spieler gewesen, die für die Nationalmannschaft gelebt haben - im Gegensatz zu den notorischen Gesangsverweigerern bei der Hymne, die mittlerweile auflaufen. Aber auch im Nachwuchs gibt es solche Spieler, zum Beispiel André Schürrle, die mehr als sporadische Einsätze bei der EM 2012 verdient hätten. Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Spielern, die einen Migrationshintergund haben, aber der DFB und der Trainerstab muss endlich erkennen, dass der letzte Unterschied der zwischen Erfolg und Misserfolg eines Nationalteams steht, dass Herzblut ist, dass in die Mannschaft fliesst - da kann ein Özil etwa noch so ein toller Spieler bei Real Madrid sein, wenn sein Herz nicht für die Nationalmannschaft schlägt, ist er letztendlich nicht förderlich!
    Das Dutt ein Seelenverwander Löws sein soll tut der Sache im Gesamten so bestimmt nicht gut.
  9. #9

    Ulli 4 Bundestrainer!

    Zitat von elfer-uli Beitrag anzeigen
    Es ist unerheblich, wer beim DFB Sammer ersetzt, solange auf der Trainerbank solch haarsträubende Fehler begangen werden wie bei der Vorbereitung des EM-Halbfinales gegen Italien.
    Es ehrt Dutt, ähnlich wie Löw das "schöne Spiel" zu bevorzugen, doch wenn Löw nicht einsieht, dass z.B. Podolski ein brillianter Konterstürmer ist, wenn er die Räume hat, aber als Flügelspieler, der tief stehende Verteidigungen von außen aufknacken soll, völlig unbrauchbar ist (und schon immer war), oder dass der gelernte Innenverteidiger Boateng gegen Ronaldo oder Robben defensiv ganz passabel wirkt, aber gegen Chiellini offensiv keinen Stich macht, dann hilft Dutt auch nicht weiter. Davon, dass man das Leistungsprinzip und damit das Teamgefüge aushebelt, wenn man Leute aufstellt, die aufgrund mangelnder Fitness öffentlich um einen Platz auf der Bank betteln (Schweinteiger) ganz zu schweigen.
    Die Spielerqualität ist da. Da ist Dutts Feld schon bestellt. Das Problem sitzt mittlerweile auf der Trainerbank.
    Wow, vielleicht sollten Sie Bundestrainer werden?


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