Neue Sinus-Studie: So fühlt Deutschlands Jugend

DKJSWie ticken die Erwachsenen von morgen? Für eine Studie wurden deutsche Jugendliche nach ihrem Lebensgefühl gefragt. Ergebnis: Der Leistungsdruck steigt, die Kluft zwischen den sozialen Schichten vertieft sich. Doch jeder geht damit sehr unterschiedlich um.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...824073,00.html
  1. #10

    Die Konservativ-Bürgerlichen finden Selbstdisziplin wichtiger als Selbstentfaltung. Es sind die Frühvergreisten unter den Jugendlichen, sie wollen, dass sich möglichst wenig ändert. Es geht ihnen darum, einen Platz in der Erwachsenenwelt zu finden - der Traum ist die "Normalbiografie", wie die Forscher schreiben.
    Schön zu sehen, wei sachlich und neutral die Ergebnisse zusammengefasst werden.
  2. #11

    Schwachsinn

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie ticken die Erwachsenen von morgen? Für eine Studie wurden deutsche Jugendliche nach ihrem Lebensgefühl gefragt. Ergebnis: Der Leistungsdruck steigt, die Kluft zwischen den sozialen Schichten vertieft sich. Doch jeder geht damit sehr unterschiedlich um.

    Neue Sinus-Studie: So fühlt Deutschlands Jugend - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    Die sogenannten "Sinus-Studien" fallen eindeutig in die Kategorie "höllischer Blödsinn", werden aber in Marketingabteilungen gern mit bedenklicher Miene zitiert und begutachtet. Dabei ist es heutzutage sehr einfach, herauszufinden, was das Publikum will: Man braucht bloß im Internet zu surfen, bei Amazon zum Beispiel werden Produkte sehr fachkundig beurteilt.
  3. #12

    titel

    Zitat von Pizza No.7 Beitrag anzeigen
    Bitte, kann mir jemand bestätigen, daß für so einen Unfug nicht meine Steuern verbraten wurden? Bitte, bitte!

    Daß es arme Jugendliche, genußsüchtige Jugendliche und noch ein paar andere Gruppen gibt, das stelle ich - kostenlos - tagtäglich fest. Dafür benötige ich keine Studie.
    Ich würde nicht einen knappen Artikel über eine Studie mit der Studie selbst verwechseln. Oder haben Sie diese gesehen? Nach meiner Kenntnis sind die Sinus-Milieustudien durchaus nützlich und keineswegs "selbstverständlich". ...
  4. #13

    ...

    Zitat von james-100 Beitrag anzeigen
    Wir hinterlassen unseren Kindern und Kindeskindern ein Land, in dem Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Solidarität immer weniger wert ist. Kein Wunder bei dieser Regierung und der asozialen "Elite". Wir zerstören den Erfolg einer sozialen Marktwirtschaft unserer Eltern und Großeltern. Und das völlig ohne Not, nur weil einige zu gierig sind und den Hals nicht voll genug bekommen kann.
    An Ihnen selbst ist es, Ihren Kindern die genannten Werte vorzuleben und nahezubringen. Bei meinen jedenfalls klappt es.
  5. #14

    Steuerverschwendungen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie ticken die Erwachsenen von morgen? Für eine Studie wurden deutsche Jugendliche nach ihrem Lebensgefühl gefragt. Ergebnis: Der Leistungsdruck steigt, die Kluft zwischen den sozialen Schichten vertieft sich. Doch jeder geht damit sehr unterschiedlich um.

    Neue Sinus-Studie: So fühlt Deutschlands Jugend - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    So kann man nicht sparsam mit den Steuern umgehen, diese Studien sind eine völlig unsinnige Steuerverschwendung.
    Wenn man nicht weiß wie die Jugend denkt und handelt, dann sollten die betroffenen Behörden sich nach einer neuen Arbeit umschauen.
    Man hätte das vergeudete Geld wieder in Jugendprojekten stecken müssen und nicht sozusagend einige sogenannte Wissenschaftler eine gut bezahlte Tätigkeit ermöglichen sollen.
    HR
  6. #15

    Es wäre

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie ticken die Erwachsenen von morgen? Für eine Studie wurden deutsche Jugendliche nach ihrem Lebensgefühl gefragt. Ergebnis: Der Leistungsdruck steigt, die Kluft zwischen den sozialen Schichten vertieft sich. Doch jeder geht damit sehr unterschiedlich um.

