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Neue Militärstrategie: USA schicken mehr Kriegsschiffe in den Pazifik

REUTERS/ U.S. NavyDie Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836589,00.html
  1. #20

    Wenn schon der „militärisch-industrielle Komplex“ ans „Sparen“ denkt!

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Die Verlegung von gerade einmal 10 Prozent der U.S. NAVY vom Atlantik in den Pazifik sind fuer Sie also "massive Ruestungsausgaben"?
    Nun ja, was ist denn das Gegenteil von „sparen“?
    Wenn Sie einen Widerspruch gegen meinen Beitrag konstruieren wollen, dann sollten Sie diesen bitte zunächst an den Verfasser des SPON-Artikels richten, der formulierte seinen Schlusssatz schließlich wie folgt!
    Der Schwerpunkt soll künftig auf Luftwaffe und Marine gerichtet sein. Im pazifischen Raum, wo rund ein Drittel der Menschheit lebt, will Obama ausdrücklich nicht sparen. - http://www.spiegel.de/politik/auslan...836589,00.html
    Und wenn seit den Zeiten eines GWB, eines veritablen Lord of the Lies, sich die Militärausgaben der USA eher verdreifacht als verdoppelt haben, ahnt man, wohin die unersättlichen Wünsche des militärisch-industriellen Komplexes gehen, selbst wenn die Vorstellung des „Sparens“ als übliche Desinformation propagiert wird!
    Schließlich handelt es sich bei dem potenziellen „Herausforderer“ um ein Land, das die mehr als vierfache Bevölkerung aufweist! Da wird man mit „Kleckern“ nichts von imposanter militärischer Abschreckung aufbieten können, oder?
  2. #21

    ...

    Zitat von Kaygeebee Beitrag anzeigen
    Ob die Politik Obamas so schlau ist? Schickt man seine Armee vor die Tür des größten Geldgebers? Wenn ich mir 100.000 Euro von der Sparkasse leihe und dann schwerbewaffnet deren Filialen bedrohe, dann kann ich wohl damit rechnen nie wieder einen Kredit von denen zu bekommen.

    Aber für die USA gilt diese Regel nicht. Die haben eine Armee, die kommen sich das sonst holen!

    Und selbst wenn die Chinesen ihr Militär modernisieren, ihre Ausgaben p.a sind immer noch um Welten geringer als die der USA. 2011 gaben die USA ~ 700 Mrd. USD für ihr Militär aus, China "nur" läppische 81,5 Mrd. USD. Das sind gerade mal 11% davon.

    Um ihre Vormachtstellung zu bewahren riskieren die USA nicht nur Krieg, sondern auch die Verarmung der eigenen Nation.
    Man schickt Truppen um unliebsame Länder zu demokratisieren, man verlegt die Flotte, welche jeden Tag Millionen kosten, in Regionen von denen die eigene Wirtschaft abhängt, man investiert Milliarden in militärische Totgeburten (Lockheed Martin F-22) ...
    USA klagen: Viele Ausgaben werden versteckt

    Nach Einschätzung der US-Regierung liegen die tatsächlichen Militärausgaben Chinas zwei- bis dreimal höher als offiziell angegeben.

    Militärausgaben: China stockt Wehretat gewaltig auf - SPIEGEL ONLINE
  3. #22

    Autsch!

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Nur, dass eine Traegerkampfgruppe - solch ein Leviathan faehrt ja niemals alleine - im Prinzip nur aus Luftabwehrschiffen besteht. Da hat kaum eine Ihrer suessen kleinen Raketen auch nur den Hauch einer Chance, ihr Ziel zu erreichen.
    Daß Sie sich da mal nicht irren: Ob gegnerische Flugkörper ( Raketen, Marschflugkörper, Drohnen ) durchkommen oder nicht hängt von der Physik ihrer Ortung, der sich daran anschließenden Datenverarbeitung und von den Taktiken ab. Gute Ergebnisse werden durch die Vernetzung der Systeme verschiedener Schiffe erziehlt. Die ist z.B. notwendig, wenn Stealth-Flugkörper sicher geortet werden sollen. Das dafür notwendige Funk-Netzwerk kann aber auf allen Protokoll-Ebenen gestört werden.

