dapdDeutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...825884,00.html
Zum Beispiel:
- Die Situation mit den Banken (Finanzstandort Deutschland, Liberalisierung)
- Abschaffung des Flächentarifvertrags
- Lohndumping durch Zeitarbeit
- Konzentration auf den Export anstatt auf den Binnenmarkt
- Aufnahme der Griechen im Euro (scheinbar ohne Prüfung)
- Maastricht Kriterien gebrochen
- EU Erweiterung
- Hartz IV
- usw...
Der Export wird einbrechen! Weil die anderen kein Geld mehr haben (bzw. von den Banken bekommen), sowie durch den langsam einsetzenden Protektionismus auf der Welt. Sie werden es erleben!
Nur weil es anderen schlechter geht, heißt das nicht, dass es einem gut geht. Immer diese Abwärtsvergleiche...
Den meisten in Deutschland geht es (noch) sehr gut. Die Perspektive wird aber schlechter. Das macht unzufrieden. Ist doch nur menschlich.
Es muss also etwas gemacht werden bzw. wird auch gemacht, nur sieht das eben nach der falschen Richtung aus bzw. nur nach einer Lösung für einen winzigen Teil der Bevölkerung.
Und natürlich darf sich zur Situation ein Herr Schröderzu Wort melden genau wie ein Forist vulcain.
Wir könnten ja ganz klein anfangen - Steuersätze wie unter Kohl z.B.
Merkwürdig daß unsere neoliberalen Freiheitskämpfer DAGEGEN etwas haben - die "Agenda" war wohl doch erfolgreich. Zumindest bei manchen.
Die Pflicht zur Leistung sollte erst einmal damit beginnen die Pflicht zum zahlen von Steuern ernstzunehmen. Wie man so hört ist das in gewissen Kreisen gerade nicht so angesagt.
Aber es ist einfacher "unten" zuzugreifen - deren Lobby ist einfach weniger renitent.
Die Rechnung, die uns die Brüsseler Fürsten der EU für die
sogenannte Euro Rettung aufgemacht hat, muss bezahlt
werden. "Da beißt die Maus kein' Faden ab". Das ist unvermeidlich.
Das kann nur mit Notverordnungen, einer Agenda 2030, erreicht
werden. Für das gemeine Volk kann das nur bedeuten, noch
mehr zu schuften für noch weniger Lohn und Ertrag. Für die
Reichen hat das die Konsequenz, mehr Steuern für Zinsgewinne
und Vermögen zahlen zu müssen.
Wir werden alle für die Fehler unserer Regierung des Feminats
bitter bezahlen müssen! Eine notwendige Banken Regulierung und
-umstrukturierung beispielsweise bringen die nicht auf die Reihe.
Wer wollte diesen ernüchternden, aber realistischen Feststellungen
des Altkanzlers Schröder ernsthaft widersprechen wollen?
Die Probleme müssen mit Mut und Entschlossenheit angegangen
werden. Wir brauchen mehr Yin und weniger Yang in der Politik.
Eine Frauenquote lehne ich deshalb ab.
Was er aber NICHT sagt, ist dass der Deutsche Wettbewerbsvorteil, der durch unseren Verzicht und durch unsere Mehrleistung zustande kommt, dazu führt, dass man uns wieder in die Tasche greift um dann die Defizite der EU-Party-Partner zu bezahlen mit dem Hinweis die Wettbewerbsverzerrung müsse ausgeglichen werden. Dies ist ja momentan das Hauptargument für merkels alternativlose Rettungsschirme. Wir werden doch von diesen Politganoven zu Deppen Europas degradiert und sind dann noch so blöd und applaudieren. Ich lebe nicht, um ein Leben lang für Griechen, Portugiesen, Iren, Spanier, Italiener oder Franzosen zu schuften. Wenn die Faulheit anderer dazu führt, mir nochmals mit scheinheiligen Argumenten in die Tasche zu greifen, ja sogar dazu führt, bestehende politische Verträge zu brechen, sehe ich es nicht weiter ein, auch nur einen Finger mehr zu krümmen, als die Anderen. Das sollten sich merkel, schäuble und schröder hinter die Ohren schreiben.
Seine Äußerungen sind ein Grund mehr, bei nächster Gelegenheit (wieder einmal) auf keinen Fall SPD zu wählen, sonst holen am Ende die Partei-Frankensteins den Schröder noch aus seiner kalten, russischen "Ruhestands"gruft und beleben ihn wieder. Nein, danke!Zitat von SPON, 5.4.12
Überhaupt: Gas-Gerd will der Überalterung der Bevölkerung entgegenwirken - und das als Deutscher.