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Neue Websuche: Google macht dem freien Web Konkurrenz
AFPAntworten statt bloßer Verweise: Google will seine Suchmaschine grundlegend überarbeiten, mehr Inhalte direkt bei sich präsentieren, um Nutzer zu binden. Damit gerät der Konzern in Konkurrenz zum Rest des Webs.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...821472,00.html
- #1 15.03.2012 10:32 von
Wenn Google...
...nicht nur Treffer auf meine Suchanfrage anzeigt, sondern auch gleich Ergebnisse - die ich sonst ja erst auf den Seiten finde - ist der Manipulation Tor und Tür geöffnet.
Wenn ich einen Autotest über ein Fahrzeug X suche, kann der Hersteller Google sicherlich dafür bezahlen, nur positive Testergebnisse zu präsentieren und anzuzeigen. Merke ich das dann? Sicher nicht. - #2 15.03.2012 10:44 von
berühmte letzte Worte...
Versucht haben das ja schon einige, AOL und Compuserve zum Beispiel. Ging bislang zum Glück immer schief, der Erkenntnisgewinn bei solchen "Inhalten" war eher dürftig und die Resonanz entsprechend. Das ist höchstens was für Leute, die die Nachrichten auf der GMX-Startseite oder bei Yahoo lesen. Aber die scheint es ja auch zu geben.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die ersten Erweiterungen für Firefox / IE / Chrome (hihi), die diesen Kram gleich wieder ausblenden. Als reine Suchmaschine ist Google ja nach wie vor ganz brauchbar. - #3 15.03.2012 10:44 von
Großes Damentennis
Erst eine Abgeltungspauschale für die Verwendung der eigenen Kürzestinhalte durch Google forcieren und sich dann wundern, dass der Druck Wirkung auf Google zeigt.
Gut, das Google reagiert indem sie mehr Inhalte selbst produzieren und weniger weiterleiten war vielleicht damit nicht beabsichtigt, aber ich finde es durchaus eine gerechte Strafe. - #4 15.03.2012 10:48 von
Knieschuss
Bin mal gespannt, ob sich Google damit nicht selbst in Knie schiesst.
Es gibt ja schließlich ettliche andere Suchmaschinen, die weiterhin in bewährter Manier arbeiten. - #5 15.03.2012 10:57 von
Yahoo
Soweit war Yahoo auch schon mal. Große Pläne und so. Dann kam google und Yahoo war weg vom Fenster. Und genauso schnell kann es mit google auch gehen.
- #6 15.03.2012 11:05 von
Gott, was für eine Nebelkerze. Zwei der Hauptkritikpunkte am von der Verleger-Lobby durchgeboxten geplanten Leistungsschutzrecht sind ja zum einen, dass Google a) an den News-Snippets auf Google News eben nicht an Werbung verdient, da hier keine eingeblendet wird und b), dass die Verlage ja von der Verlinkung massiv profitieren. Daher dieser Artikel über Googles angebliche Pläne zur Rechtfertigung, um die Argumentation "Google verdient an unseren Inhalten" zu stützen.
- #7 15.03.2012 11:36 von
AltaVista
Der "Vorgänger" in Bezug auf das Suchmonopol von Google war AltaVista, nicht Yahoo. AltaVista war eine Anfangs perfekte Suchmaschine, die dann immer mehr zugescriptet, "designed" und werbevermüllt wurde. Trotzdem gab es lange kaum echte Alternativen.
Dann kam Google: Aufgeräumt, schlicht, einfach. Und weg waren sie.
Mittlerweile ist Google allerdings auch verscriptet, wird zunehmend "designed" und immer mehr werbevermüllt. Der Grundstein für eine kleine Geschichtswiederholung ist also schonmal gelegt. ;-) - #8 15.03.2012 11:40 von
Quell der Wahrheit
Gab es da nicht mal eine Studie, die genau das jetzt schon festgestellt hat? Die jungen Leute suchen bei Google und verlassen sich völlig unreflektiert auf die ersten drei, vier Treffer.
Nur die alten Säcke gucken auch mal 50 oder 100 Hits weiter hinten, um sich eine wirkliche Meinung zu bilden. - #9 15.03.2012 11:47 von
Schön zusammengefasst.
Schon die Überschrift ist eine Farce auf feinstem Lischka-Niveau, dem Mann der sich vor Kurzem nicht einmal zu schade war "Googles neuer Daten-Schmu" zu titeln. Interessant ist allerdings, dass offenbar die Mehrheit der Forenteilnehmer darauf hereinfällt und ins Bashing einstimmt.
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