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Neue Studie zu Radarkontrollen: Blitzer verhindern keine Unfälle

DPAVerhindern Radarfallen wirklich Unfälle - oder sind sie eine moderne Form von Wegelagerei? Eine Studie hat jetzt erstmals den Nutzen der Blitzer untersucht. Der Autor kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...816859,00.html
  1. #100

    Ganz simpler Vorschlag...

    Die Gemeinden dürfen blitzen wo sie wollen. Denn sie profitieren von mehr Sicherheit. Die Bußgelder aber gehen an das Land; die Gemeinden dürfen nur nachgewiesene Kosten der Verkehrsüberwachung behalten.

    Die Bußgelder landen also weiterhin bei der öffentlichen Hand, aber die Geräte könnten ohne wirtschaftliche Motive dort eingesetzt werden, wo sie Sicherheit bringen.

    Rechtspolitisch ist es sowieso fragwürdig, wenn eine politische Instanz an Ordnungswidrigkeiten verdient.
  2. #101

    Ach

    Blitzer verhindern natürlich keine Unfälle, sie sanktionieren nur das zu schnell Fahren. Steht statt dem Blitzer ein Schulkind auf der Fahrbahn, ist es eine schreckliche Tragödie. Ist es der Starenkasten, wirds teuer.
    Im Voraus weiß das aber niemand.
  3. #102

    Navis

    Zitat von svenni1064 Beitrag anzeigen
    ...bei jedem Kilometer der Brennerautobahn oder der Autobahn München Lindau zu wissen, wie schnell Sie fahren dürfen?
    Dafür gibt es gute Navis und gute Apps für's Smartphone, die wissen wie schnell Sie fahren dürfen.

    Die wissen übrigens auch, wo geblitzt wird ;-)
  4. #103

    Abzockerie? natürlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verhindern Radarfallen wirklich Unfälle - oder sind sie eine moderne Form von Wegelagerei? Eine Studie hat jetzt erstmals den Nutzen der Blitzer untersucht. Der Autor kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.

    Neue Studie zu Radarkontrollen: Blitzer verhindern keine Unfälle - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Eine Kerzengerade Strecke - Jahre ohne Unfälle - bis 100 erlaubt, wird plötzlich auf 70 km/st gesetzt. Geblitzt wird nicht am Wochenende oder nachts, sondern Werktags zwischen 7:00-9:00, wenn BOSCH, und TRUMPF MA zur Arbeit fahren. Zwischen 9:30-10:00 lohnt es sich nicht mehr - der Radarwagen verschwindet.
  5. #104

    Titel

    Zitat von svenni1064 Beitrag anzeigen
    aber offensichtlich fahren Sie nicht oft in Deutschland. Und die zwischen Lindau und München verkehrenden Raser mit Schweizer Nummernschildern sind vermutlich die Steuerflüchtlinge aus Zug ;-). Aber das in Italien ist natürlich auch wieder Murks, da fahre ich 3 Stunden 180, und habe dann Zeit für eine Pause am Autogrill...
    Nein. Das sind die Schweizer, die sich auch gern mal so bescheuert wie die Deutschen benehmen. Zudem sie auch wesentlich besser motorisiert sind. Für mich geht das immer an der Grenze AT/DE los - Ende 60er Beschränkung nach dem Pfändertunnel.
    Ziel ist MUC-Flughafen in 1,5 Stunden unter Beachtung der Begrenzungen wie Argenbrücke, Wangen, Kreuz MM, Münchener Autobahnring usw...............
    Zu günstigen Zeiten machbar.
  6. #105

    So verhindert man auf die Dauer Unfälle:

    Ich denke, wenn man die Blitzerei sein lässt, macht man den Verkehr sicherer. Die Irren rasen an noch mehr Stellen, an denen sie bisher von Radar zurückgehalten wurden, und rotten sich langsam aus.
    Beispiel, im Kölner Umland, bei Swisttal/Morenhoven, gibt es eine wenig befahrene Landstraße mit einer doppelten Kurve, scharf nach links und dann in der alten Richtung wieder nach rechts. Da flogen in 3 Wochen 3 Autos aus der Kurve, weil sie zugefahren sind wie die Irren und geglaubt haben, bei Nässe und altem, strukturell noch gutem, aber längst glattgefahrenen Asphaltbelag fahren sie auf einer Art Schienen. Jetzt soll der Steuerzahler für die paar Männekes Hunderttausende bezahlen, damit die Straße "entschärft" wird.
  7. #106

