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Neue Militärtechnik: So kämpft der*Soldat von morgen
Minikameras am Helm, Tarnkappen-Drohnen am Himmel, Hilfs-Skelette namens "Hulc": Eliteeinheiten begreifen sich auch technologisch als Speerspitze der Streitkräfte. Sie sind oft die ersten, die von*Hightech-Entwicklungen profitieren - und neue Waffen wie die "Kotzstrahlenkanone" einsetzen sollen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...776027,00.html
- #10 17.08.2011 11:04 von
Sehr richtig, aber...
....wie sollten die Medien denn Ihrer Meinung nach berichten? Hierfür wäre für einen großen Teil eine begriffliche Kehrtwendung nötig. Ich war (bis vor kurzem) über 40 Jahre in der internationalen IT-Technik u.a. als Entwickler tätig und kann die Fähigkeit der Streitkräfte zu Innovationen (neue Ideen bis zur konkreten Konzeptentwicklung) beurteilen. Und hier liegt die Bundeswehr vor den schwedischen Militärs einsam an der Spitze. Teilweise, mehr als neidvoll anerkannt, mit einem Vorsprung bis zu 5 Jahren. Das liegt u.a. an der Möglichkeit, in Deutschland technische Offiziere für einen langen Zeitraum in die Industrie und an Hochschulen zu beurlauben. Und jetzt erzählen Sie mal, wie die deutsche Journaille von ihrem Vorurteil "Breit fahren und schmal denken" herunterkommen will? Abgesehen davon, müsste sie anerkennen, dass der Anteil an akademischen Abschlüssen nirgendwo so hoch wie bei den deutschen Offizieren ist.
- #11 17.08.2011 11:05 von
- #12 17.08.2011 11:18 von
Zitat
Rambo: "...und ich dachte der Verstand wäre die stärkste Waffe".
Marshall Murdock: "Tja, die Zeiten ändern sich eben"
Rambo: "Ja, für manche Leute...." - #13 17.08.2011 11:21 von
.
"I'm not going to fire a $2 million missile at a $10 empty tent and hit a camel in the butt." (G.W.Bush)
Man fragt sich angesichts der Lage in Afghanistan und im Irak, ob die teuren Hightech-Waffen überhaupt nützen und ihren Preis rechtfertigen.
Aber die Industrie will verdienen und das Militär will was zum spielen. - #14 17.08.2011 11:24 von
- #15 17.08.2011 11:28 von
Soso ...
"Das ist wichtig, wenn wir in einer Umgebung mit gemischter Bevölkerung operieren", erklärte Sanders. "Jemand könnte etwas tragen, das aussieht wie ein Baby, in Wirklichkeit aber eine Waffe ist." Oder auch umgekehrt, was die Socom-Frau freilich nicht eigens betonte."
... der Säugling im Stiele einer Panzerfaust. Ist vielleicht mal was anderes als immer zahnlos und rosig. - #16 17.08.2011 11:34 von
gedankenloses Pauschalisieren und Verharmlosen von Kriegsfolgen
Und dieser deutsche Trend ist im Prinzip richtig!
Haben die USA (bis auf ein paar durchgedrehte Vietnam- und neuerdings Irak-Veteranen) überhaupt noch präsenten Bezug zu traumatischen Kriegserfahrungen der eigenen Bevölkerung? Fehlanzeige. Die Reps (und nicht nur die) sehen Krieg doch allzu häufig nur noch durch die Überlegenheits-Brille, als "Kinderspiel" der Westernhelden. Ländern wie Deutschland, Japan, Vietnam sollten aus ihren traumatischen Erfahrungen heraus noch sehr viel lauter darauf dringen: Nie wieder (vermeidbarer) Krieg!! Von UNO-legitimierten Waffengängen zur akuten Verhinderung eines Völkermords mal abgesehen (Screbrenica, Kosov, Dafur, Südsudan, Libyen, usw.) Der Irak- und Afghanistan-Krieg waren in der heutigen Dimension vermeidbar. - Von der Flugverbotszone im Nordirak zum Schutz der Kurden mal abgesehen, die durch George Bush Sen. verhängt wurde, um dort einem Völkermord vorzubeugen. - #17 17.08.2011 11:35 von Arion's Voice
- #18 17.08.2011 11:37 von
Tragische Entwicklung
Die Fortentwicklung der Militärtechnik und die aufrüstung der Elite Einheiten ist doch nicht dazu da um Kriege zu führen.Hier wird doch wieder geplant, wie man Völker mit Technik unterdrücken kann. Man stelle sich vor totalitäre Regime haben einen Überwachungsapparat,dazu noch Elite Einheiten die jeden einfachen Soldaten töten können. Internet und Telefonate werden überwacht, in Aufständischen Gebieten fliegen Drohnen umher die wo möglich bespitzeln und Demokratie bewegungen gleich im Keim ersticken.
Wenn das Volk nicht mehr den Weg über eine Revolution gehen kann, dann ist die Demokratie am Ende! Denn dann können sich System etablieren, die Schritt für Schritt undemokratischer werden. Regierungsgegner können mit der richtigen Überwachungstechnik schon ausgesondert und isoliert werden. Am Ende werden ihnen verbrechnen vorgeworfen und sie werden eingesperrt.
Zum Glück werfen wir dafür das Geld aus dem Fenster. Wo man sich doch auch mit Steinen gegenseitig tot werfen kann. Mit dem Geld könnte man ja auch nicht wichtigere Sachen machen! - #19 17.08.2011 11:38 von Arion's Voice
Logikst
Aha, wenn ich den letzten und sehr seltsamen Satz von Ihnen richtig interpretiere, dann soll das heißen, dass wir Deutschen deshalb voll die Faschos sind, weil wir uns nicht wie Faschos verhalten wollen, die Deutschland über allem sehen.
Verstehen Sie sich wenigstens selbst?
PS: Waffen töten Zivilisten. Waffen töten fast nie die Verursacher der Kriege. Kriege dienen fast immer den finanziellen Interessen einiger weniger. Sollte sich nach so vielen Jahrtausenden Menschheitsgeschichte langsam rumgesprochen haben
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