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Neue Zahlen: Berlin fragt millionenfach Handydaten ab

Die umstrittene Funkzellenabfrage kommt in Mode: Mehr als 6,6 Millionen Datensätze hat die Berliner Polizei zwischen 2009 und Juli 2012 von Mobilfunkprovidern bekommen. Doch nur in 116 Fällen gab es brauchbare Hinweise.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...852325,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die umstrittene Funkzellenabfrage kommt in Mode: Mehr als 6,6 Millionen Datensätze hat die Berliner Polizei zwischen 2009 und Juli 2012 von Mobilfunkprovidern bekommen. Doch nur in 116 Fällen gab es brauchbare Hinweise.

    Neue Zahlen: Funkzellenabfrage in Berlin 2009 bis Juli 2012 - SPIEGEL ONLINE
    Es scheint das Berliner Richter sich ohne Probleme vor den Karren spannen lassen... Good-bye Rechtstaat...
  2. #2

    optional

    wir sind alle verloren, demokratie und menschrechte ade
  3. #3

    Handy

    Wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, dem ist alles egal. Schnüffelstaat und Abzocke. Warum haben wir die Mauer eigentlich nicht behalten?. Ach ja, die war nicht so schön mit anzusehen, es geht auch dezenter und das weiß Mutti auch. Die wirklich bösen gehen in die (Telefon) Zelle oder ins Internet Kaffee um in Ruhe ihrem tun nachzugehen. Wer die Dummen sind ist hier auch klar. Handy abschaffen, ich komme auch ohne aus. Die Handylobby wird Angela dann schon sagen was zu tun ist!.
  4. #4

    Datenlöschung

    wichtiger wäre es diese Daten nach abschluss der Ermittlungen wieder zu löschen!
    Alle nicht ganz dummen Kriminellen werden so oder so Wegwerfhandys benutzen.
  5. #5

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die umstrittene Funkzellenabfrage kommt in Mode: Mehr als 6,6 Millionen Datensätze hat die Berliner Polizei zwischen 2009 und Juli 2012 von Mobilfunkprovidern bekommen. Doch nur in 116 Fällen gab es brauchbare Hinweise.

    Neue Zahlen: Funkzellenabfrage in Berlin 2009 bis Juli 2012 - SPIEGEL ONLINE
    an alle motzer: wurde ihnen schonmal das handy "abgezockt" ? nein ?

    dann fahren sie mal nach berlin. die chancen stehen in vielen vierteln recht gut, dass sie auch einmal diese erfahrung machen dürfen.

    und dann verbieten sie bitte der polizei gleich auch, das handy zu orten - per funkzellen abfrage.

    effekt: sie bekommen ihr handy nicht wieder, aber der datenschutz wurde gewahrt.

    tolles ding.
  6. #6

    ....

    Zitat von Methados Beitrag anzeigen
    an alle motzer: wurde ihnen schonmal das handy "abgezockt" ? nein ?

    dann fahren sie mal nach berlin. die chancen stehen in vielen vierteln recht gut, dass sie auch einmal diese erfahrung machen dürfen.

    und dann verbieten sie bitte der polizei gleich auch, das handy zu orten - per funkzellen abfrage.

    effekt: sie bekommen ihr handy nicht wieder, aber der datenschutz wurde gewahrt.

    tolles ding.
    Ich glaube kaum, dass die Polizei Abfragen nach gestohlenen oder verlorenen Handys durchführt.
    Dies können Sie auch im letzten Absatz des Artikels nachlesen.
  7. #7

    Was denn sonst?

    Wenn nach einem Verbrechen etwa ein Straßenzug abgesperrt oder durchsucht wird, betrifft das immer auch Unschuldige. Insofern ist die Handydatenabfrage nichts qualitativ neues.

    Und wenn ermittelt wird muss, werden unvermeidbar immer auch erst Unschuldige überprüft. Wüsste man den Täter, bräuchte die Polizi ja gar nicht erst zu ermitteln. So viel zum logischen Verständnis der Berliner Piratenpartei. - Daher leitet sich im Übrigen u.a. die Bedeutung der Unschuldsvermutung ab. Das scheinen Viele in der "Netzgemeinde" ja nicht zu wissen.

    Im übrigen ist die Artikelüberschrift grob irreführend weil sie suggeriert, die Berliner Polizei habe Millionen von Anfragen gestellt, während tatsächlich Millionen von Datensätzen gemeint sind, die bei einigen hundert Anfragen anfielen.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die umstrittene Funkzellenabfrage kommt in Mode: Mehr als 6,6 Millionen Datensätze hat die Berliner Polizei zwischen 2009 und Juli 2012 von Mobilfunkprovidern bekommen. Doch nur in 116 Fällen gab es brauchbare Hinweise.[/url]
    Was für eine unerträgliche Verdrehung. Später im Artikel heißt es, in 302 Verfahren hätten sie 116 neue Ermittlungsinhalte ergeben. Das klingt schon besser.

    Im Übrigen fällt mir dazu ein, dass man z.B. in Belgien auch als Ausländer eine SIM-Karte legal anonym kaufen und aufladen kann. Da bringt die Verbindungsdatenabfrage gar nichts, wenn man den Benutzer nicht identifizieren kann.
  9. #9

    Naiv hoch 3

    Zitat von Methados Beitrag anzeigen
    an alle motzer: wurde ihnen schonmal das handy "abgezockt" ? nein ?

    dann fahren sie mal nach berlin. die chancen stehen in vielen vierteln recht gut, dass sie auch einmal diese erfahrung machen dürfen.

    und dann verbieten sie bitte der polizei gleich auch, das handy zu orten - per funkzellen abfrage.

    effekt: sie bekommen ihr handy nicht wieder, aber der datenschutz wurde gewahrt.

    tolles ding.

    Als ob dadurch auch nur EIN geklautes Handy sichergestellt würde. Ein Handydiebstahl wird genauso behandelt wie ein Fahrraddiebstahl: Mit Anlegen einer Akte und sonst nichts.

    Hier geht es doch vor allem um eine elektronische Rasterfahndung. So wird ermöglicht, festzustellen, wer wann wo gewesen ist, unabhängig davon, ob das nur im Ansatz strafbar ist.

    Fehlt bloß noch, die Funkdaten automatisch bundesweit bei jedem zu erheben und daraus Fehlverhalten abzuleiten:
    "Hamburg - Berlin in 90 Minuten auf der Autobahn, haben wir Sie".
    "Aha 30 Minuten in der Herbertstraße gewesen, weiß Ihre Frau das?"

    Das mag unrealistisch klingen - jetzt noch. Rechnerkapazität entwickelt sich exponentiell. Die Lektion aus dem Berliner (und Dresdener) Verhalten zeigt aber:
    Die Sicherheitsbehörden machen alles, was technisch machbar ist (ohne dass es erlaubt sein muss). Und hier gehört ein (strafrechtlicher) Riegel vor. Denn irgendwann ist das in Summe ein Angriff auf die freiheitlich demokratische Grundordnung.



    Wenn sich die Sicherheitsbehörden sicher über die Rechtmäßigkeit ihrer Aktionen wären, dann kann es doch kein Problem sein, die zu unrecht ins Visier geratenen Personen im Nachhinein zu informieren. Aber nö die würden sich ja dann vielleicht noch zu Recht beschweren.


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