    Eine Gelddruckmaschine

    Die Einnahmen sind im Budget der Stadtkämmerer fest eingeplant. Damit das Soll erfüllt wird, blitzen sie hier in Berlin gerne an Ausfallstraßen oder an Stellen, wo man leicht ins Rollen kommt (z.B. Clayallee stadtauswärts, im Gefälle an der Halenseestr. unter den Brücken/Ecke Werkstättenweg, Fahrtrichtung Süd, wenn man von der AVUS kommt). Null Fußgänger, kein Querverkehr - hier metert es. Auch nachts auf der "Freiheit" an der MüVA, mitten im Industriegebiet und total menschenleer, wird gern geblitzt.
    Vor Kitas oder Schulen - Fehlanzeige. Zwar wäre es hier am sinnvollsten, denn die Muttis brettern mit ihren SUVs flott heran, aber da kommen ja keine Fallzahlen zustande.
    Ich will hier nicht die Raser in Schutz nehmen. Nichts gegen Kontrollen, wo es sinnvoll ist. Ich denke da an die Stadtautobahn, wo sie aggressiv mit 5 m Abstand und 90..100 km/h dahinbrettern und es nicht selten gehörig kracht. An jeder Schilderbrücke pro Fahrspur eine Kamera, das wäre erzieherisch wertvoll, es wären nur noch Lämmer unterwegs. Die "Schwarzlichtkameras" im Tunnel Britz sind ein voller Erfolg. Auch hier gab es böse Unfälle.
  8. #107

    .. muss das wirklich sein?

    Zitat von aqua-vitae Beitrag anzeigen
    Das absurde an der ganzen Diskussion, dass sie am eigentlichen Problem vorbeigeht. Der allergrößte Teil der Geschwindigkeitsbegrenzungen in Deutschland ist völlig überflüssig. Reine Gängelei, nach dem Motto, ich befehle, also gehorchst Du mir, Punktum.

    Auf der Autobahn müssen ALLE Tempolimits aufgehoben werden, auf Landstraßen muss durchgängig 130 gelten, und in geschlossenen Ortschaften 70; der überwiegende Großteil der 30er-Zonen gehört abgeschafft. Unter diesen Voraussetzungen kann man problemlos Raser zu Kasse bitten.

    Freie Fahrt für Freie Bürger!!!
    Ich vermute mal, dass es sich bei diesem Beitrag um reine Satire handelt.

    Zum Thema: Blitzen hat durchaus eine erzieherische Wirkung, denn wenn wir zur Kasse gebeten werden, oder der Lappen ist weg (Ja Leute, es muss richtig weh tun!!), dann ändern wir durchaus unser Verhalten. Zumindest ist es bei mir der Fall. Ich brauche nämlich meinen Führerschein.

    Und wenn ich die oben zitierten Geschwindigkeiten sehe (wenn es ernst gemeint sein sollte) und ich mein Können und das meiner Fahrtgenossen anschaue, dann denke ich, dass wir in vielen Fällen mit den Leistungen unserer Autos überfordert sind, wenn wir diese ausfahren.

    Natürlich nicht Sie, oder Sie oder Sie.
  9. #108

    ... das ist richtig...

    Zitat von lupambulus Beitrag anzeigen
    Jeder kennt die Abzocke und überall gibt es völlig unfallfreie
    Strecken, auf denen geblitzt und abkassiert wird. Zunächst werden
    widersinnige Schilder installiert und dann werden Kameras aufgebaut.
    Düsseldorf Oberkassler Brücke ist so ein Beispiel. Es hat hier noch
    nie einen Kfz Unfall gegeben. Bei schönem Wetter baut sich die
    Polizei überdurchschnittlich oft an den Enden auf, um für die Sanierung
    der Stadtkasse zu arbeiten.
    und je mehr eine Kommune pleite ist, desto mehr zocken sie ab.Am Duisburger Zoo z.B. ist gegenüber ein Waldparkplatz mit unzähligen Behindertenparkplätzen. Leider sieht man nicht, dass es sich selbige handelt, weil das Zeichen schon seit Jahren verblasst ist. Die Stadt erneuert diese natürlich nicht, weil sich jeden Tag unabsichtliclh mehrere Zoo-Besucher darauf stellen und sie sich ihrer Einnahmequelle berauben würden. Es kommt nur mehrmals täglich die Polizleistreife vorbei um den Abschleppdienst anzurufen. In meinen Augen ist das schon nicht mehr rechtstaatlich. Und solche Beispiele gibt es leider viele, ganz besonders in Duisburg.
  10. #109

    Autobahn ist nicht das Problem!!

    Zitat von arbeitenderleser Beitrag anzeigen
    Ich bin Schweizer und darum zurückhaltend. Der Autor ignoriert einfachste statistische Zuammenhänge, das ist schon hinreichend kommentiert. Wie lange Deutschland das einzige Autobahn-Raserland weit und breit bleiben will, ist den Deutschen und der bezüglich Limiten gewiss nicht untätigen deutschen Automobilindustrie überlassen. Auf Italiens Autobahnen war lange Zeit der Teufel los. Weil man sich aber die Zahl der Toten und Verletzten nicht mehr leisten konnte und/oder wollte, fahren heute die allermeisten zwischen Mailand und Neapel hochzivilisiert. Die Methode: Streckenabschnitts-Kontrollen, bei der die Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen wird. Da wird nicht geblitzt und gewegelagert sondern vollautomatisch das Gesetz angewandt. Deutschland verfügt längst über das Know How, auf diese elegante Weise den Autobahnverkehr zu kontrollieren.
    Schon mal davon gehört wo in Deutschland die meisten Verkehrstoten vorkommen? Auf Land- und Bundesstrassen sowie in den Städten...Ihre Problematik ist also nicht wirklich unser Problem "Raserei auf Autobahnen"...).








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