    Der Verlauf eines Schlagabtauschs zwischen zwei Kampfgruppen hängt also ganz empfindlich von den elektronischen und datentechnischen Mitteln beider Seiten ab. Die Wechselwirkung der System beider Seiten ist im Voraus nahezu unkalkulierbar. Um diese Schwierigkeit besser in den Griff zu bekommen müssen die USA auf Tuchfühlung zu ihrem potentiellen Gegner gehen. Die Kehrseite ist, daß man damit etwas begünstigt, was man vernünftigerweise zu vermeiden versucht: Eine Konfrontation.

    Die Situation ist asymmetrisch: Die USA wollen ihre Machtprojektion aufrecht erhalten; China will diese Machtprojektion brechen. China ist industriell und technologisch potentiell im Vorteil. Die USA sind z.Z. industriell und technologisch überlegen. In einer Zukunft wird aber China binnen eines Zeitraumes mehr alternative Ansätze, Technologien und Verfahren zur Einsatzreife bringen können als die USA. Es ist also gut möglich, daß binnen weniger Jahrzehnte sich die Situation umdreht: Daß China eine Machtprojektion durchsetzen will und die USA dies verhindern wollen.

    In diesem Zusammenhang haben die Amis noch ein Ass im Ärmel, das sie sorgsam hüten wie ihren Augapfel: Wem nützt eine nordkoreanische Atommacht, wen behindert sie - und wobei?
  4. #23

    Ohne Militär geht nichts mehr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.

    USA schicken mehr Kriegsschiffe in den Pazifik - SPIEGEL ONLINE
    Seit etwa 4 Wochen lese ich bei SpOn eine auffallend hohe Anzahl Artikel über Militärstategie, Soldaten, Rüstung, Drohnenangriffe, Erstschlag, Krieg, Waffen, Kampfeinsätze, Atombomben, Raketenschilder, Cyberwar usw. usw. Die Deutschen sollen wohl medial auf Ihre militärische Zukunft vorbereitet werden. Ohne Militär geht offenbar gar nichts mehr in der Welt. Ich finde das einfach nur noch widerlich.
  5. #24

    Die USA versuchen doch nur mit aller Macht ihre künstliche Stellung als Weltmacht zu halten. Der Mensch mit einem gesunden Verstand in Verbindung mit entsprechenden Kenntnissen bezüglich gesamtökonomischen Zusammenhängen weiss, dass die Position der USA ausschliesslich auf Basis der militärischen Stärke basiert. Es ist auch kein Wunder, dass die USA vor allem in den letzten 10 bis 15 Jahren allen Staaten angreifen bzw. bestehende Regierungen massiv unter druck setzen, wenn diese es wagen nicht mehr in US-Dollar die Geschäfte abzuwickeln (vor allem Energiegeschäfte). Der einzige wirkliche Grund, warum die USA ihre aktuelle Stellung behalten kann ist die Dummheit der restlichen Welt. Dies klingt zwar zunächst etwas hart, entspricht jedoch der Tatsache, denn gegen die ganze Welt einen Krieg zu führen wird niemals funktionieren.
  6. #25

    Wenn ein Rosstäuscher sich über andere beklagt?

    Zitat von Norbert1981 Beitrag anzeigen
    USA klagen: Viele Ausgaben werden versteckt

    Nach Einschätzung der US-Regierung liegen die tatsächlichen Militärausgaben Chinas zwei- bis dreimal höher als offiziell angegeben.
    Ja, wenn die „USA klagen“, dann muss das absolut stimmen!
    Sie sind nämlich darin schon lange die Weltmeister. Wissen Sie, wie sie das mit dem sog. Manhattan-Projekt gedeichselt haben? Sie haben die riesigen Summen sinnigerweise im Etat für die Geheimdienste vor den eigenen Kongressleuten „versteckt“!
    Und wer glaubt denn, dass die Amis sich heute als geläuterte „Demokraten“ anders verhalten. Obwohl der Rüstungsetat der USA alleine eine Summe umfasst, mit der die nächsten zehn Staaten in der Reihenfolge zusammen bequem und locker ihre Rüstungen bezahlen könnten, werden sie von den einmal geübten „Mogeleien“ nicht lassen können.
    Das sind sie inzwischen ihrem „American Dream“ schuldig, der sich für die übrige Welt als beklemmenden „American Nightmare“ entpuppt!
  7. #26

    Titellos

    Zitat von hokie Beitrag anzeigen
    Die oben genannten sind keine US Stuetzpunkte;
    sondern es sind Nationen die sich der von China ausgehenden Gefahr wohlbewusst sind und eben auch deshalb den Schutz der USA suchen!
    Ja, die USA geradezu draengen ihre Militaerpraesenz in suedost Asien zu verstaerken ...
    Die USA haben Land gepachtet, welches zwar in den Regionen oder Ländern liegt, jedoch ausschließlich von den USA genutzt werden darf. Somit sind es Stützpunkte, umgeben von einem befreundeteten Land, ähnlich der Ramstein Air Base.
    Und wenn die betroffenen Länder damit einverstanden sind, sehe ich da auch kein Problem.
  8. #27

    Völlig sinnfrei..

