Eine harte Hand braucht die deutsche Jugend - am besten die des Privatfernsehens! Das gaukelt uns Sat.1 vor und schwingt sich mit "Superlehrer" und "Jugendcoach" zum Volkspädagogen auf. Wer soll diese dramatisch platten Pseudo-Dokus eigentlich noch glauben?
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...630432,00.html
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Wie so wollen sie immer gleich alles verbieten, es herrscht doch eine Demokratie, es wird doch keiner dazu gezwungen sich den Mist der Privatsender anzuschauen, ich mache es schon viel Jahre nicht mehr.
Man kommt sich bei den Privaten immer nur verarscht vor, also stelle ich diese Sender nicht mehr an.
Aber ich muß auch eingestehen, dass mitlerweile die öffentlichen Sender auch schon zu viel Mist bringen, deshalb nur noch bestimmte Sendungen anschauen und dann den Kasten mal eine Ruhe gönnen.
Hubert Rudnick
Listerholm hat natürlich recht, wenn er sagt, daß es nicht ausgeschlossen ist, daß sich etwas tut, wenn Jugendliche mal sehen, wie vorteilhaft es für sie sein kann, wenn sie sich auf sozialadäquate Weise verhalten etc. Der eigene Vorteil kann ein Motor für Veränderung sein. In der Regel führt aber erst großer Leidensdruck zu Veränderungen im Verhalten und in Einstellungen. Ich denke jedoch, daß die Sendungen dieser Reihe dazu nicht in der Lage sein werden. Nun gut, ich kann nicht in die Glaskugel schauen, will ich auch nicht. Ich möchte an dieser Stelle garnicht darüber reden, daß nicht nur der eigene Vorteil Handlungs - oder Erkenntnisgrund sein kann sondern etwas moralisch durchaus "höherwertiges".
Wer sich mit dem Problem der "Hefe" gemein macht, hat noch nichts gelernt.
Es ist nämlich sinnlos, andere Menschen erziehen zu wollen - zumal, wenn man gar nicht weiß wozu - wenn man selbst noch schwankt.
Ich persönlich möchte mit diesem Proll nichts zu tun haben.
Ich versage mir auch jede Ambition, diesen bessern oder gar erziehen zu wollen.
Wichtig ist mir, selbst Mensch zu bleiben und danach zu leben.
L.
Eigentlich haben diese Sendungen immer zwei Aspekte: Einen Problemlösungsaspekt und einen Voyeurismusaspekt. Welchen man davon überhaupt wahrnimmt hängt jedoch von der eigenen Persönlichkeit ab, wie der alte Psychologenwitz veranschaulicht:
"Woran denken Sie bei diesem Tintenklecks?"
"An Sex."
"Und bei diesem hier?"
"An Sex."
"Und bei diesem?"
"Auch an Sex."
"Sie denken ja immer nur an Sex!"
"Ja, wer zeigt mir denn hier den ganzen Schweinkram?!"
Analog dazu: Wer auf Voyeurismus fixiert ist, ist blind für andere Inhalte. Daher kann ich nur wiederholen: Das Publikum mag voyeuristisch sein, aber das Publikum des voyeuristischen Publikums ist voyeuristisch im Quadrat.
Davon können auch lautstarke Verbotsforderungen nicht ablenken, zumal diese unsägliche Zensurgeilheit nicht gerade ein Aushängeschild demokratisch-liberaler Erziehung ist.
Das ist nur zu wahr. Allerdings können sich die Leute, die über genügend Einkommen verfügen, nicht nur leisten, dieses elende Leben nicht führen zu müssen, sondern ihre eigenen Lebenswelten so abzuschirmen, daß sie nicht mehr mit der traurigen Realität draußen konfrontiert werden.
Siehe unsere "Entscheidungsträger" aus Wirtschaft und Politik.
Haben Sie dafür eine sachliche Quelle? Oder spricht da lediglich der Frust darüber, dass die jungen Menschen dank Internet- und Technikkompetenz womöglich zu intelligent für die Medienlügen sind, nach denen sich die sechzigjährige Zuschauerschaft von ARD und ZDF sehnt (v.a. Stichwort "Killerspiele")?
Privatenbashing kommt meiner Erfahrung nach meist von den Leuten, die vollkommen kritiklos schlucken, was ihnen die Öffentlich-Rechtlichen auftischen. Oder favorisieren Sie einen anderen Sender? Wagen Sie etwas Konstruktivität!
Eine Frage: Nennen sie mir neben allem Bedenkenswerten in ihrem posting nur einen vernünftigen Grund dafür, warum ich mich in die dunstigen, vernebelten, nach Zigarettenrauch stinkenden Sphären jener Menschen begeben sollte, deren Sprache ich niemals lerne und niemals lernen will. Und von denen ich weiß, dass denen meine Bedürfnisse megameilenweit am A..... vorbeigehen?
Es ist gut zu akzeptieren, wo wir selbst wohnen und die anderen in Ruhe zu lassen.
Diese im TV zur Schau geratene "Rumerziehe" finde ich blöd und zwar, weil es wieder mal daherkommt als ein Rezept für eine Sache, die verloren ist und sich _dumme_ Menschen anmaßen, Lösungen zu offerieren, wo es keine gibt.
L.
Und: Auch wenn man wenig Geld hat oder nach vielen Jahren als Älterer arbeitslos wird, muss man sich noch lange nicht mit solchen gewalttätigen Hirnlosen und Kriminellen ohne jegliche Sozialisation oder Benehmen auf eine Stufe stellen oder sich auch nur mit denen beschäftigen.
Di8ese werden ZU RECHT Ausgegrenzt von der Normalbevölkerung! Leider tun dies unsere Richter und sozialarbeiter NICHT und gerade dadurch entsteht eben NULL "Leidensdruck" bie den Prekariatsjugendlichen, Geld vom Amt kommt ja auch wenn man die Schule und Ausbildung schmeisst, am Ausbildungsplatz rumplärrt oder schlägert damit man fliuegt, etc (ich empfehle dazu derzeit auf der STERN-Website das "Protokoll eines Lehrers" der leider mit solchen Typen gewzwungen ist zu arbeiten...