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Neue Sicherheitspolitik: Japan lockert erstmals Waffenexporte
Umbruch in Japan: Bisher hatte sich Tokio ein strenges Waffenexport verordnet. Jetzt weicht das Land erstmals diese Regelung auf. Künftig kann es gemeinsam mit befreundeten Staaten Waffen entwickeln und herstellen - ein Zeichen an die schwierigen Nachbarn China und Nordkorea.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...805843,00.html
- #1 27.12.2011 09:16 von
- #2 27.12.2011 09:32 von
erstmals?
Der Schreiberling des Artikels sollte sich in Geschichtsbüchern kundig machen, wenn er es in der Schule schon nicht gelert hat. So hat bisher Japan als Agressor im Pazifischen Raum schon eine lange Tradition, erinnert sei nur an den Marionettenstaat Mandschuko, die Besetzung Koreas oder Chinas im 2. Weltkrieg.
Hat China oder Nordkorea schon mal Japan erobert? Ich erinnere mich nicht, also immer hübsch die Kirche im Dorf lassen und statt "erstmals" gehört wohl eher "schon wieder" als erklärendes Wort dahin. - #3 27.12.2011 10:25 von
- #4 27.12.2011 10:52 von
China hat lediglich die USA als Maßstab für seine Rüstung
Wohin soll China ihrer Meinung nach "expandieren"? Das sind postkolonial xenophobe Kanonenbootprojektionen aus dem 19. Jahrhundert und haben mit Chinas Vorhaben wenig zu tun. Chinas Militär wächst zur Zeit rasant (weltweit die größte Aufrüstung), weil China nicht nur wirtschaftlich sondern auch militärisch zu den USA aufschließen will und dazu haben die Chinesen als Nation, die sich schon mehrfach gegen Angreifer wie Japan, Deutschland und Großbritannien verteidigen musste, jedes Recht. Wenn die Chinesen die Möglichkeit haben Weltmacht zu werden, dann kann man sie dazu nur beglückwünschen. China betreibt im Vergleich zu gewissen anderen Ländern eine sehr tolerante und friedvolle Außenpolitik. Dem Foto aus dem Artikel möchte ich ein Foto aus China entgegensetzen, es zeigt wie vor kurzem ein Zug mit neu gebauten ZTZ99A2 (Chinas neuster und modernster Panzer) eine Panzerfabrik verlässt.
http://i.imgur.com/Nmq9M.jpg
Diese Panzer sind stärker gepanzert, schneller und können doppelt so weit schießen wie jedes westliche Konkurrenzmodell, da bilden auch japanische Panzer keine Ausnahme.
http://i.imgur.com/fUd2o.jpg
Mit dieser rasanten Rüstung kann Japan nicht mithalten. - #5 27.12.2011 11:02 von
Mandschuko
Unterträglich wie die Kalten Forumkrieger hier mit ihren Bildungslücken geradezu angeben, Mandschuko:
Mandschukuo
Man kann ja schon froh sein das Sie den Unterschied zwischen Japan und China kennen. Ich bin schon tapferen Antikommunisten begegnet, die geglaubt haben das Japan zu China gehöre und Japans Angriff auf Pearl Harbor als Zeichen für Chinas Bösartigkeit anführten, ähnlich Absurdes hört man auch immer wieder zu Tibet. Da hat sich bei den Forumkriegern bis heute noch nicht herumgesprochen das dies schon vor Mao zur chinesischen Republik gehörte, man muss sich ja fremdschämen, PISA lässt grüßen. - #6 27.12.2011 12:21 von
...
Panzer sind wie die Kavallerie im 2. Weltkrieg Relikte einer längst vergangenen Zeit. Sie sind bestenfalls so etwas wie die Dinosaurier des Kriegswesens.
China kann noch so viele noch so gute Panzer haben, gegen moderne luftgestützte Waffensysteme haben sie einfach keine Chance mehr. Es hat schon seinen Grund, weshalb die NATO-Staaten mittlerweile fast komplett auf sie verzichten.
Dementsprechend ist die japanische Entscheidung, bei der Entwicklung von High-Tech Waffensystemen künftig mit Verbündeten zusammenzuarbeiten, auch richtig und verständlich. - #7 27.12.2011 15:04 von
Panzer-Zukunft
Stimmt so nicht. Die Kanadier haben in Afghanistan bewiesen, daß moderne Kampfpanzer (Leopard 2) in Zusammenarbeit mit Pionierpanzern auch bei der Terroristenbekämpfung heutzutage ein äußerst wertvolles Werkzeug sind.
Deren Fähigkeit, aufgeklärten Feind schnell, eben unter Zuhilfenahme mechanisierter Pionierkräfte, um schnell Gräben und andere Hindernisse zu überwinden, in der Flanke zu packen und mit massiver Feuerkraft und gutem Panzerschutz zu vernichten rettet Soldatenleben.
Natürlich braucht man dafür nicht mehr 1:1 die Waffensysteme für die Panzerschlachten der norddeutschen Tiefebene, aber wer sich die modernsten Varianten von Kraus-Maffei oder die Prototypen der Russen für COIN-Kampf ansieht, sieht wohin die Zukunft geht.
Das Zeitalter der Drohne neigt sich, wie die Iraner eindrucksvoll gezeigt haben erstmal dem Ende entgegen, solange bis diese Maschinen autonom werden können. - #8 27.12.2011 16:33 von
Japan reagiert
Japan reagiert ebenso wie D - geht nicht anders. Gegen wen @General_Turgidson setzten Sie Panzer ein? Gegen 10 Dollar Islamisten-Tagelöhner mit Kalaschnikow in Afghanistan?
Geben Sie einem UNO-Soldaten aus Bangladesch 50 Dollar/Tag und die Sache ist erledigt. Den 10 Millionen Dollar teuren Soldatensarg will nur noch KraussMaffei im Einsatz sehen.
Und weil eine Drohne für ein paar Hundert-Tausend im Iran gelandet ist, ist es das Ende dieser Technologie? Weit gefehlt. Die Innereien weiß jede Technologiemacht zu schützen.
Sie werden noch oft Stellvertreterkonflikte bestreiten - es geht erst los! - #9 27.12.2011 17:11 von
Chinas Expansion
China als Weltmacht? Ob dies von Vorteil ist, siehe China in Tibet wage ich zu bezweifeln. China geht mit dem Menschenrechten und Demokratie ja nicht sehr sorgsam um. China ist sehr expansiv, man braucht nur nach Afrika zu schauen. China liefert an jeden Diktator auch ohne Forderung nach Good Governance oder Auflagen wie Korruptionsbekämpfung. China unterstützt aggressive Regime wie Nordkorea (bedroht immer wieder den freien Süden) oder den Iran (baut an Atomwaffen, spricht Israel das Existenzrecht ab), so sieht nun mal kein friedliebender Staat aus.
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