... wirklich deprimierend.
121 Millionen Menschen auf der Welt leiden unter einer Depression. Das ist das jüngste Ergebnis einer internationalen Großstudie. Vor allem Länder mit hohem Durchschnittseinkommen sind*betroffen. Anführer ist Frankreich - in China geht es den Menschen psychisch deutlich besser.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...776751,00.html
... wirklich deprimierend.
Es wäre schon wichtig auch zu wissen wie sich das über Einkommensgruppen verteilt. Wie immer über Ländern als quasi homogene Gruppen gesprochen wird ist etwas ermüdend, da zu oberflächlich. Soziale Akzeptanz ist z.B. sehr wichtig für das Lebensglück. Wenn man nun INNERRHALB seiner Bezugsgruppe in Deutschland damit Probleme hat, macht das depressiv. Die Relation zu Armen in der 3. Welt ist da nicht relevant.
Ein Bekannter von mir war lange Zeit als Entwicklungshelfer im Kongo.
Auf seinen Videos habe ich niemals das Schild von einem Facharzt gesehen, der Depressionen diagnostiziert.
Capice ?
Ich denke mal, dass Depression in den Industrieländern als Krankheit einfach bekannter ist. Jemand, der in einem Land, wo die Definition dieser Krankheit nahezu unbekannt ist, daran leidet, wird wahrscheinlich von seinen Mitmenschen als "vom Teufel besessen" eingestuft, aber es kommt niemand darauf, dass es eine Krankheit ist.
Bessere Verteilung der Einkommen dann hätten wir auch weniger Psychos. Man muss den Leuten sagen es sind zu 80% die Menschen ohne Job, geringes Einkommen oder die garnichts mehr haben und das passiert in den reichen Industrieländern.
Geht mal raus aufs Land und setzt Euch mal dort in eine Kneipe und hört zu wo die Probleme legen.
Reiche Länder = Depression ?
oder
christliche Länder (außer Japan) = Depression ?
oder
Hohe Alphabetisierungsrate = Depression ?
oder
Mentalität der Weißen = Depression ?
Würde alles auf die Testmenge passen.
Richtig klüger sind wir durch den Artikel nicht geworden. Vielleicht gibt aber auch die Studie nicht mehr her.
Entwickelte Industrieländer sind reich.
Gesund waren sie nie.
Wer sich den ganzen Tag um nötigste Dinge sorgen muss, der hat eben keine zeit für Luxuskrankheiten wie Depressionen.