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Neuer Apple-Chef Tim Cook: Auf Genie folgt Effizienzmaschine
Steve Jobs tritt ab, und die Tech-Welt ist in Aufruhr: Ist das jetzt das Ende des sagenhaften Apple-Erfolgs? Gemach, gemach. Nachfolger Tim Cook ist zwar kein Visionär - doch er ist am Aufstieg des profitabelsten IT-Konzerns der Welt maßgeblich beteiligt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...782372,00.html
- #60 25.08.2011 16:21 von
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Und auf welchen anderen Gebrauchsgegenständen können Sie das wirklich total unbeschränkt? Für die allermeisten bekommen Sie nicht mal Updates.
Für die weitaus meisten Benutzer verhält es sich aber gerade genau andersherum: Sie finden für kein anderes mobiles System eine derart breite Auswahl wirklich hochwertiger Software und bei keinem anderen mobilen System ist die Nutzung zusätzlicher Software einfacher und problemloser.
Und man sieht an Android, daß die "Freiheit" dort mit einem gewaltigen Schwall von Malware bezahlt wird. Kein anderes System ist derart verseucht wie Android.
Und dazu sind die meisten Android-Geräte schon kurze Zeit nach dem Kauf effektiv verwaiste Altlasten, da es keine Updates mehr für sie gibt. (Apple-Geräte bekommen nach aktuellem Stand bis zu drei Jahre lang kostenlose Software-Upgrades.)
Soll das etwa die tolle Alternative sein?
Dieser "Deckname" ist unter Android leider ganz konkrete, grausame Wirklichkeit, während es unter iOS tatsächlich effektiv keine Malware gibt.
Und dazu sind die diversen, fragmentierten Android-Stores Müllhaufen voller Malware, Werbung (Google ist ja eben auch eine Werbe-Firma!), Raubkopien, Abzock-Ware, Fakes und nur sehr wenig wirklich benutzbarer Apps, die noch dazu nicht mal sicher auf allen Geräten laufen, während der App Store für iOS ziemlich gut gepflegt, effektiv Malware-frei und mit großen Mengen von hochklassigen Apps bestückt ist, die auch tatsächlich auf den Geräten laufen.
Zwei komplett verschiedene Ansätze – und zwei komplett verschiedene Ergebnisse. - #61 25.08.2011 16:25 von
Ich sehe das so...
Was für eine Aufregung. Vor etwa 14 Jahren kaufte ich mir meinen ersten MP3-Player, einen Rio Player mit 128MB Speicher; eigentlich lächerlich aus heutiger Sicht. Das Teil konnte aber auf seinem winzig kleinen Display schon ID3-Tags anzeigen, was neben der Zeitanzeige im Prinzip auch ausreichte.
Steve Jobs hat also hier nicht das Rad neu erfunden. Er hat seine Produkte nur aggressiver vermarktet und ihnen den mystischen Must-Have-Touch verpasst.
Im Jahr 2000 folgte bei mir noch ein Nex2, irgendwas koreanisches, jedenfalls mit größerem Display und CF-Card Slot zur Speichererweiterung. Auch nicht schlecht, aber leider aus übelstem Plastik. Sony und Creative Modelle mit deutlich besserer Haptik folgten.
Dann kam 2001 der erste iPod raus, den ich mir aber nicht leisten wollte. Erst 2008 war es für mich an der Zeit, den kleinen Nano in der 8GB-Version auszuprobieren.
Machen wir uns nichts vor: Die Geräte von Apple blenden durch die Auswahl von fein anmutenden Materialien und dem One-Body-Design, was sich auch gleich deutlich im Preis niederschlägt. Sie sind dem Gefühl nach stylish und erzeugen in seinem Besitzer den Eindruck, irgendwo mit dazu zugehören (zu müssen). Ging mir genau so.
Das diese Teile aus China stammen, empfinde ich allerdings als Frechheit, Kosten hin oder her. Zum Zusammenbauen und Kleben brauche ich keine Chinesen, das können auch mehr oder weniger angelernte, halbwegs talentierte Amerikaner.
Na ja, nach einem guten halben Jahr war bei meinem Nano durch ständiges Drücken des "Wheels" der untere Aluminiumbody leicht unter die Einfassung des leider nicht so kratzfesten Glasses gerutscht, so dass keine bündige Oberfläche mehr vorhanden war. Darüber war ich ansgesichts des damaligen Verkaufspreises von 140 EUR nicht begeistert.
