REUTERS/ DigitalGlobeIn neuen Verhandlungen über Irans Atomprogramm will der Westen die sofrtige Schließung der unterirdischen Anlage Fordo und die Verlagerung von angereichertem Uran ins Ausland forden. Das berichten US-Medien. Die Amerikaner haben offenbar wichtige Details der Nuklearfabriken ausspioniert.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...826315,00.html
Keine Regierung dieser Welt war jemals so dumm, nicht gute Gründe zu finden, ein anderes Volk mit Krieg zu überziehen.
"Der Westen" hat gar nichts zu verlangen. Es ist auch nicht "der Westen" der diesen Konflikt schürt, sonder Israel und die USA.
Daran zeigt sich auch das der Iran die Bombe zur Selbstverteidigung braucht und solange andere Länder die Bombe besitzen kann niemand dem Iran dies verwehren.
Der Iran würde die Bombe genauso wenig zum Erstschlag einsetzen wie andere Länder, da er danach durch den Zweitschlag auch ausgelöscht würde. Aber gegen die üblichen Aggressoren ist sie unersätzlich.
Zur Auslöschung Israels bräuchte der Iran die Bombe eh nicht, dafür braucht es nur Geduld und Zeit. Der Islam, wie auch der radikale Islamismus breitet sich, auch dank der kriegerischer und überheblicher Aktionen des Westens, in immer mehr Ländern aus. gegen die menge an neuen potenziellen Terroristen hilft dann auch keine Atombombe.
... aber kann man mir mal jemand erklären, warum die kriegerische USA mit dem größten Militäretat, den meisten weltweiten Militärstützpunkten und Tausenden Atomwaffen (die USA haben bereits Atombomben auf Städte abgeworfen) ihre militärisch genutzten Atomanlagen und Atomwaffen nicht umgehend stilllegen müssen?
Ansonsten sind neue Verhandlungen prima und der Iran sollte darauf eingehen und sich nicht von den USA provozieren lassen. Die USA versuchen mit Forderungen den atomwaffenlosen Iran zum Schuldigen zu machen aber der Iran kann mit einer Doppelstrategie antworten:
- Die USA anklagen und gleiche Forderungen (Abrüstung, Kontrolle aller militärischen Anlagen) an die USA stellen.
- Taktisch nachgeben. Der Iran muss für jeden Erkennbar kooperativ sein und guten Willen demonstrieren.
Wenn die Weltgemeinschaft dem Iran hochwertiges Uran in benötigter Menge und Qualität zu einem akzeptablen Preis liefert, dann ist dagegen nichts zu sagen. Der Iran sollte überzeugende Zusicherungen und Verträge fordern.
Ein taktischer Rückzug ist schlau und die baldige Aufhebung der Anti-Iran-Sanktionen ist ein wichtiges Ziel. Ein offiziell rehabilitierter Iran (eigentlich ein Witz aber trotzdem ein zu beachtender Aspekt) kann schnell großen Einfluß gewinnen (und es so friedlich und legal den USA heimzahlen). In naher Zukunft (wenige Jahrzehnte) kann ein guter Iran mit internationaler Genehmigung sogar Atomwaffen besitzen.
Die Provokation der USA begenet der Iran am besten mit einem taktischen Nachgeben - soweit es notwendig ist, d.h. eine Demontage der Anreicherungsanlagen dürfte reichen, die Örtlichkeiten müssen nicht zerstört werden (z.B. kann Fordo prima in eine militärische Kommandozentrale umgewandelt werden). Auf keinen Fall darf sich der Iran pauschal stur stellen, weil er damit die Kriegstreiber und deren Kriegshetze begünstigen würde. (alles imho)
Auch wenn die Forderung nach der Schließung der Anlage und der Abgabe des Urans in Bezug auf die Weltsicherheit gerechtfertigt erscheinen mag ...
Es erhebt sich die Frage, mit welchem Recht dies von einem souveränen Staat gefordert werden kann. Der Verlust des elitären Machtpokers ist natürlich für die USA nicht hinnehmbar, man will schließlich ohne besondere Gegenwehr in andere Länder einmarschieren können, klar.
Bekommen wir nun wieder diverse grobkörnige Aufklärungsbilder der "dutzenden verdächtigen Anlagen" geliefert, wie damals beim Auftakt für den 2. Irak-Krieg, oder erspart man uns dieses Theater diesmal?
Die Forderung, eine gerade erst fertig gestellte Anlage, die zudem scheinbar "bombensicher" ist, wieder zu schließen, oder wie es später im Artikel gar heisst, zu "zerstören", wird vom iranischen Regime natürlich NICHT erfüllt werden.
Und das wissen alle Beteiligten.
Man möchte lediglich nochmal den Anschein erwecken an einer diplomatischen Lösung interessiert zu sein, bevor man dann aufs Knöpfen drückt.
Da haben doch die Spiegel-Journalisten Grass nicht verstanden. Ich befürchte, dass Sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Der Spiegel wird immer unbeliebter in der Bevölkerung. Gehen Sie doch einfach nach Israel, da können Sie den Schwachsinn gut anbringen. Frohe Ostern, hoffe auf Besserung