Neue Trainer in der Bundesliga: Ende der Schonzeit

Sie sollten ihren Vereinen ein neues Gesicht geben, für ein Konzept stehen*und vor allem für*Erfolg sorgen. Doch der Einstand der neuen Bundesliga-Trainer ging gründlich schief: Statt Perfektion herrscht Planlosigkeit. Lange haben Heynckes, Dutt und Co. nicht mehr Zeit, ihre Teams auf Kurs zu bringen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...778893,00.html
  1. #10

    Die Journalisten wetzen schon die Messer

    Tja liebe BuLi-Trainer, wenn Euer Vorstand auch "noch" Vertrauen in Eure Tätigkeit haben sollte; die Sportjournalisten machen es ihnen schon unmöglich den "Fans" zu erklären, warum doch an Euch und euren Konzepten festgehalten werden muss. Es ist schließlich völlig egal, dass Bayern München das gesamte Spiel dominiert hat. Dortmund ist quasi schon Meister, weil sie gegen einen HSV gewonnen haben, dessen einzige Offensivaktion in der ersten Halbzeit hilflose lange Bälle von drobny in die Hälfte von Dortmund darstellten; erstaunlicherweise ist mit einer kleinen Systemumstellung in der Abwehr (mehr Wert auf Ballsicherung) und einem offensiven Janssen die Meisterabwehr der Dortmunder erheblich unter Druck geraten. Bedeutet das, dass der Oening der ersten Halbzeit entlassen werden sollte und der Oning der zweiten Halbzeit Nachfolger von Heynckes bei Bayern?
    Wer nach dem ersten Spieltag schon wieder die Trainerdiskussion führt, ist weder am Fußball, noch an einem Sportbericht interessiert, sondern nur am Zeilengeld für völlig inhaltslose Berichte. Schade, dass nicht die gleichen Qualitätsansprüche, wie an die Trainer und Spieler auch an die Berichterstattung angelegt werden kann.
  2. #11

    Schwachsinn

    was man nicht vergessen sollte:
    Hoffenheim hat auswärts beim Vierten der letzten Saison verloren, Leverkusen beim Fünften. Das geht doch in Ordnung.

    Ganz anders die Bayern, die zuhause mit dem "besten Torhüter der Welt" gegen den Fastabsteiger der letzten Saison verloren haben. DAS ist ein Fehlstart...
  3. #12

    Sinnlose Diskussionen braucht keiner, oder etwa doch.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sollten ihren Vereinen ein neues Gesicht geben, für ein Konzept stehen*und vor allem für*Erfolg sorgen. Doch der Einstand der neuen Bundesliga-Trainer ging gründlich schief: Statt Perfektion herrscht Planlosigkeit. Lange haben Heynckes, Dutt und Co. nicht mehr Zeit, ihre Teams auf Kurs zu bringen.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball...778893,00.html
    Ich denke das Problem ist überall das Gleiche.
    Es gibt nirgend mehr die Ausdauer etwas zu entwickeln. Der Erfolg muss sofort her, oder es muss etwas geändert werde.

    Man sieht es in der Bundesliga, wo nach ein paar verlorenen Spielen sofort nach Konsequenzen gerufen wird. Ein Konzept für die Zukunft kann es nicht sein. Da erscheinen mir Vereine die von der Jugendförderung an ein perfekten Fussball fördern und eigenen Nachwuchs aufbauen schon fast antiquiert zu sein. Es soll da aber gute Beispiele geben. Das können einige der Fachleute wohl mal erforschen.

    Das gleiche Problem sehen wir aber eben auch im politischen Bereich, oder hat jemand bei unseren Parteien und deren medialen Aushängeschilden schon mal ein Konzept für das Deutschland der kommenden Jahrzehnte gesehen?
    Es schein mir das einzige Konzept ist die nächste Wahl wonach alles ausgerichtet wird.

    Ebenso ist der gesamte Finanzmarkt mit Banken, Investmentbanken Hedgefonds etc, auch da keine Perspektive für einen längeren Zeitraum, einzig der schnelle Profit ist interessant.


    Es scheint also ein Gesamtgesellschaftliches Problem zu sein, dass der Aufbau , die Fundamente unseres Handelns immer unwichtiger zu werden scheinen. Dann aber- das weiß jeder Häuslebauer- werden diese mangelhaften Fundament das darauf erbaute Haus zum Einsturz bringen. Früher oder später.

    Mag alles altmodisch klingen, hat aber etwas von einem Naturgesetz.

