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Neue Militärstrategie: USA schicken mehr Kriegsschiffe in den Pazifik

REUTERS/ U.S. NavyDie Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836589,00.html
  1. #70

    Schon die Engländer sahen sich vor mehr als Hundert Jahren ganz offenbar durch China 'gefährdet', als sie mit ihrer Kanoienboot-Politik mit Gewalt den freien Opiumhandel in China einführten.
    Siehe 'Chinesischer Opiumkrieg.

    Zu den heutigen Argumenten der USA in Sachen Aufrüstung in Ostasien sehe ich da erhebliche Paralellen.....
  2. #71

    man sollte nicht zu viele Feinde haben, möglichst gar keine

    Zitat von laberhannes Beitrag anzeigen
    Die 25 Begleitschiffe pro Träger nicht vergessen, darunter effiziente "Raketenkreuzer"! Zweite Frage wäre, wie dann Seitens der Amis geantwortet wird. Eine atomare Antwort werden die Chinesen nicht riskieren.

    Nebenbei sind die Raketchen weder billig noch klein. Ich könnte mir vorstellen, daß bei der bekannten chinesischen Qualitätsware 20-50% "Blindgänger" darunter sind... Beispiel Nordkorea oder halt Probleme mit der Steuerung. Vielleicht sogar nur Attrappen :)

    Im Jahre 2025-2030 wird China gefährlich, vorher nicht. Dummerweise fällt das in die Zeit, wenn die große Rohstoff-Sause auf dieser Welt zu Ende geht und "Kriege" wieder zu Pferd ausgetragen werden.

    Also machen wir uns mal keine Sorgen.
    Da man mit einer einzigen! H-Bombe, in 400km Höhe gezündet, größere Teile eines Kontinents elektr(on)isch-technologisch total vernichten kann, in Verbindung mit den dort dann durchbrennenden AKW sogar unbewohnbar, kann und sich die Anzahl der Staaten die sowas machen können ständig erhöht plädiere ich für einen Abbau von Spannungen anstatt dafür ständig Öl ins Feuer zu gießen.

    Ein "NEMP"-Angriff ist auch für die USA nicht abwehrbar, aber absolut verheerend in der Wirkung.
    Millionen Menschen würden so sterben wie man das nur aus den ärmeren Ländern kennt :( : durch verhungern, Seuchen etc. Dazu noch die Radioaktivität.

    zB
    1981: DER SPIEGEL*34/1981 - Schlafender Drache
    Zettels Raum: NEMP - ein Horror-Szenario. Wie man mit einer einzigen Explosion einen Staat lähmen kann

    PS auch bei Fähigkeiten Raketen abzuschießen wird regelmäßig, vermutlich aus verkaufstechnischen Gründen, geschummelt.
    Die Begleitschiffe würden bei einen konzentrierten Angriff mit sehr vielen Raketen aus verschiedenen Gründen vermutlich nicht alles abschießen können.

    Und gegen einen Fächer von Superkavitationstorpedos gibt es gar keine bekannte, funktionierende, Abwehrmöglichkeit.

    Ok, ob die Chinesen sowas haben, incl. eines leisen U-Bootes um nahe genug heran kommen zu können (15km?) weiß ich nicht.
    Die besten SK-Torpedos bauen die... Deutschen?
    Superkavitierender Unterwasserlaufkörper

    Tja, mit welchen Waffen der 3. WK genau geführt werden wird weiß ich nicht aber im 4. werden es wohl Keulen und Äxte sein (frei nach A. Einstein)
  3. #72

    kalter Krieger USA

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.

    USA schicken mehr Kriegsschiffe in den Pazifik - SPIEGEL ONLINE
    Wie durchsichtig dieses Scheinargument wieder ist! Na klar stellt China mit seinem Wirtschaftswachstum (und dem Halten von US-Staatsanleihen) eine wirtschaftliche Bedrohung, oder besser eine Bedrohung für den Dollar dar (dessen vermeintlicher Wert, wenn überhaupt, dann nur über den Ölpreis "gedeckt" ist.)

    Von auch nur annähernder millitärischer Überlegenheit Chinas kann nicht mal im Ansatz die Rede sein, dazu bedürfte es wohl noch etlicher einseitiger Rüstungsrunden Chinas. Das am meisten hochgerüstete Land der Welt (und zwar absolut gesehen, nicht pro Einwohner) UND das Land welches die Rüstungsspiralen überhaupt erst antreibt, dürfte die USA sein.
  4. #73

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen
    Schade, dass Sie dieses Diktum so apodiktisch in den Raum stellen, ohne auch nur ein einziges Argument dafür liefern zu wollen.
    Vielleicht haben Sie nicht daran erinnern wollen, dass, als die US-Amerikaner an die „last frontier“ auf dem amerikanischen Festland gestoßen waren, mit der gewaltsamen Annexion der Philippinnen die USA ihre imperialen Ansprüche weit in den Pazifik hineinstellten, nachdem der US-Admiral Matthew Perry 1853 mit seiner „Schwarzen Flotte“

    Wie zuvor in der US-Geschichte spielte militärische Gewalt die entscheidende Rolle, wie bis heute!

    Was halten Sie von einem Volk, das etwa 5 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, die Ressourcen des Planeten hauptsächlich für einen exklusiven „American way of life“ für sich reklamiert und diese mit militärischer Gewalt für sich usurpiert?
    Wenn jemand rücksichtslos und egoistisch auf Kosten der Mehrheit der Menschheit leben will, welches Image passt dann am besten zu ihm?

