man endlich aufhören jeden Idioten durch das Abitur zu winken!! Seit 2,3 Jahren machen Schüler mit etwas mehr als Hauptschulniveau Abitur an irgendwelchen Fachgymnasien...
DPASie soll die Zahl der Studienanfänger vorhersagen, doch lag mit der bisherigen Prognose heftig daneben: Jetzt korrigiert die Kultusministerkonferenz ihre Zahlen nach oben. Bis 2020 werden demnach 750.000 Studenten mehr an die Hochschulen strömen als bislang angenommen.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...814378,00.html
man endlich aufhören jeden Idioten durch das Abitur zu winken!! Seit 2,3 Jahren machen Schüler mit etwas mehr als Hauptschulniveau Abitur an irgendwelchen Fachgymnasien...
In was für einem Verhältniss stehen sie denn zum Schulsystem? Es ist keine Pöbelei sondern Tatsache. Das Abitur ist lange nicht so schwer wie noch vor 10Jahren. Ob Sie das nun hinnehmen oder nicht! Aber anscheinend sind Sie ein Fan von Studenten die in Fachbereichen wie Lateinamerika oder Islamstudien die dann nie in ihrer beruflichen Laufbahn was mit dem Studium anfangen können. Aber Hauptsache ist man kann sagen man sei Student und hat staatliches Geld verpulvert.
Ein kaum durchdachter Satz, der so nur von Politikern kommen kann.Zitat von Aus dem Artikel
Mit "Fachkräftemangel" wird stets suggeriert, dass dieser in Bereichen vorherrscht, der von Akademikern besetzt wird. Das mag in vereinzelten Fachrichtungen auch der Fall sein, nach meiner Beobachtung kristallisiert er sich aber zunehmend in Bereichen ohne absolviertes Studium heraus (bspw. Krankenpfleger, Erzieher, Altenpfleger, Handwerker, qualif. Facharbeiter). Dies passt jedoch nicht ins political-correcte-Vorhaben, die Studierquote eines Jahrgangs um absolut jeden Preis nach oben zu peitschen...
Hm - da führen die Kumis auf Biegen und Brechen das G8 ein. In BaWü wird heuer deswegen ein Doppeljahrgang ins Land hinaus gschickt. Und die KMK wundert sich über so viele neue Studenten.
Und alles kommt so überraschend, wenn man das eher gewusst hätte! Dann hätte man ja vorgesorgt.
Mann ... so viel geballte "Fachkompetenz" - mit wird angst um Deutschland.
Gute Nacht
Hier scheinen sich Bund und Länder mal wieder nicht auf Prioritäten einigen zu können: einerseits soll die Quote der Studienabgänger erhöht werden, andererseits wurde wenig bis nichts für den Ansturm getan. Dann kam die G8 Reform und jetzt wundert man sich über so viele Erstis. Wie realitätsfern muss man sein, um solche Entscheidungen herbei führen zu können? Oder hat man verlässliche Prognosen, dass die Erstis ihr Studium nach 1-2 Semestern hinschmeißen? Und dann wird von Wirtschaft und Industrie das Lied des Fachkräftemangels gesungen. Eine Studie des DIW hat diese Thesen widerlegt.
Das "Problem" mit den vielen Gymnasiasten bzw. Abiturienten möchte ich mal aus einer anderen Perspektive beleuchten:
Mehr denn je sieht man als Schüler, wo man als Absolvent einer z. B. handwerklichen Ausbildung landet: als ALGII-Aufstocker oder bei einer Zeitarbeitsfirma (bewusst überspitzt ausgedrückt!). Die Partnersuche ist bei solchen Verhältnissen - gerade für Männer - äußerst pikant. Obendrein werden gerade Handwerker in den Medien als prollig, dumm, ungehobelt und faul hingestellt. Als Studienabsolvent hat man viel mehr berufliche und private Möglichkeiten und kann mit seinem akademischen Grad strunzen. Es ist nicht nur so, dass in eigen Teilen des Landes die Hürde für das Abitur niedriger geworden ist. In jenen Teilen des Landes muss auch etwas für die Bildung der Schüler getan werden - von Eltern und der Schule.
Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns immer mehr angelsächsischen Verhältnissen nähern: viele - einst Berufe, die man in einer dualen Ausbildung lernte - sind heute akademisiert. Da eine US-amerikanische Krankenschwester ("Nurse") ein Bachelorstudiengang ist, wird mittlerweile hierfür Abitur verlangt.