    Aber das will keiner hören/lesen.
  4. #13

    Die Zeit macht nur vor dem Teufel halt...

    heißt es so schön, aber schon nach dem 1. Spieltag Diskussionen über die Trainer zu führen ist doch ein wenig weit hergeholt, aber ein Heynkes wird sich nicht viele Niederlagen mit Bayern leisten können, dazu ist der Anspruch und der Druck zu groß. Ich verstehe es eh nicht wieso er sich das überhaupt noch antut, müßte sich doch einen Ruhestand leisten können.
  5. #14

    Titeljagd

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sollten ihren Vereinen ein neues Gesicht geben, für ein Konzept stehen*und vor allem für*Erfolg sorgen. Doch der Einstand der neuen Bundesliga-Trainer ging gründlich schief: Statt Perfektion herrscht Planlosigkeit. Lange haben Heynckes, Dutt und Co. nicht mehr Zeit, ihre Teams auf Kurs zu bringen.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball...778893,00.html
    "Ende der Schonzeit", lautet die Headline. Und das nach dem ersten Spieltag. Es wird alles immer noch schneller. Einige "Autoren" sollten aufpassen, dass sie sich nicht selber überholen.
    Hektisch, unqualifiziert und voll in Richtung BLOED-Zeitung.
  6. #15

    Super Artikel

    Zitat von Lochblech.19 Beitrag anzeigen
    Mal wieder so ein Artikel, der in der Headline das Saisonende suggeriert. Im Fußball kommt es zu häufig anders. Das kaputtschreiben von Fußballmannschaften nach einem Ergebnis ist journalistischer Unfug.
    Wahrscheinlich haben wir da zwei verschiedene Artikel gelesen.
    Der Artikel ist meines Erachtens absolut sachlich und gut. Er schreibt keine Mannschaft oder den Trainer kaputt. Hier werden glasklar die Problem des Fußball, der sich zum absoluten Geschäft entwickelt hat, aufgezeigt. Es wird nicht mehr auf Kontinuität gesetzt, sondern, man versucht mit viel Geld, durch neue Spieler oder Trainerwechsel den sofortigen Erfolg zu kaufen. Das es anders geht, zeigt Dortmund und Jürgen Klopp. Der hatte von 2008 bis 2010 Zeit, eine neue Mannschaft aufzubauen und gemeinsam mit ihr ein erfolgreiches Spielsystem zu entwickeln.
  7. #16

    ...

    Zitat von franko_potente Beitrag anzeigen
    Also ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber mir scheint, der objektive Fußballsachverstand ist nicht das Ihre. Bayern in der vorbereitung überzeugend? Insbesondere im Pokal? Das war ein richtig miese Vorstellung und ohen die beiden Elfmeter, wäre Bayern wohl ins straucheln gekommen. So auch am WE, ein grottenschelchtes Ball hin- und hergeschiebe. Keine ideen, keine Impulse nach vorne, so wird es ncihts mit der Meisterschaft.
    Naja, in Ihrer Einschätzung passt in meinen Augen auch einiges nicht aber Objektivität im Fußball ist immer so eine Sache. Müller hätte ohne die beiden Fouls zwei gute Torchancen gehabt, der war ja nicht im Strafraum um den Ball wieder abzugeben. Auch gestern hatten die Bayern ihre Chancen, mit ein bisschen mehr Glück, geht das Spiel halt komplett anders aus. Gladbach macht aus eigentlich gar keiner Chance ein Tor, so blöd kanns laufen.

    Bleibt allerdings abzuwarten wie Gladbach allgemein drauf ist. Letztes Jahr hat die Mannschaft schon einen starken Aufwärtstrend gehabt unter Favre. Sie haben den BVB auch nicht umsonst geschlagen. Das ändert allerdings nichts an den Ansprüchen der Bayern, besonders da es ein Heimspiel war.
  8. #17

    "weg von der Louis-Van-Gaalschen Offensivtaktik..."

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie sollten ihren Vereinen ein neues Gesicht geben, für ein Konzept stehen*und vor allem für*Erfolg sorgen. Doch der Einstand der neuen Bundesliga-Trainer ging gründlich schief: Statt Perfektion herrscht Planlosigkeit. Lange haben Heynckes, Dutt und Co. nicht mehr Zeit, ihre Teams auf Kurs zu bringen.

    http://www.spiegel.de/sport/fussball...778893,00.html
    Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Verdauen lässt es sich allerdings schwer: "weg von der Louis-Van-Gaalschen Offensivtaktik...", ein Zitat aus dem Artikel, geliefert von einem bezahlten Schreiberling. Eine Aussage, die ich jetzt einfach mal so stehen lasse, damit mein Posting am Zensor vorbei kommt.

    Ich hoffe nur, dass sich der Spiegel in wichtigeren Angelegenheiten als es der Fußball ist, qualifiziertere Mitarbeiter leistet...
  9. #18

    Lucien Favre

    Ich frage mich wie Lucien Favre da wohl bewertet werden wird: in 7 Wochen und ohne den Luxus einer Vorbereitungszeit hat er aus einem sicher geglaubten und abgeschlagenen Absteiger eine Siegermannschaft gemacht.

    Sollte man da nicht eher die Spieler in die Pflicht nehmen anstatt dem Trainer alle Lorbeeren bzw. Schuld angedeien zu lassen? Denn dass die Gladbacher Spieler -klar: motiviert durch Favre- den Klassenerhalt *wollten* war schon im ersten Spiel unter dem neuen Trainer zu sehen.

    Der "Bayern-Dusel" der Borussia im ersten Spiel (und ausgerechnet bei den Bayern!) ist da nur eine Konsequenz von Willenskraft und Geduld, finde ich.