    Eine gute Frage, in der Tat!
    Nachdem in den Zeiten eines „Kalten Krieges“ ein sinnvolles Verteidigungsbündnis zu einem „Werkzeugkasten einer aggressiven Macht“ für ihre imperialen Kriege abgewertet worden ist, sollte man sich dieser Frage ehrlich und objektiv stellen!
    Nun ja, "American Way of Life" und Exlusivitaet schliessen sich gegenseitig aus, so etwas nennen wir hierzulande ein "oxymoron". Aber um das einzusehen, braucht man schon eine etwas differenziertere Sicht der Dinge, als die von Ihnen hier praesentierte. Und was die "inperialen Kriege" angeht, so muessten Sie - wenn schon, denn schon - auch auf WKI und II eingehen. Aber das tun Sie verstaendlicherweise als Deutscher nicht so gern ...
  5. #74

    Von Stil- und anderen wichtigeren Fragen!

    Zitat von tennessean Beitrag anzeigen
    Nun ja, "American Way of Life" und Exlusivitaet schliessen sich gegenseitig aus, so etwas nennen wir hierzulande ein "oxymoron". Aber um das einzusehen, braucht man schon eine etwas differenziertere Sicht der Dinge, …
    Es war die Rede von einem exklusiven „American way of life“, d.h. eine (alle anderen Nichtamerikaner) ausschließende Lebensweise der US-Amerikaner!
    Das soll bei Ihnen zulande ein „Oxymoron” sein? Das ist, mit Verlaub, noch nicht einmal eine „Contradictio in adiecto“!
    Wenn es schon bei solch einfachen rhetorischen Stilmitteln so konfus zugeht, wie soll es in historischen Dingen anders sein?
    Zitat von tennessean
    Und was die "inperialen Kriege" angeht, so muessten Sie - wenn schon, denn schon - auch auf WKI und II eingehen. Aber das tun Sie verstaendlicherweise als Deutscher nicht so gern ...
    Das habe ich schon des Öfteren getan!
    Der US-Imperialismus beginnt schon etwas zeitiger, nämlich bereits 1898 mit dem spanisch-amerikanischen Krieg um Kuba und die Philippinen ... durch den bis heute ungeklärten Vorfall mit der mysteriösen Explosion der „Maine“, die sich zufällig im Hafen von Havanna befand!
    Der damalige Präsident McKinley war auch schon so ein bigotter Typ wie GWB!
    Die Politik der »benevolent assimilation«
    Der damalige amerikanische Präsident William McKinley begründet in einer Ansprache an eine Gruppe protestantischer Geistlicher, warum
    sich die USA der philippinischen Inseln bemächtigten.
    »In Wahrheit wollte ich die Philippinen nicht, und als wir sie als Geschenk der Götter bekamen,
    wusste ich nichts mit ihnen anzufangen.

    Ich lief Abend für Abend bis Mitternacht im Weißen Haus umher; und ich schäme mich nicht zu gestehen, dass ich niederkniete und den Allmächtigen mehr als einmal um Licht und Führung anging. Und eines Abends spät dämmerte es mir:

    Erstens, dass wir sie nicht an Spanien
    zurückgeben könnten — das wäre feige und unehrenhaft;

    zweitens, dass wir sie nicht Frankreich oder
    Deutschland — unseren Handelsrivalen
    im Osten — übergeben konnten
    — das wäre schlechter Geschäftsstil und diskreditierend;

    drittens, das uns nichts übrig blieb, als sie zu übernehmen und mit der Gnade Gottes das Allerbeste für sie zu tun, unsere Mitmenschen, für die Christus auch gestorben ist.

    Und dann ging ich zu Bett und schlief gut.« - Die USA auf dem Weg zur Weltmacht
    von Rainer Werning
    WK I und WK II waren zunächst vorwiegend europäische Kriege, die durch den Eintritt der USA, die damit gegen die von ihnen selbst verfasste Monroe-Doktrin verstießen, zu katastrophalen Weltkriegen.
    Die USA leiteten damit u.a. den Zerfall des British Empire und – zum Nachtteil der übrigen Menschheit - ihren eigenen Aufstieg zur Weltmacht ein!
  6. #75

    WW2 Eintritt der USA

    Zitat von anathema Beitrag anzeigen
    Es war die Rede von einem exklusiven „American way of life“, d.h. eine (alle anderen Nichtamerikaner) ausschließende Lebensweise der US-Amerikaner!
    Das soll bei Ihnen zulande ein „Oxymoron” sein? Das ist, mit Verlaub, noch nicht einmal eine „Contradictio in adiecto“!
    Wenn es schon bei solch einfachen rhetorischen Stilmitteln so konfus zugeht, wie soll es in historischen Dingen anders sein?

    Das habe ich schon des Öfteren getan!
    Der US-Imperialismus beginnt schon etwas zeitiger, nämlich bereits 1898 mit dem spanisch-amerikanischen Krieg um Kuba und die Philippinen ... durch den bis heute ungeklärten Vorfall mit der mysteriösen Explosion der „Maine“, die sich zufällig im Hafen von Havanna befand!
    Der damalige Präsident McKinley war auch schon so ein bigotter Typ wie GWB!

    WK I und WK II waren zunächst vorwiegend europäische Kriege, die durch den Eintritt der USA, die damit gegen die von ihnen selbst verfasste Monroe-Doktrin verstießen, zu katastrophalen Weltkriegen.
    Die USA leiteten damit u.a. den Zerfall des British Empire und – zum Nachtteil der übrigen Menschheit - ihren eigenen Aufstieg zur Weltmacht ein!
    Die USA sind in den WW2 nicht "eingetreten". Das Deutsche Reich hat den USA am 11.12.1941 den Krieg erklaert. Das haette ich eigentlich als bekannt vorausgesetzt...


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