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Neue Sinus-Studie: So fühlt Deutschlands Jugend
DKJSWie ticken die Erwachsenen von morgen? Für eine Studie wurden deutsche Jugendliche nach ihrem Lebensgefühl gefragt. Ergebnis: Der Leistungsdruck steigt, die Kluft zwischen den sozialen Schichten vertieft sich. Doch jeder geht damit sehr unterschiedlich um.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...824073,00.html
- #10 28.03.2012 15:04 vonSchön zu sehen, wei sachlich und neutral die Ergebnisse zusammengefasst werden.Die Konservativ-Bürgerlichen finden Selbstdisziplin wichtiger als Selbstentfaltung. Es sind die Frühvergreisten unter den Jugendlichen, sie wollen, dass sich möglichst wenig ändert. Es geht ihnen darum, einen Platz in der Erwachsenenwelt zu finden - der Traum ist die "Normalbiografie", wie die Forscher schreiben.
- #11 28.03.2012 15:05 von
Schwachsinn
Die sogenannten "Sinus-Studien" fallen eindeutig in die Kategorie "höllischer Blödsinn", werden aber in Marketingabteilungen gern mit bedenklicher Miene zitiert und begutachtet. Dabei ist es heutzutage sehr einfach, herauszufinden, was das Publikum will: Man braucht bloß im Internet zu surfen, bei Amazon zum Beispiel werden Produkte sehr fachkundig beurteilt.
- #12 28.03.2012 15:07 von
- #13 28.03.2012 15:09 von
- #14 28.03.2012 15:10 von
Steuerverschwendungen
So kann man nicht sparsam mit den Steuern umgehen, diese Studien sind eine völlig unsinnige Steuerverschwendung.
Wenn man nicht weiß wie die Jugend denkt und handelt, dann sollten die betroffenen Behörden sich nach einer neuen Arbeit umschauen.
Man hätte das vergeudete Geld wieder in Jugendprojekten stecken müssen und nicht sozusagend einige sogenannte Wissenschaftler eine gut bezahlte Tätigkeit ermöglichen sollen.
HR - #15 28.03.2012 15:11 von
- #16 28.03.2012 15:13 von
Die Sozialforschung bedient sich nicht ausschließlich quantitativer, auf repräsentativen Stichproben beruhenden Methoden. Interviews (im Gegensatz zur Befragung) sind ein übliches Verfahren in der qualitativen Sozialforschung.
Wie Sie sich selbst ausrechnen können, kann eine "statistisch repräsentative" Menge an qualitativen Interviews auch gar nicht mit vernünftigem Aufwand bewältigt werden. Das wäre auch nicht sinnvoll. Und eine Befragung, z.B. mit Fragebogen, könnte nie so auf den Probanden eingehen wie ein Interview.
Aber da Sie so gut informiert sind, wissen Sie das ja alles ... - #17 28.03.2012 15:15 von
Guter Kommentar
Nach Frauen, Männer, Jugendbeauftragten kommen vermutlich bald die Hamsterbeuftragte die uns informieren wie die Seelenlage ist.
Statt mein Steuergeld in Studien zu verbraten (ich denke das ist nicht privatfinanziert) wäre es ja wohl sinnvoller die Jugendlichen mal in einen Austausch nach Polen oder Frankreich oder sonstwohin zu senden damit sie andere Gedanken und Vorbilder kennenlernen können.
Mit dem Werk ist keinem geholfen aber die Kammarilla auf Staatsquote hat wieder was um heisse Luft in Amt und Würden zu produzieren . - #18 28.03.2012 15:18 von
Repräsentativität
Die Anzahl der Interviews ist für die Repräsentativität nicht allein entscheidend. Wenn die Stichprobe sorgfältig nach Repräsentativitätsgesichtspunkten zusammengestellt wurde (d.h. sie stellt einen "Mikrokosmos" aller Jugendlichen dar) und innerhalb verschiedener Untergruppen / Schichtungen zufällig ausgewählt wurde, dann kann eine Stichprobe mit 72 Personen u.U. bessere Ergebnisse liefern als eine mit 1000. Eine Umfrage im Bekanntenkreis dagegen ginge gar nicht.
Offensichtlich wurden in der Studie Interviews erhoben und (qualitativ) ausgewertet. Wenn das mit Sorgfalt gemacht wird, ist es eine Heidenarbeit. Das sollte man nicht von vornherein abwerten. - #19 28.03.2012 15:19 von
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