Das sind die üblichen Märchen der angeblichen Kapitalismus-Kritiker, die von den Mechanismen nichts verstehen wollen. Damit arbeiten sie nur den Volksverdummern in die Hände.
Auf jeder griechischen Staatsanleihe ist ein Nominalwert aufgedruckt. Wenn da 1.000.000 Euro drauf steht, hat auch einst ein Anleger 1 Million Euro dafür locker gemacht, sei es eine Bank oder ein Privatanleger oder ein anderer Staat.
Von den gesammelten 350 Milliarden Euro werden nun 50% - das nennt sich "die Hälfte" - gestrichen, das heisst, das bedruckte Papier wird im Buchwert von 175 Milliarden Euro zu Makulatur.
Dieses Papier befindet sich im Wert von 106 Milliarden Euro im Besitz europäischer Banken. Diese haben auch schon ihre Bücher berichtigt und warten, dass der Reisswolf tätig wird. So einfach ist das!
Allen tut es wohl im Portemonnaie weh, wenn derartige Summen verschwinden. Den Banken geht es da nicht besser, die versuchen dann, irgendwo und irgendwie die Kohle wieder zu bekommen.
Das, allerdings, ist eine andere Frage! Darüber sollten sich mal die Anti-Kapitalisten mal Gedanken machen! Das griechische Geld ist weg, ein für alle Mal!

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