Beamte, die nicht miteinander sprechen, Ausgabenpläne nach Gutdünken, fehlende Datenbanken -*zwei Jahre nach Beginn der*Griechen-Krise bescheinigt die OECD dem Regierungsapparat völliges Versagen.*Laut OECD fehlt jede Form von Kontrolle,*die Experten drängen nun auf eine "Big-Bang-Reform".
http://www.spiegel.de/politik/auslan...802392,00.html
War die OECD wirklich in Griechenland oder hat sie die deutsche/Berliner Verwaltung begutachtet? Auch bei uns werden Gesetze erlassen und dann n icht angewendet oder kontrolliert.
Jeder, der etwas über Verwaltungen lernen möchte, sollte sich mit dem Buch oder dem Film "Blaumilchkanal" befassen.
Und uns wir seit langem eingebläut, das die Griechen überhaupt nichts dafür können, das nur die böse Finanzbranche schuld ist. Deswegen sollten wir ohne zu Zögern den Griechen helfen, ansonsten wären wir böse Deutsche.
Und siehe da, OECD, die Griechen sind doch mitschuldig. Die ganze Schuldenmachererei um diesen ganzen reformunfähigen Apparat, um dieses ganze griechische Staatswesen zu finanzieren, waren zudem nicht nur einige wenige. Zwei Familien, die sich an der Macht abwechselten und ein Beamtenapparat, der mithalf. Wer sind denn die Beamten? Die sind nicht vom Mars auf die Erde gefallen, die sind aus der griechischen Bevölkerung, die gerne in den Öffentlichen Dienst strebte, siehe auch diverse SpOn-Serien hier. Die Misswirtschaft hält schon Jahrzehnte an, da sind ganze Generationen drauf geeicht, siehe DDR.
aber der hängt nicht an unserem Tropf.
Natürlich gehts in Griechenland drunter und drüber, schliesslich gibts ja einen Grund warum die dort gelandet sind wo sie sich heute befinden.
Wie die ihren Konsum auf Kredit abstellen kann uns egal sein, nur machen müssen sie es. Wenn nicht freiwillig dann eben über einstellen der Zahlungen an Griechenland.
Da findet sich sicher ein Eurokrat, der berufsoptimistisch das OECD-Ergebnis zurückweist. Und wenn Papademos einfach aufgibt, innerlich kündigt und auf Reformen verzichtet, ist ihm der Lob zahlreicher europäischer Politiker gewiss, dann darf er auch wie sein Vorgänger durch die Parteitage tingeln.
Und auch hier im Forum wird es sicher einige Realitätsverweigerer geben, für die nur die EU-Kommission die einzig wahre Wahrheit ausspricht und die OECD sowieso des Teufels ist.
Wie überraschend!
Mal ehrlich, es war doch schon im Frühjahr 2010 klar, dass es sich bei GR um einen "failed state" handelt. Fest stand auch: jede finanzielle Hilfe von außen verschlimmert nur die Situation oder verzögert die dringend nötigen Reformen (und damit sind nicht in erster Linie Sparprogramme gemeint).
Es gibt keinen intakten Gesellschaftsvertrag. Dazu gehört auch, dass man dem Staat gibt, was des Staates ist. Hierzu gehören u.a. Steuern.
Solange dies so ist, werden EU-Mitgliedstaaten, EZB, IWF und wie sie alle heißen ihr Geld dort nur verbrennen.
So,so Griechenland ist also ein Administrativer Schrotthaufen.
Dafür hat es nun 2 Jahre Nabelschau gebraucht.
Würde diese Feststellung gerne auf die Gesamte EU-Administration erweitern.Was hat Uns (den einfachen Bürgern) dieses Konstrukt den gebracht ausser Wahnwitzigen und kostspieligen Vorschriften.Glühbirnenverbot für Keller und Kühlschrank,Höchstsubventionierte ,Industriallisierte dafür annähernd ungenießbare Lebensmittel.Ausufernde Livestilevorschriften für unbegrenztews Gutmenschentum (z.b. Lebensversicherungsbeiträge für Frauen).Wo man genauer hinsieht nur Dreck,Dreck und bei noch genauerer Betrachtung ,noch mehr Dreck.
Ja ,ich bin als anfangs begeisteter Europäer mittlerweile geläutert.
Her mit dem Big-Bäng! Aber nicht nur für Griechenland,sondern allumfassend.Lieber ein Jahr mit Schrecken als weiterhin diese Vergewaltigungen unseres Verstandes.
Da kann sich schon sehr schnell sehr viel ändern. Einfach nur den Geldhahn zudrehen, und sich dann davon weder von Berufsjammerern noch Berufsdemonstranten abbringen lassen.
Solange die Griechen natürlich noch Dumme finden, die ihre Rechnungen begleichen, wird sich natürlich nix ändern.