Und wie war das noch mit dem nicht herausnehmbaren Akku?
Verschleiss ist da wohl vorprogrammiert.
Um mehr Musik im Auto bevorraten zu können, kam 2010 bei mir der 160GB Classic mit dazu. Mit einem durchschnittlichen Preis von etwa 220 EUR eine schöne Stange Geld.
Das Teil hatte aber leider Fehler. Das Steuerrad besaß binnen kurzer Zeit an einer bestimmten Stelle keinen Druckpunkt mehr, das Gerät hängte sich regelmässig (obwohl auschliesslich am Autoradio betrieben) auf. Updates halfen nicht. Und die polierte Aluminiumrückseite war auch nur im Neuzustand schön anzuschauen. Verkratzt war sie binnen kürzester Zeit selbst in für iPod geeigneten Schutzhüllen.
Mein zweites Modell, welches ich nach gut einem Jahr dann auf Kulanz bekam, stürzte wenigestens nicht mehr ab und war weit mehr zuverlässig, aber die empfindliche Rückseite blieb.
Vor ein paar Tagen endete die HP TouchPad-Era mit einem radikalen Ausverkauf. Schade irgendwie, denn es gibt noch immer eine Fülle anderer Firmen, die leistungsfähigere Produkte mit ebengeleich hoher Anfassqualität herausbringen als Apple dies tut.
Und was ist mit dem iPad? Braucht man eigentlich nicht wirklich, und wenn man mal ehrlich bedenkt, was das Teil so alles nicht kann, was aber andere können, genügt auch ein leistungsfähigeres und preiswerteres Netbook (Subnotebook).
Aber genau das wollen wir irgendwie nicht einsehen. Wir unterliegen Zwängen, willkürlich und auch unwillkürlich und greifen zu dem, was die Masse anscheinend haben muss (soll).
Mal sehen, wohin es mit Apple weitergeht. Aber der Zenith ist dennoch erreicht. - #62 25.08.2011 16:27 von
nennen sie doch die preise, wenn sie sie wissen
ist doch quatsch was sie sagen. also nennen sie mir den preis eines apple-rechners, der als pc verwendbar ist. was kostet er ?
Daß Wozniak und nicht jobs den ersten apple gebaut hat weiß ich auch aber heute redet keiner von wozniak, nur vom verkäufer jobs. wozniak hat die leistung erbracht, nicht jobs. - #63 25.08.2011 16:33 von
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Über die Funktionalität kann man vielleicht noch diskutieren, aber Mac OS X ist etwas völlig anderes, als Sie es darstellen.
Es ist keineswegs einfach nur ein fertig aus dem Regal genommener BSD-Klon.
Sowohl Darwin (der Systemkern) als auch alles oberhalb der Kommandozeilen-Schnittstelle und auch noch ein großer Teil des Rests dazwischen sind spezifische Entwicklungen von Next bzw. Apple über viele Jahre hinweg, bei denen lediglich Teile vom BSD-Projekt (und anderen) eingearbeitet wurden.
Dabei ist Mac OS X nicht "ähnlich" zu Unix, sondern unter vielem anderen auch ein voll zertifiziertes Unix (übrigens im Gegensatz zu Linux).
iOS ist effektiv eine Variante von OS X, die aber eben auch vor allem auf den erst von Next und Apple aufgebauten Frameworks basiert.
Das ist schon ein ziemlicher Brocken, den Apple da gestemmt hat. Das zu unterschätzen verstellt den Blick auf die realen Verhältnisse schon ziemlich deutlich.
Je genauer man hinsieht, desto mehr gehen die restlichen Preisunterschiede letztlich auch auf Unterschiede im Gegenwert zurück. - #64 25.08.2011 16:59 von
@Maun
Ganz grosses Kino. Jeder Mac ist ein PC und notfalls sogar mit Win und / oder Linux lauffähig (Kann sonst kein PC). Der Preis eines Apples ist problemlos im Store abzurufen. Aber gut, nehmen wir mal z. B. den Mini. Kostest 599. Vergleichbare Wintel-Rechner kosten ähnlich, wenn man Formfaktor und Specs berücksichtigt. Wohlgemerk, wir reden nicht von Rechnern von Lidl und Co, sondern von Marken-PCs.
