Nicht trotz sondern wegen Schwangerschaft.
Bei Google wurde ihr ein Senior VP vor die Nase gesetzt. Das klassische Verfahren jemanden zu sagen, dass er/sie überflüssig ist.
Ob wegen ihrer notorisch "liebenswürdigen" Art oder weil ihre hanebüchenen Ideen wie Google Instant es ebenso wenig gebracht haben wie die nervigen Ideen von Melinda Gates (Bob, der Suchhund und Clippy aka Karl Klammer) sei hier mal dahingestellt.
Stattdessen wird sie jetzt also Googles Statthalterin bei Yahoo. Für Mayer ein Trostpflaster und für Google ein Workaround um die von der FTC untersagte "Allianz" mit Yahoo (aka Übernahme von Yahoo).
Positiv formuliert also eine klassische Win-Win-Situation:
1. Bei Yahoo kann selbst ein "sozial kompetenter" Chef wie Mayer nichts mehr kaputt machen.
2. Sie wird Google nicht gefährlich werden, denn dass würde den Wert ihrer eigenen Google-Aktien senken.
3. Sie selbst kann sich CEO nennen statt nur Vice President (unter einem Senior Vice President).
4. Nach der Überführung der Yahoo-User in Googles sicheren Hafen kann sie dann mit dem goldenen Handschlag von Yahoo auch eine Stiftung gründen und auch die Welt ungefragt beglücken.
5. Last, not least: Den Google-Usern bleibt die Hoffnung, dass Google Instant et al. den Weg von Bob und Clippy ins digitale Nirwana gehen.

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