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Neuer Chef Anshu Jain: Das Risiko-Investment der Deutschen Bank

picture allianceWas will Anshu Jain? Vor dem Machtwechsel bei der Deutschen Bank am Donnerstag sorgt der neue starke Mann beim größten Geldinstitut des Landes vor allem für eines: Rätselraten. Experten fürchten, dass die Bank unter der Führung des Investmentbankers künftig noch größere Risiken eingehen wird.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836004,00.html
  1. #60

    Eigentlich ist das doch ganz einfach.
    Die ganze Zockerei wird zu großen Teilen aus eingesammelten Spareinlagen finanziert.
    Liebe Foristen, jammert nicht herum.
    Kündigt einfach eure Konten bei DB und Postbak, wickelt (ganz wichtig)
    Euren Zahlungsverkehr nicht mehr über die DB ab und
    dann schauen wir mal.

    viele Grüße

    wegg
  2. #61

    Man muss ihm schon eine Chance

    geben. Irgendjemand muss den Job schliesslich machen. Die meisten Leute stoehrt doch nur, dass die Gehaelter bei Banken unverhaeltnismaessig und ungerechterweise zu hoch sind. Investmentbanker bekommen Boni in einer Hoehe die in keinster Weise zu rechtfertigen ist. Sie benutzen nicht ihr eigenes Kapital sondern das der Bank und wenn sie etwas ablegen, dann muessten sie Gehaltskuerzugen bekommen oder zumindest keinen Bonus. Die Gehaelter sollten viel mehr von Aktienkurs abhaengig gemacht werden. Evtl kann Herr Jain ein bisschen mehr Gerechtigkeit bringen. Er wuerde sich in Deutschland dem Land der Neider und Miesmacher sicher beliebter machen.
  3. #62

    der Verbraucher ist gefragt

    ich kann jedem Dt. Bk. + Postbk. Kunden nur raten, sein Konto zu einer anderen Bank zu bringen. Auch wenn der Name Deutsche Bank etwas ur-deutsches suggeriert, es ist keine deutsche Bank mehr. Also Hände weg und zurück zur Sparkasse.
  4. #63

    optional

    @rolandjulius: Fakt ist vielmehr, dass hier der Bock zum Gärtner gemacht wird, sprich: Derjenige, der in Wahrheit die schlimmsten Fehler, die Ackermann zugeschrieben werden, eigentlich gemacht hat, hat nun freie Hand. Ich erinnere an einen sehr interessanten Spiegel-Artikel zu den Immobiliengeschäften der Deutschen Bank in den USA vor ein paar Monaten ... Jain war da eine zentrale Figur, und das nicht im positiven Sinne ...
  5. #64

    Glauben Sie das wirklich?

    Zitat von uwsky Beitrag anzeigen
    Typisch Deutsch: Kritik, negative Statements ohne Ende. Der Mann hat noch gar nicht angefangen.

    Leute, der Kerl ist wirklich schlau, versteht die Zusammenhänge, im Gegensatz zu den politischen Hilfschauspielern. Er wird uns alle noch positiv überraschen.
    Der Mann hat zwar noch nicht als Chef angefangen, aber schon deutliche Spuren hinterlassen, welche die Deutsche Bank in den USA durch Anwaltskanzleien jetzt schon verwischen muss.

    Positiv überraschen würde mich nur, wenn er die Bank erst nach einem Regierungswechsel 2013 an die Wand fährt. Denn in der SPD -die hoffentlich dann mitregiert- hat inzwischen auch gemerkt, dass Bankenrettung beim normalen Volk nicht mehr so ankommt.

    Und das ist auch gut so.
  6. #65

    Zitat von tuobob Beitrag anzeigen
    …schon sehr häufig positiv überrascht. Er und sein Londoner Team haben der Bank netto bereits 16 Mrd. Euro eingespielt. Das ist einer der Gründe, warum man ihn zum Chef machte.
    Wie leicht man sich täuschen kann.
    Wenn jemand Geld "einspielt", dann muss es wohl auch jemanden geben der es verspielt hat.
    Mir wäre lieber das Früchtchen hätte weniger eingespielt, dafür aber mehr verdient. Durch solides Investmentbanking an Kleinunternehmen zum Beispiel.

    "Jain" ist übrigens der Name einer Community in Indien, der wohlhabensten, zumeist ansässig im Bundesstaat Gujarat. Die Leute sind bekannt dafür gute Geschäfte zu machen. Es wird ihnen auch nachgesagt, das sie alles dafür tun um gute Geschäfte zu machen.
  7. #66

    Eigenüberwacht

    Da er angeblich selber mit einem großen Aktienpaket an der DB beteiligt ist, sollten Kleinaktionäre also nun darauf achten, ob und wann er seine Anteile verkauft.

    Anshu Jain: Ein Investmentbanker für die Zahlen - manager magazin - Unternehmen

    Suche die aktuellen Zahlen
  8. #67

    Nachhaltigkeit auch hier bitte.

    Zitat von real.aragorn Beitrag anzeigen
    ... wird das Spiel, das ihm die Gesellschaft zu spielen aufträgt, wohl virtuos und in einem Hochmaß an Professionalität spielen. Die Frage, ob Moral und Geld zusammengehen, kann derweil jeder für sich und muß die Gesellschaft als Ganzes beantworten. Und solange das Spannungsfeld zwischen individueller Habgier und kollektiver Unverantwortung besteht, wird es Ackermänner und Jains und andere Spieler geben, die diesen Job machen.
    Für Moral ist der Ethikrat zuständig, für die Bankenregulieung die Politiker.
    Jain ist dafür zuständig, das Geschäft der Deutschen Bank nachhaltig im Interesse ihrer Eigentümer = Aktionäre zu führen.

    (Nachhaltige Verbesserung des shareholder values )
  9. #68

    Sie haben Recht und Unrecht

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Manche glauben wenn sie vor der Realität die Augen verschließen, dass dann alles gut werden wird, aber so ist das nun mal nicht.
    Aber das ist menschlich

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Das Finanzwesen ist eines zu den größten Katastrophen der Gesellschaft geworden und das weltweit.
    Da haben Sie vollkommen recht.

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Egal wer die Macht der deutschen Bank übernimmt, das Rad dreht sich weiter und es lässt sich nicht mehr zurückdrehen, denn die Macher dieses System wollen es doch nicht.
    Kein Land ist mehr in der Lage seine eigenen Entscheidungen zu treffen, sie haben sie schon lange an der Finanzmafia verloren.
    HR
    Das stimmt nicht!
    Jedes Land ist in der Lage seine eigenen Entscheidungen zu treffen.
    Allerdings wagen sie es nicht, da den Politikern immer eingeflüstert wird: Too big to fail.
    Es wäre vielleicht ganz gut, wenn ein Institut mal fallen würde.

    Das Leben würde danach auch weitergehen.
  10. #69

    Die perfekte Besetzung für unsere Deutsche Bank!

    Anfang der Neunziger hatte die US-Bank Merrill Lynch, bei der Broeksmit und Jain damals arbeiteten, dem kalifornischen Landkreis Orange County komplizierte Finanzderivate verkauft, die den Kreis letztlich in die Pleite trieben.
    Also was will man mehr? Das hört sich doch gut an. Der Mann ist fähig. So eine Vita schafft Vertrauen!


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