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Neue Regeln: Obama verpflichtet Autohersteller zum Spritsparen

APUnd sie bewegt sich doch - zumindest ein bisschen: Die US-Regierung hat neue Regeln zur Begrenzung des Spritverbrauchs beschlossen. Ab 2025 dürfen Neuwagen demnach nur noch halb so viel Benzin schlucken wie heute.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...852721,00.html
  1. #1

    Nett, was der Markt nicht regelt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Und sie bewegt sich doch - zumindest ein bisschen: Die US-Regierung hat neue Regeln zur Begrenzung des Spritverbrauchs beschlossen. Ab 2025 dürfen Neuwagen demnach nur noch halb so viel Benzin schlucken wie heute.

    USA: Obama will Spritverbrauch von Neuwagen halbieren - SPIEGEL ONLINE
    regelt Obama. Mit welchem Recht versucht die Regierung Menschen zu ihrem Glück zu zwingen? Wenn die Leute sparsame Autos wollen, dann kaufen sie diese und die Hersteller produzieren sie. Wenn nciht dann eben nicht.
  2. #2

    Sparen?!

    "Die Konsumenten werden nach Angaben des Weißen Hauses durch die größere Effizienz ihrer Wagen insgesamt rund 1,7 Billionen Dollar (1,35 Billionen Euro) Spritkosten sparen."

    Daß Konsumenten durch Einsparungen Kosten senken können ist ja wohl ein Ammenmärchen! Was wird der Mineralölkonzern wohl machen, wenn die Autos plötzlich nur noch die Hälfte verbrauchen? - Na klar: natürlich die Spritpreise vedoppeln! Irgend einen Grund werden sie dafür schon finden. Oder glaubt irgend jemand, daß ein Konzern auch nur auf einen müden Cent Gewinn verzichtet?
  3. #3

    Herr WernerT-Party

    "die Menschen werden nicht zu ihren Glück gezwungen" sondern dazu uns die Luft -etwas weniger- zu verpesten.
  4. #4

    Zwang

    Zitat von WernerT Beitrag anzeigen
    regelt Obama. Mit welchem Recht versucht die Regierung Menschen zu ihrem Glück zu zwingen? Wenn die Leute sparsame Autos wollen, dann kaufen sie diese und die Hersteller produzieren sie. Wenn nciht dann eben nicht.
    Ohne staatlichen Zwang wird die Autoindustrie nicht ausreichend interessiert sein, Entwicklungsgelder in effizientere Antriebe zu stecken, sondern wird stattdessen diese Resourcen in die Entwicklung sonstiges Bling-Blings stecken. Der Staat muss schon ab und zu mal Vorgaben machen, damit es zu Fortschritten kommt. Siehe z.B. Unfallsicherheit oder Schadstoffausstoss. Angebot und Nachfrage funktionieren nur begrenzt, und solange die Hersteller Monster-SUVs bauen, werden die auch Käufer finden (angebotsgesteuerter Markt), erst wenn der Sprit unbezahlbar wird, werden automatisch sparsame Fahrzeuge entwickelt (nachfragegesteuerter Markt). Da der Staat nicht warten wil, bis die Galone 20$ kostet, damit sich etwas an der Umweltbelastung und deer Ölabhängikeit ändert, geht es halt nur entweder dadurch, die Zulassung von Spritfresssern zu verweigern, oder eben den Herstellern Verbrauchsvorgaben zu machen. Letzteres ist die sanftere Tour.
  5. #5

    Ja und was passiert dann, im Jahre 2025?

    Zitat von ecosys Beitrag anzeigen
    "Die Konsumenten werden nach Angaben des Weißen Hauses durch die größere Effizienz ihrer Wagen insgesamt rund 1,7 Billionen Dollar (1,35 Billionen Euro) Spritkosten sparen."

    Daß Konsumenten durch Einsparungen Kosten senken können ist ja wohl ein Ammenmärchen! Was wird der Mineralölkonzern wohl machen, wenn die Autos plötzlich nur noch die Hälfte verbrauchen? - Na klar: natürlich die Spritpreise vedoppeln! Irgend einen Grund werden sie dafür schon finden. Oder glaubt irgend jemand, daß ein Konzern auch nur auf einen müden Cent Gewinn verzichtet?
    Ja und was passiert dann, im Jahre 2025? Nach Verdoppelung des Benzin und Dieselpreises? Dann fahren die Amis eben mit heimischem Erdgas aus USA Boeden gewonnen und Bio-Ethanol (volgo Schnaps) aus heimischer USA Landwirtschaft und mit Elektrizitaet aus Windanlagen (die Groesste der Welt ist in Texas) und Sonnen-Waermeanlagen (die Groesste der Welt gerade im Bau in den USA).
    mfG Beat
  6. #6

    Herr WernerT

    Ich kann manni-two nur zustimmen. Klimaschutz ist wichtig und in diesem Fall nicht mal besonders schwierig oder aufwendig da die Möglichkeit dazu längst besteht. Ich finde Obama hat jedes Recht dazu und mir persönlich wäre es lieb gewesen, er wäre noch strenger gewesen.
  7. #7

    Zitat von WernerT Beitrag anzeigen
    regelt Obama. Mit welchem Recht versucht die Regierung Menschen zu ihrem Glück zu zwingen? Wenn die Leute sparsame Autos wollen, dann kaufen sie diese und die Hersteller produzieren sie. Wenn nciht dann eben nicht.
    ...weil in Amerika ebengenau solche Leute wie sie leben, die uninteressiert und nach dem Motto, ´nehmt mir bloooß nicht die Knarre oder meinen spritsaufenden Wagen weg´ Freiheit, auf welche Kosten auch immer, mir schnurz.
    Und weil das eben nicht immer so weitergeht müssen diesen Naivlingen eben mal paar Vorschriften gemacht werden!
  8. #8

    Angebot & Nachfrage

    Zitat von ecosys Beitrag anzeigen
    "Die Konsumenten werden nach Angaben des Weißen Hauses durch die größere Effizienz ihrer Wagen insgesamt rund 1,7 Billionen Dollar (1,35 Billionen Euro) Spritkosten sparen."

    Daß Konsumenten durch Einsparungen Kosten senken können ist ja wohl ein Ammenmärchen! Was wird der Mineralölkonzern wohl machen, wenn die Autos plötzlich nur noch die Hälfte verbrauchen? - Na klar: natürlich die Spritpreise vedoppeln! Irgend einen Grund werden sie dafür schon finden. Oder glaubt irgend jemand, daß ein Konzern auch nur auf einen müden Cent Gewinn verzichtet?
    Angebot & Nachfrage regeln den Preis. Wenn der Verbrauch und damit die Nachfrage in den USA zurückgeht, ist das auf jeden Fall positiv für den Preis. Bis 2025 wird wahrscheinlich auch das Angebot zurückgehen (z.B. durch steigende Förderkosten), aber der Sprit wäre teurer, wenn die Nachfrage noch so hoch wie heute wäre.
  9. #9

    Freiheit, Freiheit

    Zitat von WernerT Beitrag anzeigen
    regelt Obama. Mit welchem Recht versucht die Regierung Menschen zu ihrem Glück zu zwingen? Wenn die Leute sparsame Autos wollen, dann kaufen sie diese und die Hersteller produzieren sie. Wenn nciht dann eben nicht.
    Wo, bitte, steht geschrieben, dass das Recht auf Freiheit auch ein Recht auf Umweltverschmutzung beinhaltet?

    Das Recht auf Freiheit beinhaltet ein Recht auf Freisein von Umweltverschmutzung, und dem versucht Obama - so weit wie moeglich - Rechnung zu tragen.


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