Zitat von
quark@mailinator.com
Jemand mit 500000 km Fahrerfahrung in einem neuen Mittelklassewagen fährt ggf. mit 10 km/h über der zugelassenen Geschwindigkeit sicherer als ein Fahranfänger in einer alten Rostlaube knapp unterhalb. Geblitzt wird aber dennoch der eigentlich sicherere Fahrer. Diese Gleichmacherei bei der Höchstgeschwindigkeit ist genau der Grund, warum es zu so vielen Verstößen kommt. Wer sich sicherer fühlt fährt halt auch schneller. Genauso, aber das ist ein anderes Thema, müßte die Bestrafung in Abhängigkeit zu Vermögen und Einkommen relativ sein. Kann nicht sein, daß ein armer Mensch jedesmal fast bankrot geht und reiche Typen machen können was sie wollen (OK, gibt auch die Punkte, aber nicht bei paar km/h zuviel).
Die Kriterien und die Höhe der Strafen sind also nicht äquivalent zur kriminellen Energie des Täters. Immer wenn das passiert fühlen die Leute sich falsch behandelt, werden trotzig und suchen Wege das System zu umgehen - Verweigerung statt Kooperation. Man sollte sehen, daß man Qualifikation von Fahrer und Auto in die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit reinbekommt. Zunächst erscheint das lächerlich, aber wenn eine Elektronik Fahrer warnen kann, wenn sie müde werden, kann sie vielleicht auch andere Parameter messen und anzeigen. Keine Ahnung, aber so wie's ist ist es nicht fair.