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Neue US-Immigrationsregeln: 465 Dollar für ein bisschen Zukunft

REUTERSFür ein paar hundert Dollar können sich junge Immigranten in den USA bald vor der Abschiebung retten. Die Regierung will auch denen, die illegal im Land leben, eine Arbeitserlaubnis geben - aber nur, wenn sie die strengen Bewerbungskriterien erfüllen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...848264,00.html
  1. #1

    erstaunlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kandidaten müssen zur Schule gehen, einen Abschluss haben oder im Militär gedient haben.

    Illegale Einwanderer in den USA können Bleiberecht bekommen - SPIEGEL ONLINE
    Illegale, die im Militär dienen?! Wie geht das denn?
  2. #2

    Industriestaaten

    In ausnahmslos allen Industriestaaten gilt: Das Boot ist voll und zusätzliche Arbeitskräfte werden nicht benötigt. Denn eine Arbeitslosenquote von 0 Prozent gibt es nirgends. Trotzdem ist diese Regelung für die USA wohl sinnvoll, da sie Rechtssicherheit schafft und die Menschen ja in der Tat quasi Amerikaner sind.
  3. #3

    Zitat von letzterversuch Beitrag anzeigen
    Illegale, die im Militär dienen?! Wie geht das denn?
    Genauso, wie Einwanderer ohne korrekte Papiere, die in der zivilen Wirtschaft arbeiten. Die sollte es theoretisch auch nicht geben. Irgendwann hat eben irgendwer nicht so genau nachgefragt.

    Das ist doch genau das Dilemma: würden die 10 Mio. rechtloser Einwanderer nur auf der Straße herum lungern, wäre es eine Sache, sie abzuschieben. Aber das ist eben nicht die Realität, im Gegenteil. Die Gesellschaft profitiert seit Jahrzehnten von der Arbeitskraft und den Steuern dieser Leute (denen dafür allzu oft keine Gegenleistungen zustehen). Dann ist es auch nicht fair, sie auf einmal raus zu schmeißen. Und ihre Kinder raus zu schmeißen, die keine andere Heimat als die USA kennen, wäre 100 mal unfairer.
  4. #4

    Zitat von Freifrau von Hase Beitrag anzeigen
    In ausnahmslos allen Industriestaaten gilt: Das Boot ist voll und zusätzliche Arbeitskräfte werden nicht benötigt.
    In praktisch allen westlichen Industriestaaten (incl. der USA) gilt das Gegenteil: keine Einwanderung → Bevölkerungsrückgang → Wirtschaftskrise.

    Solange niemand eine ganz neue, nachhaltige Form des Kapitalismus (oder eine funktionierende nichtkapitalistische Wirtschaftsform) erfindet, kann es kein Wirtschaftswachstum ohne Bevölkerungswachstum geben. Und bei westlichen Geburtenraten bedeutet das: kein Wachstum ohne Einwanderung!
  5. #5

    Zuwanderung ist gut für Industriestaaten

    Während die "Illegalen" - auch in Deutschland - kräftiger und härter malochen als jeder Einheimische - und ihr Geld ja ausgeben müssen um zu überleben - und somit den Konsum ankurbeln - schaffen die Reichen ihren Gewinn ins Ausland. Somit handelt Obama volkswirtschaftlich klug. Und Deutschland profitiert genauso von Zuwanderung, der wir ja schon das Wirtschaftswunder zu verdanken hatten.
  6. #6

    Zitat von letzterversuch Beitrag anzeigen
    Illegale, die im Militär dienen?! Wie geht das denn?
    Das geht ziemlich einfach und unkompliziert. In den USA gibt es kein Meldewesen und keine Personalausweise. Wer zum Militär will, der geht einfach in eines der in jeder Stadt stehenden Rekrutierungsbüros. Und weil das US-Militär immer Kanonenfutter sucht, wird da auch nicht lang nach Ausweisen o.ä. gefragt.
  7. #7

    Der Irrglaube

    Zitat von Frietjoff Beitrag anzeigen
    In praktisch allen westlichen Industriestaaten (incl. der USA) gilt das Gegenteil: keine Einwanderung → Bevölkerungsrückgang → Wirtschaftskrise.

    Solange niemand eine ganz neue, nachhaltige Form des Kapitalismus (oder eine funktionierende nichtkapitalistische Wirtschaftsform) erfindet, kann es kein Wirtschaftswachstum ohne Bevölkerungswachstum geben. Und bei westlichen Geburtenraten bedeutet das: kein Wachstum ohne Einwanderung!
    Der Irrglaube unseres Jahrhunderts schlechthin ist der Wachstumswahn. Die einzigen 2 Dinge die in den letzten 30 Jahren kontinuierlich gewachsen sind ist der Reichtum der oberen 0,5 % und die damit einhergehende Verschuldung aller Staaten.

    Ich brauche kein dauerndes Wachstum. Ein sinnvoller Umgang mit Ressourcen und eine schrumpfende Bevölkerung sind ohne das Wachstumscredo ein Segen für die BRD, aktuell eines der am dichtest besiedelten Länder der Erde. Ein Segen für den sozialen Frieden, für die Umwelt, für Menschen die bezahlbaren Wohnraum suchen etc.
  8. #8

    Die Amis spinnen!

    Die Kandidaten müssen zur Schule gehen, einen Abschluss haben oder im Militär gedient haben.

    Wer im Militär der USA gedient hat, ist Amerikaner. Da gibt es noch Diskussionen? Das, Herr Obama, wäre einfach nur peinlich.
  9. #9

    Alle Systeme normal

    Zitat von Frietjoff Beitrag anzeigen
    Genauso, wie Einwanderer ohne korrekte Papiere, die in der zivilen Wirtschaft arbeiten. Die sollte es theoretisch auch nicht geben. Irgendwann hat eben irgendwer nicht so genau nachgefragt.

    Das ist doch genau das Dilemma: würden die 10 Mio. rechtloser Einwanderer nur auf der Straße herum lungern, wäre es eine Sache, sie abzuschieben. Aber das ist eben nicht die Realität, im Gegenteil. Die Gesellschaft profitiert seit Jahrzehnten von der Arbeitskraft und den Steuern dieser Leute (denen dafür allzu oft keine Gegenleistungen zustehen). Dann ist es auch nicht fair, sie auf einmal raus zu schmeißen. Und ihre Kinder raus zu schmeißen, die keine andere Heimat als die USA kennen, wäre 100 mal unfairer.
    Das stimmt so nicht. In den USA gibt es auch Steuernummern fuer Illegale (sog. ITIN). Das verrueckte daran ist, dass Illegale nicht nur Steuern bezahlen, sondern auch Steuererstattungen bekommen wie der Child Tax Credit oder der Earned Income Credit. Unterhalb von ca. $ 26000 zu versteuerndem Einkommen kann deshalb die Steuerbelastung negativ ausfallen. Das heisst illegale Geringverdiener bekommen durchschnittlich mehr Steuererstattung als sie ins System einzahlen. In der Summe sind das etwa 4.3 Mrd $, die der US Fiskus an Illegale effektiv auszahlt.

    http://1.1.1.3/bmi/brucekrasting.com...7/crelogo1.png

    Obama ist eben bei der Rekrutierung von Waehlern nicht waehlerisch, solange es nur den Steuerzahler etwas kostet.








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