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Neue Transparenz: Apple gesteht schlechte Arbeitsbedingungen bei Zulieferern ein

Kurswechsel nach der Jobs-Ära: Apple-Chef Tim Cook hat erstmals schlechte Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern eingestanden. Viele Vertragspartner kümmerten sich weder um die Sicherheit noch um die Umwelt - und um die Einhaltung der maximalen Wochenarbeitszeit erst recht nicht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809075,00.html
  1. #80

    jaja

    Zitat von maramalis Beitrag anzeigen
    ...wäre angebracht. Die Audits wurden von Jobs eingeführt. Gespräche über Rahmenbedingungen mit den Subunternehmern sind mit Sicherheit auch geführt worden. Würde Apple diesen Unternehmen mehr bezahlen, wäre auch nicht automatisch gewährleistet, dass die Arbeitsbedingungen besser würden. Denn diese Hersteller sind selber gewinnorientierte, eigenständige Einheiten. Schaut man die Gewinne von Foxcomm an, so liegt das Problem auch bei Foxcomm selbst. Sie hätten genug Mittel, ihren Arbeitnehmern bessere Bedingungen einzuräumen. Oder im Zweifel die ethische Pflicht, mit Apple Konditionen auszuhandeln, die dies möglich machen.

    Dass Sie Jobs offenbar persönlich gekannt haben, um ihn glaubwürdig so zu charakterisieren, wie Sie es tun, beeindruckt mich. Oder geben Sie doch nur Meinungen wieder, die Sie irgendwo aufgeschnappt haben?

    Noch eins zum Marktwert. Wie allgemein bekannt ist, definiert den Wert eines Produkts der Markt, nicht die Herstellungslinie. Was begehrt ist, kommt auch für höhere Preise untern Hammer. Das Begehren von Millionen Menschen kann auch ein i-god wie Jobs nicht diktieren. Nur günstige Bedingungen schaffen. Und da sind wir wieder beim Produkt. Hohe Preise verlangen reicht bekanntlich nicht. Und auch ein 'Image' braucht einen authentischen, einen praktischen Kern. Die Hülle mag schön sein, wenn das Gerät in dieser Hülle nicht irgendwas sinnvolles und hilfreiches leistet, kauft auch niemand die schöne Braut.
    .....

    Tatsache ist, daß für Rohstoffe, Produktion und Transport zusammen weniger bezahlt werden, als Apple dann als Gewinn und Verteilung draufschlägt. Ich empfinde das als verächtlich und als einen Skandal. Wie auch, daß dies seltenst thematisiert wird.
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  2. #81

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    .....

    Tatsache ist, daß für Rohstoffe, Produktion und Transport zusammen weniger bezahlt werden, als Apple dann als Gewinn und Verteilung draufschlägt. Ich empfinde das als verächtlich und als einen Skandal. Wie auch, daß dies seltenst thematisiert wird.
    rabenkrähe
    Dann ist Ihnen offenbar nicht klar, daß bei einem modernen Smartphone der allergrößte Teil der Wertschöpfung (und auch der realen Kosten!) in immaterieller Arbeit besteht, nämlich der Entwicklung von Hardware und Software. Die Hardware-Produktion ist das Geringste dabei. Die verpackt die gesamte Entwicklung letztlich nur in ein benutzbares Gerät, dessen Verkaufspreis aber logischerweise auch die Entwicklung mit abdecken muß.

    Danach bleibt dann auch eine deutlich geringere Marge übrig.








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