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Neuer britischer Premier Cameron: Mr. Mitgefühl muss Härte zeigen

David Cameron hat gewaltige Aufgaben vor sich. Der neue britische Premier gab sich lange als mitfühlender Konservativer. Doch jetzt muss er mit harten Entscheidungen schnell den Staatshaushalt sanieren, um die Finanzmärkte zu beruhigen - und zugleich außenpolitisch Vertrauen in seine Regierung schaffen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...694417,00.html
  1. #20

    Beam me up, Scotty

    Zitat von Pinarello Beitrag anzeigen
    ...ein wucherndes Geschwür, daß inzwischen nicht mehr beherrschbar ist und in Bälde wohl die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund reißen wird.

    ... dann ist der Untergang des gesamten Organismus nur noch eine Frage der Zeit.
    Verglichen mit Ihren apokalyptischen Visionen sind Dantes sieben Kreise der Hölle ein Grillabend und Spenglers "Der Untergang des Abendlandes" eine Segelübung.
    Haben Sie noch mehr in petto?
  2. #21

    erbärmlicher "Fortschritt"...

    Zitat von Mischa Beitrag anzeigen
    Nein, wenn Sie weiterhin essen wollen, gibt es nichts Wichtigeres als die Finanzmärkte zu beruhigen.
    oder neuer Finanz - Feudalismus?

    mal "ehrlich": wie wenig "Haare aufm kopp" brauchts eigentlich, um sich an Selbige bei solcher Argumentation wie der Ihrigen nicht mehr fassen zu müssen?
  3. #22

    kleine korrektur

    "Selbigen" meinte ich oben ;)

    Und ad von mit Zitierten http://forum.spiegel.de/member.php?u=9680 - als Lakoniker haben Sie natürlich nur etwas zynisch die System-Realität beschrieben; ich dachte schon, die Apologeten des wirtschaftsfaschistischen Liberalismus gingen bereits dazu über, die Masken fallen zu lassen und offen das als Argument zu nutzen, was bislang nur als dumpfe Existenz-Angst genährt wurde.
  4. #23

    Und wie wenig Hirn darunter

    Zitat von naphthalin Beitrag anzeigen
    oder neuer Finanz - Feudalismus?

    mal "ehrlich": wie wenig "Haare aufm kopp" brauchts eigentlich, um sich an Selbige bei solcher Argumentation wie der Ihrigen nicht mehr fassen zu müssen?
    muss man darunter haben, um der Realität nur Beleidigungen entgegen zu setzen. Ohne Finanzwirtschaft gibt es keine Investitionen und ohne Investitionen keine Arbeitsplätze, ohne Arbeit haben Sie kein Geld und ohne Geld können Sie sich nichts zu essen kaufen.

    Sie haben auch ohne Arbeit noch Geld? Nun der Staat, der Ihnen dieses NOCH gibt, ist dann nicht mehr in der Lage Ihnen Geld zu geben.

    All die dümmlichen Vorschläge von "Finanzwirtschaft knebeln" und "Revolution" führen nur dazu, dass in Zukunft wo anders investiert wird.
  5. #24

    Zitat von terrorzwerg Beitrag anzeigen
    Seit wann können Sie Zocker-Milliarden essen.
    Wichtiger ist wohl die Stärkung der Realwirtschaft. Und da passiert genau das Gegenteil. Glauben Sie etwa, dass die lohngekürzten Griechen, Spanier und Portugiesen demnächst großartig als Konsumenten auftreten. Besser wäre es gewesen diese Länder Bankrott gehen zu lassen, so dass die zockenden Banken ihre Kredite abschreiben müssen. Die Banken haben sich doch schon genug bereichert - auf Kosten der Realwirtschaft, uns Steuerzahlern und der Griechen, Spanier und Portugiesen...
    Mit Geld KAUFT man Essen. Bei den meisten Hungersnöten starb der größte Teil der Opfer nicht, weil es an Nahrungsmitteln mangelte, sondern weil sie kein Geld hatten, um den Produzenten die Nahrungsmittel abzukaufen. Die erwarten nämlich auch einen Gegenwert für ihre Arbeit.

