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Neue Studie zu Radarkontrollen: Blitzer verhindern keine Unfälle
DPAVerhindern Radarfallen wirklich Unfälle - oder sind sie eine moderne Form von Wegelagerei? Eine Studie hat jetzt erstmals den Nutzen der Blitzer untersucht. Der Autor kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...816859,00.html
- #300 24.02.2012 08:02 von
Das Ein oder Andere ...
... mag schon stimmen - aber dann möchte ich mal wissen, wie Sie tatsächliche Straftäter bestrafen wollen. Also Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder usw..
Autofahrer, der geblitzt werden, übertreten eine Regel mit der Möglichkeit, andere zu gefährden. Dafür wird diesen Menschen dann unter Umständen die Ausübung des Berufs unmöglich gemacht, sie werden unter Umständen ins soziale Abseits gebracht. In jedem Fall wird die Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt.
Da stellt sich für mich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit - die hat der Gesetzgeber hier nämlich vollkommen aus den Augen verloren.
Ich selbst hatt vor 14 Jahren auch mal zwei Punkte - ich hatte ein Ortsschild nicht gesehen. Das hat mir gezeigt, wie schnell man mal durch Schusseligkeit in Flensburg Kontoinhaber werden kann.
Klar, es gibt sehr unanständige Autofahrer, die ihr Fahrzeug mehr als Waffe sehen und benutzen. Aber mal ganz ehrlich: Durch Geschwindigkeitskontrollen bekommt man die nicht in den Griff. - #301 24.02.2012 08:04 von
Säckel aufbessern
Wer die B241 kennt weiss es ich wusste es bis dato nicht. Diese Strecke ist 20 -30 km lang und gerade. Sonntagmittag kein Auto und keine Ortschaft weit und breit, Tempomat auf 100 eingestellt und durch die schöne Landschaft gefahren bis es blitzte. 96 km/h 80.-€ + 20.-€ +3,50€ = 103,50€ 00 Monate Fahrverbot. Dieser Starenkasten dient einzig und allein der Einnahmeaufbesserung.
- #302 24.02.2012 08:06 von
- #303 24.02.2012 08:06 von
Unsinnige Tempobegrenzungen?
So und ein Supermann wie Sie, weiss natuerlich besser als alle Verkehrsplaner welche Geschwindigkeit an welcher Stelle gerechtfertigt ist? Ich finde es geradezu bemerkenswert, wie hier argumentiert wird, jeder Amateur hier meint, er wisse nach eigener Anschauung besser als jeder akad. gebildete Verkehrsplaner welche Geschwindigkeiten wo erlaubt sein sollten. Vielleicht leuchtet es Ihnen ja nicht ein, aber die Verkehrsregeln koennen wohl kaum Ihrem individuellen PKW angepasst werden.
Allerdings finde ich durchaus angemessen, dass Leute wie Sie moeglichst jeden Tag mit einer Radarkontrolle daran erinnert werden, dass die Verkehrregeln nicht von Ihnen sondern vom Gesetzgeber gemacht werden und in sofern sind nur fuer diesen Lernprozess Radarkontrollen erforderlich. - #304 24.02.2012 08:08 von
...
ich bitte um einen quantitativen beleg für diese aussage. danke.
meiner meinung nach entsteht der großteil aller unfälle durch unaufmerksamkeit bzw. mangelnde konzentration. meist hervorgerufen durch dinge wie:
-im navi rumspielen
-stur aufs navi schauen, damit man sich ja nicht verfährt
-fehlende blicke in den rückspiegel
-telefonieren
-mit dem beifahrer ratschen (inkl. ständigem augenkontakt)
ein wirklich guter autofahrer konzentriert sich auf die eine, im moment des fahrens wirklich notwendige tätigkiet. nämlich das fahren.
so jemand kann natürlich schneller (und immer noch deutlich sicherer) fahren als schmittchen schleicher, der schon überfordert ist, wenn er auf die autobahn auffahren möchte aber die rechte spur nicht komplett leer ist. meistgesehenes manöver in diesem fall: am ende des beschleunigungsstreifens blinkend stehen bleiben (die für das einfädeln möglichst klein zu haltende differenzgeschwindigkeit ist in diesem fall dann maximal groß). auf keinen fall am standstreifen weiter fahren. - #305 24.02.2012 08:10 von
- #306 24.02.2012 08:12 von
Interpretationsfrage
Also für mich zeigen die Daten ganz eindeutig, dass die Fahrer, die viel geblitzt werden, weniger Unfälle bauen (siehe Balkendiagramm), so dass das Blitzen ja offenbar doch eine Unfall-vermeidende Funktion erfüllt.
Im Ernst: Die Frage ob das Blitzen und die Unfallhäufigkeit zusammenhängen oder nicht (also in die eine oder andere Richtung), kann die Studie wahrscheinlich gar nicht beantworten. Habe die Originalstudie allerdings nicht gelesen, so dass ich hier nur spekuliere. - #307 24.02.2012 08:13 von
Kritik..
Der Kritik ist es nicht entzogen. Einfach ignorieren geht aber auch nicht.
Wenn Ihnen ein Gesetz nicht paßt, gibt es rechtlich einwandfreie Möglichkeiten, dagegen vorzugehen.
Die meisten, die hier im Forum gegen Sanktionen bei Geschwindigkeitsübertretungen sind, wollen doch ersichtlich nur, daß ausgerechnet für sie besondere Regeln gelten,
1. weil sie die besten Autofahrer überhaupt sind
2. weil ihr Blechhaufen auf höchste Geschwindigkeit in allen Lagen ausgerichtet sei
3. weil sie, und nur sie, es eilig haben und daher auf andere keine Rücksicht nehmen wollen
4. weil sie schließlich selbst entscheiden wollen, welche Gesetze sinnvoll sind
Rücksichtslosigkeit und Exzentrik gab es schon immer. Mir scheint allerdings, daß diese asozialen Eigenschaften in den letzten Jahren extrem angewachsen sind. - #308 24.02.2012 08:14 von
Die ist wirklich bei grösseren Überschreitungen nicht gewahrt, wer andere massiv gefährdet gehört deutlich härter bestraft als in Deutschland (wo es nebenbei erwähnt europaweit die niedrigsten Strafen gibt)!!
Und von wegen dass diesen Menschen irgendwas genommen wird, wir wollen mal beim Verursacherprinzip bleiben, ja?
Wessen Beruf vom Führerschein abhängt ist mehr als selber schuld wenn er Überschreitungen begeht die ihn eben diesen kosten.
Und wegen einmalig 20 zu viel passiert dies ja auch nicht! - #309 24.02.2012 08:18 von
Es wäre einfach zu lösen
Kleine Kamera, Computer macht die Verkehrszeichen- Erkennung und regelt den Motor bei Erreichen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit ab.
Schon braucht man diese Diskussion nicht mehr führen.
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