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Neue Regierung in Griechenland: Countdown zum Wachwechsel

Griechenland taumelt durch die Krise - nun soll zumindest das politische Führungschaos ein Ende haben. Am Dienstag wird die neue Übergangsregierung vorgestellt. Als Nachfolger von Premier Papandreou ist nun auch ein IWF-Experte im Gespräch.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...796422,00.html
  1. #20

    Märchen

    Zitat von Einweckglas Beitrag anzeigen
    Dass die Banken mit Ihrer Vollkaskomentalität somit nur einen geringeren Betrag als die medienwirksam propagierten 50% abschreiben werden müssen...entbehrt jeglicher ordnender Funktion eines freien Marktes...
    Das sind die üblichen Märchen der angeblichen Kapitalismus-Kritiker, die von den Mechanismen nichts verstehen wollen. Damit arbeiten sie nur den Volksverdummern in die Hände.

    Auf jeder griechischen Staatsanleihe ist ein Nominalwert aufgedruckt. Wenn da 1.000.000 Euro drauf steht, hat auch einst ein Anleger 1 Million Euro dafür locker gemacht, sei es eine Bank oder ein Privatanleger oder ein anderer Staat.

    Von den gesammelten 350 Milliarden Euro werden nun 50% - das nennt sich "die Hälfte" - gestrichen, das heisst, das bedruckte Papier wird im Buchwert von 175 Milliarden Euro zu Makulatur.

    Dieses Papier befindet sich im Wert von 106 Milliarden Euro im Besitz europäischer Banken. Diese haben auch schon ihre Bücher berichtigt und warten, dass der Reisswolf tätig wird. So einfach ist das!

    Allen tut es wohl im Portemonnaie weh, wenn derartige Summen verschwinden. Den Banken geht es da nicht besser, die versuchen dann, irgendwo und irgendwie die Kohle wieder zu bekommen.

    Das, allerdings, ist eine andere Frage! Darüber sollten sich mal die Anti-Kapitalisten mal Gedanken machen! Das griechische Geld ist weg, ein für alle Mal!
  2. #21

    nicht ganz richtig

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Wir leben im Kapitalismus und wie der Name schon sagt, so gibt das Kapital die Grundrichtung der Politik an und das nicht erst jetzt, sondern schon immer.
    Die Politiker und da ist es gleichgültig welcher Partei sie angehören haben sich dem Diktat des Kapitals zu unterwerfen.
    das von Ihnen beschriebene szenario ist per definition nicht kapitalismus, sondern faschismus...
  3. #22

    Demokratie

    Griechenland taumelt durch die Krise - nun soll zumindest das politische Führungschaos ein Ende haben. Am Dienstag wird die neue Übergangsregierung vorgestellt. Als Nachfolger von Premier Papandreou ist nun auch ein IWF-Experte im Gespräch.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...796422,00.html
    Statt Volksabstimmung in Griechenland nun also eine "Notregierung", die das Brüsseler Spardiktat gegen die Bevölkerung durchpeitschen soll. Die Alarmglocken aller Demokratiefreunde müssten längst laut schrillen. Unsere Enkel werden uns eines Tages fragen: Warum habt ihr damals gegen die Diktatur der Banken nichts unternommen?

    http://newsbloggers.ch/2011/11/04/ab...emokratie-ade/
  4. #23

    Jacke wie Hose

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Griechenland taumelt durch die Krise - nun soll zumindest das politische Führungschaos ein Ende haben. Am Dienstag wird die neue Übergangsregierung vorgestellt. Als Nachfolger von Premier Papandreou ist nun auch ein IWF-Experte im Gespräch.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...796422,00.html
    Papa-dingsbums oder Popu-sowieso, was soll`s, macht das einen Unterschied u. interessiert das wirklich noch jemanden?
  5. #24

    Sie zahlen gerne Steuern?

    Zitat von regen_in_der_traufe Beitrag anzeigen
    Papa-dingsbums oder Popu-sowieso, was soll`s, macht das einen Unterschied u. interessiert das wirklich noch jemanden?
    Und helfen verarmten griechischen Millionären aus der Klemme? Ich hätte da auch noch ein Konto, auf dem ich Geld sammele.
  6. #25

    Steuern zahlen

    Zitat von pragmat Beitrag anzeigen
    Und helfen verarmten griechischen Millionären aus der Klemme? Ich hätte da auch noch ein Konto, auf dem ich Geld sammele.
    Ja, ich wäre gerne in der Lage u. bereit sagen wir mal z.B. 1Mio. Steuern zu zahlen...., wenn auch nicht für griechische Millionäre.
    Abgesehen davon haben Sie das falsch verstanden.

    Ich meinte das so das es völlig "wurscht" ist wer in diesem griechischen Kasperletheater gerade den Kasperl spielt.
    An der Tatsache das Griechenland pleite ist ändert das nicht ein Jota.
    Und, glauben Sie etwa ernsthaft das egal wer das Theater leiten wird zur Eingebung erlangt man müsse die grössten u. reichsten Profiteure der vergangenen 30 Jahre griechischer u. 10 Jahre EU-Politik nun plötzlich zur Kasse bitten?

    Ich jedenfalls glaube das ganz bestimmt nicht, eine Krähe hackt der anderen doch kein Auge aus. Wozu auch, es ist doch schon beschlossene Sache, der kleine europäische Mann zahlt für alles (u. gefragt ob er das will ist nicht vorgesehen, weder hier wie dort).

    Griechenland hat das Ruder längst nicht mehr in der Hand.
    Wer auch immer den Oberkasperl spielen darf hat die "Wahl" zwischen "Regierung Merkozy" jetzt (= "Rettung") u. Pleite später oder Pleite jetzt gleich (= Insolvenz).
    Für was sich sämtliche EU-Politclowns entschieden haben wissen wir ja jetzt schon: the show must go on, koste es was es wolle.
    Deshalb, Fortsetzung folgt demnächst in Ihrem Kino: Griechenland ist Schnee von gestern, heute zur Abwechslung mal was richtig Spannendes: Italien.
  7. #26

    Zitat von anderton Beitrag anzeigen
    Deswegen sprach ich auch von den Völkern bzw. dessen Bürgern und nicht von der Wählergemeinschaft der Scheindemokratie... ;)
    Ich stelle Übereinstimmung fest :)
    Aber die Lemminge laufen trotzdem Richtung Abgrund. SO VIELE können nicht irren.
  8. #27

    Zitat von roland.vanhelven Beitrag anzeigen
    das von Ihnen beschriebene szenario ist per definition nicht kapitalismus, sondern faschismus...
    ... und die Deutsche Bank und Co. haben damals prächtig verdient. Aber wenigstens der Schein der Demokratie bleibt heute gewahrt. Wir sind ja viel zibilisierter.
    Man muß eben ein "unternehmerfreundliches Umfeld" schaffen - unsere Politpuppen arbeiten Tag und Nacht daran.


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