Die Schule entlässt niemanden ohne Schulabschluss.
Da die Schulpflicht in dem Schuljahr endet, in dem der Schüler 18 Jahre alt wird, kann es passieren, dass Schüler die Schule von sich aus ohne Schulabschluss verlassen. Der Weg dahin sieht im regelfall so aus, Vorschule mit 6, Einschulung ins erste Schuljahr mir 7 Jahren, Wiederholung (meist) des dritten Schuljahres, so dass der Besuch der Primarstufe einen Zeitraum von 6 Jahren umfasst. Die Einschulung in die Sekundarstufe fidet folglich im 12. Lebensjahr statt. Selbst bei Erreichen der 10. Klasse ohne weitere Probleme ist der Schüler 18 Jahre alt, Im besten Fall hat er dann seinen Hauptschulabschluss nach Klasse 10.
Meist gelingt es diesem Schülerklientel trotz Förderangeboten aber nicht in die 10. Klasse versetzt zu werden, so dass die 9. Klasse wiederholt werden muss. Wenn diese Personengruppe dann nach der Wiederholung den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 nicht erreicht, so liegt das häufig an so um die 200 bis 300 Fehlstunden, wovon im besten Fall 10% bis 15% entschuldigt sind.
Fazit: Es ist richtig, dass Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen, falsch ist, dass die Schulen Schüler ohne Abschluss entlassen. Diese Schüler entlassen sich selber. Ich kann falsch liegen, aber es müsste in aller erster Linie Sache der Eltern sein, ihre Kinder zum Schulbesuch zu bewegen und sie nicht vom Förderunterricht per Entschuldigung zu befreien. Ist aber auch gemein, dass der Förderunterricht für die benachteiligten in den Randstunden stattfindet, während die leistungsstärkeren Schüler entweder nach Hause gehen dürfen oder sich freiwillig an AGs beteiligen. Das ist ja so was von diskriminierend!

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