    Wenn sie mit dieser Arbeit nämlich nicht mehr sich selbst und ihre Familien ernähren können, gehen sie nämlich auch zu Grunde oder - wahrscheinlicher - sie verteidigen die Früchte ihrer Arbeit gegn die Habenichtse.
  6. #25

    ............

    Zitat von Pinarello Beitrag anzeigen
    Völlig falsch, die sogenannten Finanzmärkte sind nichts weiter als ein wucherndes Geschwür, daß inzwischen nicht mehr beherrschbar ist und in Bälde wohl die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund reißen wird.

    Ein Tumor in einem Körper wird ab einem bestimmten Zeitpunkt zu groß, um ihn noch rausschneiden, sprich heilen zu können, dann ist der Untergang des gesamten Organismus nur noch eine Frage der Zeit, genauso sieht es derzeit mit der Weltwirtschaft aus.
    Das wuchernde Geschwür hat aber auch die Illusion wuchern lassen, dass eine wuchernde Weltbevölkerung zu ernähren sei. Ohne Finanzwirtschaft gibt es kein Geld, keine Investitionen, keine Arbeitsplätze mehr und damit für viele Menschen keine Möglichkeit mehr zu überleben.

    Für die Operation ist nicht zu spät. Sie war nie möglich. Denn mit dieser Illusion werden sich die Zukunftsträume und Hoffnungen vieler Menschen (Ich sage nur Pensionen, Stipendien. Was glauben Sie eigentlich wie sich Stiftungen und Pensionsfonds finanzieren? Durch Alchemie?) in Luft auflösen.
  7. #26

    ohne Finanzwirtschaft...

    Zitat von Mischa Beitrag anzeigen
    ...werden sich die Zukunftsträume und Hoffnungen vieler Menschen (Ich sage nur Pensionen, Stipendien. Was glauben Sie eigentlich wie sich Stiftungen und Pensionsfonds finanzieren? Durch Alchemie?) in Luft auflösen.
    Hübsche Perversion des "Prinzips Hoffnung" ;)

    Und interessant, dass als Beispiele eher "leistungslose Einkommen" - Stipendien von Stiftungen, Pensionen: beide im Prinzip aus Kapitaleinkommen generiert - aufgeführt werden. Erwerbseinkommen, also Vergütungen für erbrachte Leistung, sind dagegen ja unendlich disponibel - klaro, und die Realwirtschaft gründet bekanntlich auch auf jenen, die schon als Stipendiaten und Pensionäre oder Erben feudaler Titel (bald wieder: Beamte? Inhaber politischer Ämter? Gesamter ÖD?) geboren werden... - womit die Handlungslogik der 2/3-Gesellschaft von Ihnen zielsicher angedeutet wird. Allein: die MittelschichtMasse wird durch solch polarisierende Frage nach der Loyalität des Leviathan kaum erreicht. Wen außer Krawalltouristen wollen Sie denn zum Widerstand gegen die völlige Preisgabe der Volkssouveränität in den westlichen Demokratien provozieren?
  8. #27

    eben nicht

    Zitat von Mischa Beitrag anzeigen
    muss man darunter haben, um der Realität nur Beleidigungen entgegen zu setzen. Ohne Finanzwirtschaft gibt es keine Investitionen und ohne Investitionen keine Arbeitsplätze, ohne Arbeit haben Sie kein Geld und ohne Geld können Sie sich nichts zu essen kaufen..
    Es geht hier nicht um die klassische und wichtige Funktion von Banken als Vermittler zwischen den Einlagen und Kreditvergabe zb. an Unternehmen, sondern um ein System, dass letzteres als so unattraktiv erscheinen laesst, dass man als Alternative lieber in reine Geldgeschaefte investiert.
    Geld an sich aber entwickelt nun einmal keine Wertschoepfung und daher ist die Finanzindustrie heutiger Praegung eine Verschwendung volkswirtschaftlicher Resourcen und wie wie bei der Finanzkrise gesehen haben auch eine sehr Teure. Merkwuerdig ist, das es immer noch Leute wie Sie gibt, die das einfach nicht begreifen wollen.


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