Beispiel MacPro:
Ich hatte eine ganze Weile mit dem Gedanken gespielt mir einen Hackintosh statt eines MacPro zu kaufen, mit dem Ergebnis, das ich keinen Anbieter gefunden habe, der wirklich erheblich günstiger war.
Beispiel MacAir:
Das selbe Spiel. Auch hier sind die Preise ähnlich denen der Konkurrenz. Teilweise sogar drunter.
Das könnte man nun so weiter machen, aber ich rede ja nur Quatsch und die Preise stimmen eh nicht.
Was mich so richtig anko*** ist die Überheblichkeit vieler hier, die sich nicht mal ernsthaft hinsetzten und seriös Preise vergleichen. Da würden einigen hier die Augen ausfallen. Wenn ich aber nur bei Aldi und Co kaufe, brauche ich mich aber auch nicht zu wundern. - #65 25.08.2011 17:04 von
sie regen sich doch nur deshalb so auf
weil sie genau wissen, daß ein "Mac" gegenüber einem pc außer unnützem klimbim, das dem käufer eintrichtern soll, er habe etwas besonderes und er sei damit besonders, keinerlei vorteil besitzt.
...irgendwann muß man ja auch einmal aus der frustbrühe auftauchen, oder ? weil prestigehanseln und -hanselInnen meinen, was besondres zu sein wegen einem mac oder einer anderen hochgejubelten marke. naja, meinen sie es halt weiter, sonst ist ja ihr selbstwertgefühl gleich null, stimmts ? - #66 25.08.2011 17:21 von
Lidl verkauft immer 1a qualität
und ich habe noch nie ein produkt bei lidl gekauft, daß den anforderungen nicht genügte oder nicht preisgünstig war. also sie meinen wenn sie ein massenprodukt wie einen pc bei einem händler bestellen anstatt bei lidl wesentlich günstiger zu kaufen, dann fühlen sie sich toll oder wie ? ich kanns nicht nachvollziehen. in meinem rechner ist hardware eingebaut, die 7,8 Jahre alt ist (AMD 3800 Prozessor). na und ? funktioniert alles wie es soll. also nicht von lidl gekauft, sondern aus gebrauchtteilen zusammengebaut. das ist noch billiger und die guten teile brauchen nicht weggeworfen zu werden.
- #67 25.08.2011 17:49 von
@Maun
Das ist doch prima, wenn die Ansprüche so gering sind, dass man mit Billiggeräten klar kommt. Nur, wie gesagt, Sie vergleichen grundsätzlich Äpfel mit Birnen. Einen Mac MUSS ich zwangsläufig mit einem anderen Marken-PC vergleichen und da ist der Preisunterschied eben nicht oder kaum vorhanden.
Was die langfristige Nutzung eines Macs angeht, kann ich über 7 bis 8 Jahre nur schmunzeln. Mein ältester noch aktiver Mac ist nun 10 Jahre alt. Das Mistding will einfach nicht kaputtgehen. - #68 25.08.2011 17:52 von
Nix Rebellion
Das glauben Sie aber doch nicht wirklich? Apple Nutzer und Rebellion in einem Satz.
Ich habe für mein Nokia etwas weniger ausgegeben und nutze es schon über 10 Jahre. Die Apple Produkte werden in der gleichen Schmiede in China montiert, wie der ganze Rest auch. - #69 25.08.2011 17:59 von
@werists
Rebellion und Konsum in einem Satz passt nicht. Das ist vollkommen unabhängig von einem Produkt oder einer Marke. Oder glauben Sie etwa allen Ernstes, dass z. B. Android oder Nokia-User Rebellen wären? Die Unterscheiden sich in Ihrer Markengläubigkeit oftmals kaum von Apple-Fanboys.
Sehr schön. Ich hab hier auch noch 20 Jahre alte Apple-Hardware, die problemlos funzt, nur was nütz mir das, wenn ich damit nicht das machen kann, was ich brauche. Ein 10 Jahre altes Nokia mag noch gut sein zum telefonieren, aber das war´s dann auch schon. Wobei ich allerdings stark bezweifle, dass der Akku nach 10 Jahren noch der Erste ist.
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