    Neue Sinus-Studie: So fühlt Deutschlands Jugend - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL
    begrüßenswert wenn sich die Autorenschaft künftig wertender Beigaben wie "Neo-Spießer" und "frühvergreist" enthalten könnte. Was die Herrschaften persönlich von den Jugendlichen halten ist irrelevant
  7. #16

    Zitat von Grammelbart Beitrag anzeigen
    nicht euer ernst oder? 72 interviews??? das ist so repräsentativ wie eine umfrage im bekanntenkreis. vermutlich war die studie immerhin teuer und hat einige "wissenschaftler" gut ernährt - mindesthoffnung hinsichtlich sinnhaftigkeit.

    sehr enttäuschend wenn man INFORMATION oder ANALYTIK erwartet hat...
    Die Sozialforschung bedient sich nicht ausschließlich quantitativer, auf repräsentativen Stichproben beruhenden Methoden. Interviews (im Gegensatz zur Befragung) sind ein übliches Verfahren in der qualitativen Sozialforschung.

    Wie Sie sich selbst ausrechnen können, kann eine "statistisch repräsentative" Menge an qualitativen Interviews auch gar nicht mit vernünftigem Aufwand bewältigt werden. Das wäre auch nicht sinnvoll. Und eine Befragung, z.B. mit Fragebogen, könnte nie so auf den Probanden eingehen wie ein Interview.

    Aber da Sie so gut informiert sind, wissen Sie das ja alles ...
  8. #17

    Guter Kommentar

    Zitat von Grammelbart Beitrag anzeigen
    nicht euer ernst oder? 72 interviews??? das ist so repräsentativ wie eine umfrage im bekanntenkreis. vermutlich war die studie immerhin teuer und hat einige "wissenschaftler" gut ernährt - mindesthoffnung hinsichtlich sinnhaftigkeit.

    sehr enttäuschend wenn man INFORMATION oder ANALYTIK erwartet hat...
    Nach Frauen, Männer, Jugendbeauftragten kommen vermutlich bald die Hamsterbeuftragte die uns informieren wie die Seelenlage ist.
    Statt mein Steuergeld in Studien zu verbraten (ich denke das ist nicht privatfinanziert) wäre es ja wohl sinnvoller die Jugendlichen mal in einen Austausch nach Polen oder Frankreich oder sonstwohin zu senden damit sie andere Gedanken und Vorbilder kennenlernen können.
    Mit dem Werk ist keinem geholfen aber die Kammarilla auf Staatsquote hat wieder was um heisse Luft in Amt und Würden zu produzieren .
  9. #18

    Repräsentativität

    Zitat von Grammelbart Beitrag anzeigen
    nicht euer ernst oder? 72 interviews??? das ist so repräsentativ wie eine umfrage im bekanntenkreis. vermutlich war die studie immerhin teuer und hat einige "wissenschaftler" gut ernährt - mindesthoffnung hinsichtlich sinnhaftigkeit.

    sehr enttäuschend wenn man INFORMATION oder ANALYTIK erwartet hat...
    Die Anzahl der Interviews ist für die Repräsentativität nicht allein entscheidend. Wenn die Stichprobe sorgfältig nach Repräsentativitätsgesichtspunkten zusammengestellt wurde (d.h. sie stellt einen "Mikrokosmos" aller Jugendlichen dar) und innerhalb verschiedener Untergruppen / Schichtungen zufällig ausgewählt wurde, dann kann eine Stichprobe mit 72 Personen u.U. bessere Ergebnisse liefern als eine mit 1000. Eine Umfrage im Bekanntenkreis dagegen ginge gar nicht.
    Offensichtlich wurden in der Studie Interviews erhoben und (qualitativ) ausgewertet. Wenn das mit Sorgfalt gemacht wird, ist es eine Heidenarbeit. Das sollte man nicht von vornherein abwerten.
  10. #19

    ...

    Zitat von Mühlhiasl der Waldprophet Beitrag anzeigen
    Die Sozialforschung bedient sich nicht ausschließlich quantitativer, auf repräsentativen Stichproben beruhenden Methoden. Interviews (im Gegensatz zur Befragung) sind ein übliches Verfahren in der qualitativen Sozialforschung.

    ...
    Und zu welcher Gruppe gehört man üblicherweise als Jugendlicher, wenn man dann als Sozialforscher endet?