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Neue Stämme: Die Turbo-Evolution der Königslachse
Normalerweise dauert es Jahrtausende, bis sich Tiere in unterschiedliche Stämme aufspalten. In Nordamerikas Flüssen aber wurden Königslachse ausgesetzt, die sich schon nach wenigen Generationen deutlich voneinander unterscheiden. Entstehen dort neue Fisch-Arten?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...806331,00.html
- #30 10.01.2012 22:15 von
Kurze Zeiträume und Sterbewelle
Machen wir mal ein Rechenbeispiel:
Sagen wir ein Finkenpaar zieht pro Jahr vier Junge auf, und macht das für vier Jahre. Das gibt dann pro Finkenpaar 16 Nachkommen, oder eine verachtfachung der Population.
In zehn Generationen wäre das dann eine ver 8^10 -fachung (etwa das Milliardenfache). Wenn die Population stabil bleibt, heißt das, das fast alle (99.999999907%) Vögel sterben, bevor sie sich fortpflanzen können.
Merke: Nur weil die Kadaver gleich von Aasfressern und Parasiten zersetzt werden und deshalb nicht massenhaft herumliegen, heißt das nicht, das Tiere nicht ständig massenhaft sterben.
Bei Lachsen mit ihren 3000-14000 Eiern ist das Verhältnis entsprechend noch extremer. - #31 11.01.2012 09:31 von
- #32 11.01.2012 18:32 von
danke
Das stimmt, danke für die Korrektur.
Ich sollte genauer formulieren, dass von der Milliarde *potenzieller* Individuen nach zehn Generationen nur ein Paar lebt, und dass damit eine rapide verlaufende Auslese unter hohem Anpassungsdruck nur sehr spezielle von einer Milliarde möglicher genetischer Variationen überlebt.
Es ging mir darum, dem Argument entgegenzutreten, dass das nicht möglich sei, nur weil die sterbenden (14) oder nicht geborenen (Milliarden) nicht sichtbar sind. - #33 11.01.2012 19:34 von
Evolutionisten
Es gibt diese potentielle genetische Varianten, wie Ihnen schon Herr "neoptolemos" erklärt hat nicht. Die existieren nur in einem Kopf von einem Statistiker. In Wirklichkeit überlebt in einer Generation nur ein Paar und ob die ausgerechnet die Richtigen Gene trägt ist fraglich weil ein Überleben hängt nicht in erster Linie von der Überlegenheit des besagten Schnabels sonder ist ein Ergebnis des Zufalls, Erst in einem großen Auswahl des Individuen kann sich so eine positive Eigenschaft durchsetzen. Es ist aber ausgeschlossen dass so etwas in nur einer Generation passiert wie man bei der Darwinfinken beobachtet.
Bei den Lachsen haben wir auch mit einer Situation zu tun wo nach geltenden Meinung der Evolutionisten keine solche Spaltung der Population möglich wäre.
Man muss bedenken dass die Lachse dass größte Teil ihren Lebens in dem gleichen See verbringen wo sie Alle dem gleichen Selektionsdruck ausgesetzt sind. Es mussten sich also solche durchsetzen die dem Ökosystem See am besten angepasst sind und die werden also theoretisch die gleiche genetische Ausstattung haben.
So aber scheint die Natur nicht zu funktionieren. Sie funktioniert so wie ich vorgeschlagenen habe
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