    ..hier noch auf schuldenfinanzierte Militär zu setzen.
    Es würde mehr Sinn für die USA machen, erst einmal einen ausgeglichenen Haushalt und Schuldenabbau hinzubekommen, als weiter Geld zum Kanonenrohr hinaus zu pusten.
    Warum? Wer finanziert denn das Ganze? CHINA!
    Durch massiven Ankauf von US-Staatsanleihen haben sie sich eine Position erkauft, über den sich die USA mal wirklich Gedanken machen sollten.
    Wenn China es darauf anlegen würde, könnten sie mit Sicherheit den Dollar crashen lassen - da würde dann kein weiterer Flugzeugträger im Pazifik weiterhelfen...
  9. #28

    Feindschaften

    Zitat von gambio Beitrag anzeigen
    Herrje sind die Amis dumm. Jetzt schicken sie ihre Kriegsschiffe schon direkt zum Feind, damit der nicht mehr so weit fahren muss bis er die Amerikanischen Verbände mit seine neuen Waffen zu den Fischen schickt. Mir solls recht sein.
    China ist nicht der Feind, sondern die USA. China hat in den letzten Jahren keine vorbeugenden Kriege geführt. Es hat versucht mit herrsche und teile seine Geschicke günstig zu beeinflussen. Hierzu empfehle ich Ihnen die chinesische Geschichte zu studieren. Das Chinesische Reich genügt sich selbst, erst durch die Invasion der Engländer wurde dieses Kredo aufgebrochen.

    Ein Chinese würde nie Krieg führen, wenn es nicht absolut notwendig und unumgänglich ist. Er betrachten Anstrengungen in dies Richtung hin als Kräfteverschwendung und Störung seiner Harmonie. Handel hingegen mit Vorteilen für ihn findet er, wie schon erwähnt, geeigneter, seine Interessen zu bewahren.

    Zum Thema Demokratie, wie wollen sie ein Volk Regieren, das über 1.338.299.512 Menschen stark ist ? In Deutschland schaffen sie nach noch nicht einmal einen Konsens bei 80.000.000 Menschen.

    Neben bei eine kleine Zahl zur Erheiterung. Im Westen, mit seinen Verbündeten leben gerade einmal ca 800.000.000 Menschen. So gesehen gibt es eine demokratische Mehrheit für China. Ich denke das sollte bei der Stimmengewichtung in der UNO berücksichtigt werden.

    Selbstverständlich hat China seine Problem, die es lösen wird, um im Land selbst Harmonie herzustellen. Dabei werden die Störer, nach alter Tradition, mit allen Mitteln zurecht gewiesen.

    Vieles könnte ich noch berichten, aber die Tatsachen interessieren hier keinen. Hauptsache ein Urteil, auch wenn es ein Vorurteil ist.
  10. #29

    Zum Thema Geld

    Zitat von Lengsteiner Beitrag anzeigen
    Es erinnert etwas an die Politik Rosevelts gegen Japan. Es ist ein Wettrüsten, da die Präsenz der IUSA im pazifischzen Raum, aber insbesondere im japanisch-chinesischen Seegebiet immer schon provozierend groß war und ist. Da China auch waffentechnisch gleichziehen kann, rüstet es entsprechend auf. Zu einem Seekrieg bzw. Weltkrieg wird es dennoch nicht kommken, da China auch Atomwaffen besitzt. Schade nur, dass die Unsummen an Geld verprasst werden, denn es fehltr auch in den USA überall...
    Die Staaten des Warschauer Packt's wurden "totgerüstet",eventuell droht den USA das gleiche Schicksal und dummerweise selbst angezettelt.China wird seine wirtschaftliche Vormachtstellung auch im militärischen Bereich verwirklichen.








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